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Noch Fragen?

Ich habe das Gefühl, dass man mit dem Fahrradscheinwerfer eigentlich nur Schaden anrichet. Man blendet die entgegen kommenden Autos schließlich. Ich werde das Teil nun abmontieren. Aber: Was würde dagegen sprechen, seht ihr irgendwo Nachteile?

Frage Nummer 15917
Antworten (7)
Ein Scheinwerfer wird völlig überbewertet. Ich fahre schon seit Jahren ohne. Also im Sommer, und wenn's hell ist. Dann braucht man ihn wirklich nicht. Aber es gibt Tageszeiten, da ist nicht so viel Licht. Da kann so'n Ding schon mal nützlich sein. Zumindest so'n kleines Blinkdingen, damit man gesehen wird. Du brauchst ja für Dich selber kein Licht, oder? Katzenaugen?
Ansonsten, gegen Morgen ist das Licht meist recht schnell wieder da, da kann man dann auch ohne Scheinwerfer fahren.
Sprechen wir über eine Festbeleuchtung wie bei einem Truck, die die halbe Front deines Rades einnimmt? Oder über diese bescheidene Funzel wie wir sie alle an unseren Drahteseln haben?

Sollte es sich um letzteres handeln, sollte sie so eingestellt sein, dass ihr Kegel ein paar Meter vor dir auf den Boden trifft statt in den Gegenverkehr zu blenden. Und sollte sich dir dennoch ein Auto innerhalb dieser paar Meter zwischen dir und der Stelle am Boden nähern, glaub mir, du wirst froh um alles sein, was die Aufmerksamkeit des Fahrers auf dich lenkt bevor du seinen Unterboden inspizieren kannst.
Sorry - aber ich sehe ausschließlich Nachteile. Erstens gefährdest du dich selbst und auch andere Verkehrsteilnehmer und Füßgänger, wenn du es abmontierst. Zweitens ist dein Fahrrad dann nicht mehr verkehrssicher und dir droht eine richtig hohe Strafe. Du darfst ohne Beleuchtung nicht fahren!
Gerade für Fahrradfahrer ist es wichtig, dass sie zu sehen sind. Es gibt für einen Autofahrer nichts Schlimmeres, als dass auf einmal am Straßenrand etwas auftaucht. Ich würde den auf gar keinen Fall abmontieren. So stark leuchtet er nicht, dass er blendet. Außerdem ist es doch für Dich auch wichtig, dass Du gesehen wirst.
Den wohl größten Nachteil sehe ich darin, dass man in
Deutschland rechtlich verpflichtet ist sein Fahrrad mit Lampen auszustatten. Wenn man es nicht tut, riskiert man eine Strafe. Außerdem glaube ich nicht, dass Autos mit dem Licht eines Fahrrads ein Problem haben. Das wichtigste ist doch, dass man nicht von anderen Verkehrsteilnehmern übersehen wird!
Wenn die Lampe ordentlich eingestellt ist, blendet sie auch nicht, richtet also keinerlei Schaden an. Leztlich ist das Ding an herkömmlichen Fahrrädern gesetzlich vorgeschrieben. Wer ein nicht ordnungsgemäßes Fahrzeug im Straßenverkehr bewegt, der begeht eine Ordnungswidrigkeit und setzt sich haftungsrechtlichen Risiken aus, die keine Versicherung übernimmt. Wenn Du nur bei Sonnenschein fährst mag das Risiko gering sein, bei Dämemrung und Dunkelheit mutierst Du zum nächsten Preisträger für den Darwin-Award.
3,5 Jahre musste ich auf diese Antwort warten. Herzlichen Glückwunsch!