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Noch Fragen?

Ich habe gehört, dass die Beamtentarife für die privaten Krankenkassen weitaus günstiger sind als die für "Normalsterbliche". Findet ihr das fair? Letztendlich zahlt doch die Allgemeinheit dafür, oder?

Frage Nummer 15680
Antworten (7)
Das liegt vielleicht einfach daran, dass die private Krankenversicherung bei Beamten auch nur max. 50 % des Rechnungsbetrags ausgleichen muß, den Rest zahlt die Beihilfestelle (übrigens abzüglich Praxisgebühr und abzüglich Eigenanteil/je nach Gehaltsstufe).
HAHAHA!!!!! das ist doch nur ein mini-teil der privilegien der beamten. was ist mit den hohen pensionen, da träumt ein angestellter nur davon...
ach, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll... z. b. bekommst du als beamter bei der beamten bank (bb bank) -jeden- kredit, den du willst - d. h. ein beamter kann sich immer was kaufen, nie mieten. das gilt auch für die allerletzten nieten, die wir durchfüttern... ist doch toll, oder?
Clemens, die BILD hätte sie doch selber lesen können - oder?
Noch ein kleiner Tipp:
Berücksichtige die Betriebsrenten der Angestellten, das fünfzehnte und eventuelle sechzehnte Monatsgehalt (eignet sich gut zur privaten Vorsorge), die Tantiemen und freiwilligen Erfolgsbeteiligungen....HAHAHA???

Bei der Kreditvergabe bekommt der Beamte auch bei jeder anderen Bank die entsprechende Vorzugsbehandlung - warum, findet du bei etwas Nachdenken sicher heraus (ich gebe die mal 'nen Tipp: sichere Einkünfte, kein Arbeitslosigkeitsrisiko? Na?)

Das Du nicht weißt, wo du anfangen sollst ist bei der bisher gezeigten wenig durchdachten Qualität deiner vor profundem Unwissen und negativem Sozialneid strotzenden Antwort klar....
Es bleibt ja nix....
@Clemens1964: Ich finde Ihren Stil mit dem in Großbuchstaben gesetzten Gelächter und Redewendungen, in denen von Beamten als Nieten, die wir durchfüttern müssten, die Rede ist, schwer zu ertragen. Ihr Beitrag strotzt vor Polemik zu Lasten einer sachlich korrekten Darstellung.

Eine Bonitätsprüfung vor Kreditvergabe findet selbstverständlich auch bei Beamten statt, ob der Staat als Arbeitgeber mit privaten Versicherungsanbietern Sonderregelungen für seine Bediensteten aushandelt oder nicht ist deren Sache und "die Allgemeinheit", die zum überwiegenden Teil aus Kassenpatienten besteht, hat damit wenig zu tun.
@ Alex64

Da kennt sich aber einer in der freien Wirtschaft aus….. Die Betriebsrenten sind nichts im Vergleich zu den gepuderten Beamtenpensionen, die den Steuerzahler belasten. Zudem verdienen die Beamten sehr gut, sie jammern halt nur gern, wie benachteiligt sie angeblich seien. 15. oder 16. Monatsgehälter findet man weder in der Wirtschaft noch bei Grimms Märchen, das ist reine Polemik. Boni gibt es in den höheren Etagen, der normale Angestellte kennt die nur vom Hörensagen. Der bekommt auch kein Trennungsgeld für seine Fahrten zur Arbeit, die bis zu 200 km täglich (einfache Strecke) betragen darf. Die private Krankenversicherung ist ein großen Privileg für die Beamten. Wie Flugmeissel schon schrieb, zahlt die Beihilfestelle 50% der Arztkosten, also letzlich die Allgemeintheit. Ich arbeite seit 20 Jahren in der Industrie, meine Ex-Frau ist Beamtin, ich weiß also, wovon ich rede.
Kennt er sich - im Beamtenrecht und in der "freien Versicherungswirtschaft".
Ist schließlich mein Beruf.
Noch Fragen, Herr Industrieangestellter?

Es kommt halt immer darauf an, WO in der "freien" Wirtschaft man arbeitet, nicht wahr? Ich kann deine Einzelbeispiele ALLE mit den entsprechenden Zahlen (was freiwillige Sozialleistungen des AG betrifft) aus unserem Unternehmen entkräften - würde damit aber doch wieder nur Einzelfälle aufführen.

Oh - und ganz vergessen: Wer zahlt denn übrigens den Arbeitgeberanteil an der Privatversicherung des Angestellten in der freien Wirtschaft?
Eben - beim "Staat" (um hier mal nicht in die Einzelheiten zu gehen) geht eben dieser "Einzelanteil" an die Beihilfe. Übernommen vom Arbeitgeber, der mit der Beihilfe eine Quasi-Privatversicherung aufgebaut hat.

Was nervt ist das ständige unreflektierte und unwissende Nachplappern von Bildzeitungsschlagzeilen a la clemens ....
„Was nervt ist das ständige unreflektierte und unwissende Nachplappern von Bildzeitungsschlagzeilen a la clemens ....“

Beispiele aus der Versicherungswirtschaft sind sicher nicht repräsentativ für unsere Wirtschaft, Herr Versicherungsbeamter, die Vergleiche, die ich genannt habe, schon eher. Natürlich sind das wie immer „Vorurteile“.

Wer es nötig hat, wahllos die BILD-Keule auszupacken, hat sicher die schwächeren Argumente.