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Noch Fragen?

Ich bin umgezogen und habe nun einen Gasherd. Was muss ich beim Kochen mit Gas denn unbedingt beachten? Schmeckt das anders?

Frage Nummer 28746
Antworten (5)
Die Antwort auf die letzte Frage zuerst: Nein, der Hitze ist es egal, woher sie kommt. der Hauptunterschied ist, dass beim Kochen mit Gas die Hitze sofort da ist. Nichts muss aufheizen. Und genauso schnell ist die Hitze wieder weg, weil keine Hitze gespeichert wird. Berufsköche schwören auf das Kochen mit Gas.In der Beziehung muss man das Kochen neu lernen. Prüfen musst du auch, ob deine Pfannen und Töpfe für Gas geeignet sind.
Der Vorredner hat weitgehend recht, das Kochen mit Gas erfordert etwas Eingewöhnungszeit, danach möchte man nie wieder mit Elektro kochen. Was die Töpfe und Pfannen angeht: die können kugelrund oder sonstwie verformt sein, Material spielt auch keine Rolle, die Gasflamme erhitzt alles.
anders schmecken die gerichte wohl nicht, allerdings kannst du beim gasherd - anders als beim elektroherd - keine restwärme zum warmhalten nutzen. wenn die gasflamme aus ist, erlischt sofort die wärmezufuhr. ansonsten sind die modernen herde so gut ausgerüstet, dass sich das gas beim überkochen abschaltet usw.
Wenn man mit Gas kocht, schmeckt das Essen nicht anders. Der Unterschied ist hier, dass Deine Töpfe schneller heiß werden als z. B. bei einem Herd mit Ceranfeldern. Du benötigst immer einen Anzünder oder Streichhölzer. Dreh das Gas auf die kleinste Stufe und halte deinen Anzünder dran. Ausschalten nicht vergessen, wenn du fertig bist mit dem Kochen.
Die Töpfe werden viel schneller heiß und nach dem Abschalten der Flamme auch schneller wieder kalt. Das ist eine Umstellung an die man sich langsam gewöhnen muss. Der Geschmack ist eigentlich kaum anders, es kocht sich nur viel angenehmer, weil Wartezeiten wegfallen.