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Noch Fragen?

Ich habe gehört, dass im Winter der Kauf von tiefgefrorenem Gemüse empfohlen wird. Der Vitamingehalt sei höher. Stimmt das und warum?

Frage Nummer 16732
Antworten (5)
Viele Gemüsesorten werden für den Verkauf als Tiefkühlware direkt nach der Ernte (zT noch auf dem Feld) eingefroren. Dabei verliert das Gemüse weniger Vitamine, als wenn es lange (zum Teil ja tage-wochenlang) bei normaltemperatur liegt. BEsonders Blattgemüse (Spinat, Mangold) verliert nach dem Pflücken recht schnell Vitamine, die es in gefrorenem Zustand noch hat. Die meisten Vitamine sind auch durch Kälte nicht zu zerstören, sodass sie in Tiefkühlkost lange erhalten bleiben. Leider trifft das aber oft für den Geschmack nicht zu. Daher ist zB Broccoli frisch einfach leckerer als tiefgefroren, weil sich durch die Kälte die Zellstruktur verändert (und es beim Kochen matschig werden kann).
Gemüse, auch tiefgefrorenes, wird nur matschig, wenn man es zu lange kocht. Wird der Broccoli zu 12 – 13 Min statt 15 Min gekocht, bleibt er knackig.
Teilweise stimmt das tatsächlich, allerdings nur, wenn man Gemüse kaufen will, das gerade keine Saison hat. Das liegt daran, dass z. B. im Sommer gereiftes Gemüse sofort schockgefroren wird und kaum etwas von seinen Vitaminen verliert. Ansonsten sind saisonale Produkte meist gehaltvoller. Es gibt halt nicht immer alles. ^^
Das ist so, weil das Gemüse direkt nach der Ernte tiefgefroren wird. Das hält die Vitamine im Gewebe. Bei frischem Gemüse besteht im Winter das Problem, dass es eben nicht so frisch ist, wie es sein sollte, im Übrigen auch noch aus suboptimalen Anbaugebieten.
Das ist er häufig sogar im Sommer. Denn in den Supermärkten landet das Gemüse erst nach langen Fahrten über unzählige Autobahnen, wird in Großmärkten hundertmal umgepackt und liegt dann bei Zimmertemperatur im vollen Licht. Davon gehen die Vitamine kaputt. Eingefroren wird dagegen sofort.