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Noch Fragen?

Ich brauche ein neues Auto, weiß aber nicht ob ich leasen oder finanzieren soll. Welche Vor- und Nachteile haben diese Finanzierungsformen?

Frage Nummer 49589
Antworten (13)
Leasen ist vergleichbar mit mieten. Du zahlst zwar, aber das Auto gehört Dir nicht; du musst es irgendwann wieder abgeben, und erfahrungsgemäß kommt es dan nimmer wieder zu Schwierigkeiten, weil die mehr oder weniger Kilometer als vereinbart gefahren bist oder weil der Wagen stärker zerkratzt ist als die Leasingfirma erlaubt hat oder oder oder...
Du findest bei Google jede Menge, wenn Du einfach mal "Leasingrückgabe Ärger" eingibst.

Bei einer Finanzierung sind die Raten vielleicht höher, aber dafür gehört der Wagen irgendwann Dir und Du kannst damit machen, was Du willst, und bist niemandem Rechenschaft über den Zustand des Wagens schuldig.
Nicht Deins, Deins.
Ist doch einfach ...
Nein, so einfach ist es nicht. Es muss m. M. nach heißen:
Nicht deines, noch lange nicht deines (wenn überhaupt). .
unter Einbau des Zeitfaktors und der Wahrscheinlichkeit, den Pkw irgendwann einmal durch einen Totalschaden zu verlieren, ergibt sich folgende Ergänzug:
Niemals Deins, wahrscheinlich irgendwann mal Deins.
Und wenn Du dann noch den Faktor "Bezahltes Geld" aufnimmst, lautet die Gleichung:
Geld und Auto weg - Geld weg, aber Auto wahrscheinlich noch vorhanden.
Können wir noch erweitern, weil wenn verheiratet, und Frau dann weg, dann auch Auto weg. Also beides die totale Nullnummer.
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Ist das nicht geil?
Klar, und wer die aktuelle ATU-Werbung im Fernsehen "genießt", weiß auch, dass selbst der abbezahlte (eigene) Pkw irgendwann weg ist wegen Abrieb und Verschleiß - also ist immer irgendwann das Auto weg - die Frage lautet nur: Wann ist "dann" ?
Mein Käfer hat mittlerweile 30 Jahre auf seinem naturrunden Buckel und ein Ende ist nicht abzusehen; somt stellt er wahrscheinlich eher eine Ausnahme als die Regel dar. Aber beim Leasing wäre er auf jeden Fall weg gewesen, auch bei gewissenhaftester Wartung, oder ich hätte ihn dem Leasinggeber abkaufen müssen, was möglicherweise noch tuerer als die Finanzierung gekommen wäre. Und: beim Finanzkauf bin ich sofort Eigentümer des Wagens, beim Leasing bin ich das nicht.
Die Tatsache, daß man beim Leasing nicht Eigentümer des geleasten Fahrzeugs ist, halte ich für Privatpersonen nicht für besonders relevant. Viel wichtiger ist es, zu bedenken, daß das Fahrzeug bei Rückgabe nach den strengen Kriterien des Leasinggebers überprüft wird und alle Abweichungen vom vertraglich vereinbarten Sollzustand teuer werden können.
Wenn Teile ein wenig mehr als üblich (oder vom Hersteller vorgesehen) abgenutzt oder beschädigt sind, führt das zu einer rechnerischen Wertminderung, die vom Leasingnehmer auszugleichen (zu bezahlen) ist. Weiterhin ist der Leasingnehmer verpflichtet, auch kleinste Blechschäden, nach Herstellervorgabe, meist sogar von einer Vertragswerkstatt, ausbessern zu lassen. Ein Kratzer auf der lackierten Stoßstange kostet so schnell mal 800 bis1.000,- €.
Miele, aus exakt den von den Dir genannten Gründen ist es sehr wohl relevant: Mit meinem Eigentum kann ich machen, was ich will. Wenn mir die Beule oder der kratzer egal ist, muss ich mich nicht darum kümmern. Der Leasingwagen ist aber nicht mein Eigentum, daher muss (!) ich sie reparieren lassen. Auch wenn ich merke, dass mir beispielsweise Rückleuchten aus dem Zubehör besser gefallen als die originalen, kann ich sie bei meinem Eigentum bedenkenlos autauschen, bei dem Leasingwagen nicht.
Da habe ich einen Vorschlag. Wie lang läuft das jetzige Fahrzeug noch? Die Rate des Traumwagens ausrechen, also was man im Monat dafür abdrücken muss. Die Restlaufzeit des jetzigen Wagens die Rate sparen, mit dem gesparten Geld eine Mühle vom Händler mit Garantie kaufen, die ersparte Leasingrate weiter auf ein Sparkonto einzahlen und in 4 Jahren das Traumauto bar bezahlen. Billiger gehts nicht.
Leiste Dir ein Auto das Du Dir leisten kannst. Ohne Pump.
Leasing lohnt sich eigentlich nur, wenn Sie selbstständig sind, da Sie die Leasingkosten von der Steuer absetzen können und sich die Mehrwertsteuer sparen. Bei Leasing nutzen Sie das Auto während der Laufzeit des Vertrages, mieten es also nur, und geben es hinterher wieder zurück. Eine Finanzierung schließen Sie mit dem Ziel ab, das Fahrzeug hinterher dann auch zu erwerben.
Hallo!
Der größte Unterschied der beiden Methoden ist, dass du, wenn du ein Auto least, es praktisch nur mietest. Zu dem Zeitpunkt, wo du es noch bezahlst, gehört es dir genau genommen nicht. Wenn du aber ein Auto finanzierst, gehört es dir ab dem Zeitpunkt, wo du damit das erste Mal fährst. 
Viele Grüße
Als Privatperson würde ich dir auf keinen Fall leasing empfehlen. Leasing bedeutet dass du dir ein Auto z.B. 3 Jahre holst. In den 3 Jahren hat es einen Wertverlust, den man erstmal anzahlen musst. Dazu fallen noch die monatlichen Gebühren

Deswegen empfehle ich dir eine Ratenzahlung.Das ist immer noch billiger als leasen