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Noch Fragen?

Ich hab so viele T-Shirts, die ich nicht mehr anziehen möchte, aber auch zu schade zum Wegwerfen finde. Habt ihr gute Ideen, was man damit noch machen kann?

Frage Nummer 75098
Antworten (12)
Zum Auto- und Schuheputzen nehmen. Auch für die Gartenarbeit, zum Rasenmähen.
Ich benutze alte T-Shirts gern als Wisch- oder Reinigungstücher, wenn sie Löcher haben. Ansonsten würde ich sie spenden.
Habe schon ein paar T-Shirts zu Tragetaschen umfunktioniert. Eine Anleitung findest du z. B. hier. Ist echt total einfach.
@Amos
mich würd mal int. wie du alte T-Shirts zum Rasenmähen verwendest???
Ganz einfach: ich zieh sie an. Brauch dann nicht auf Büsche etc. aufpassen. Wenn mal was schmutzig wird oder kaputt geht, ist es halb so wild.
Altkleidersammlung wäre auch eine Alternative. Damit machst du vielen Menschen eine Freude. Denen in der Verwertungskette, die davon leben, und denen, die es am Ende bekommen.
Altkleidersammlung ist definitiv KEINE ALTERNATIVE
Das Rote Kreuz bekommt zwischen 5 und 10 Euro pro 100kg (wenn es nicht von vorneherein eine kommerzielle Sammlung ist).
In Afrika wird das Zeug zu etwa 100 bis 120 Euro pro 100kg verscherbelt und sorgt dafür, dass vor Ort der Textilmarkt so tot ist wie der Zentralfriedhof von Chikago.
Du tust NICHTS Gutes und sorgst nur dafür, dass die Verwertungsfirmen sich dumm und dusselig verdienen.
Einzige Alternative: gibt es vor Ort eine Kleiderkammer, dann kann man das da abgeben. Das wird dann lokal verteilt. Ansonsten kleinreißen und Putzlappen oder direkt in den Müll.
(Willkommen zurück aus dem Urlaub, Dara - ich glaube, Du meinst das gleiche, aber das kommt mir nicht deutlich genug rüber)
@ ing 793
Der Inhalt der Container muss sortiert und in Pakete gebündelt werden, das tun hierzulande billige Arbeitskräfte, die aber wenigstens Arbeit haben. Dann verdient die Transportfirma, die das Zeug nach Afrika verschifft. Dort verdienen die Lastwagenfahrer, die die Bündel vom Hafen ins Binnenland fahren. Vor Ort werden die Bündel versteigert, daran verdienen die Versteigerer. Die Einzelhändler als letzte in der Kette sortieren aus und verdienen am Verkauf. Damit der Verkaufspreis für die einheimische Bevölkerung erschwinglich bleibt, müssen die Margen innerhalb der Vertriebskette gering bleiben, so das sich niemand eine goldene Nase verdienen kann. Der Anteil dieser Kleidung auf dem afrikanischen Markt ist derart gering, dass von einer Kannibalisierung der heimischen Textilindustrie keine Rede sein kann, das ist ein Märchen, dazu gibt es so viele Internetseiten, die ich alle gar nicht verlinken kann.
@Dara: ich finde reihenweise Links wie diesen aus der ARD oder den hier von Öko-Fair, die belegen, dass mit Altkleidern dicke Geschäfte gemacht werden. Darauf beruht meine Sichtweise.
Welche Links kannst Du vorweisen, die die Existenz nennenswerter afrikanischer Textilindustrie belegen?
Ganz so eindeutig ist es nicht ing. Sieh mal bei Wikipedia. Und wenn einer sich keine neue Kleidung leisten kann, warum soll man ihm nicht die Möglichkeit geben, was gebraucht zu kaufen. Ist aber oft so, dass Entwicklungshilfe auch negative Auswirkungen haben kann, auch in anderen Bereichen.
@ ing793
Dass an Altkleidersammlungen Geld verdient wird ist unbestritten, das habe ich bereits in meiner ersten Antwort mit der Verwertungskette dargestellt. Nur dürften die Margen gering sein, weil sonst das Endprodukt zu teuer wäre. Meine erste Wahl war Wikipedia (wie Zombijaeger), da steht, dass es sein kann, dass die einheimische Textilindustrie beschädigt werden kann. Bewiesen ist das auch in den von dir verlinkten Artikeln nicht, die erscheinen mir etwas tendenziös.
Wir geben die Klamotten, wenn sie noch gut sind, immer an ein Frauenhaus. Da dürfen wir sie zwar nicht direkt abliefern, aber meine Mitbewohnerin kennt eine Frau, die dort ehrenamtlich tätig ist. Einfach mal umhören, vielleicht gibts ja Leute, die auch Kontakte in der Richtung haben...