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Noch Fragen?

Ich habe gehört, ein Kind, dass durchschnittlich begabt ist, schläft weniger als ein hochbegabtes Kind. Was ist da dran?

Frage Nummer 35073
Antworten (7)
Na klar: den seinen gibt's der Herr im Schlaf - je länger, desto mehr
Und nun schließt du mutig aus der Dauer des Schlafes deines Kindes auf dessen Intelligenz? Schon solide wissenschaftlich erarbeitete Intelligenztests sind je kleiner das Kind ist desto wackliger in ihrem Aussagegehalt. Die Aussagekraft der Beobachtung eines einzelnen Aspektes halte ich jedoch für reine Kaffeesatzleserei.
Meine Tochter ist ein höchstbegabtes Kind. Vom Staat
zertifiziert. Sie hat ihre Macken, aber schlafen tut sie normal.
90% aller Autounfälle geschehen nach dem Genuss von Brot!
Ungefähr so viel ist auch von Deinem Gerücht zu halten.
Der Schlaf eines Kindes hat nichts mit seiner Begabung zu tun. Der Schlaf hängt viel eher von seinem Alltag ab. Ein Kind das über den Tag hinweg sehr viel neues erlebt hat, wird dies in der Nacht verarbeiten und dadurch einen eher unruhigen Schlaf haben. Ein gesundes und ausgeglichenes Kind wird in aller Regel auch ruhiger schlafen.
Einige Studien sagen aus, dass gerade Kinder mit einer Hochbegabung eher unter Schlafstörungen leiden, als andere Kinder. Ob das allerdings wissenschaftlich einwandfrei belegbar ist, ist noch ungewiss. Das Schlafverhalten eines Kindes wird von sehr vielen Faktoren bestimmt. Der kleinste Faktor hierbei ist allerdings die Begabung.
Aktuelle Studien sehen keinen Zusammenhang zwischen dem Schlafverhalten und des Intellektes von Kindern. Es kann aber vorkommen, dass hochintelligente Kinder schwerer zur Ruhe kommen, weil sie nicht abschalten können. Hier helfen möglichst reizarme Räume ohne Spielzeug oder bunten Wänden, damit das Kind nicht abgelenkt wird.
Andernfalls kann es zu Einschlafproblemen kommen, die sich früher oder später auf die Leistungsfähigkeit des Kindes auswirken.