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Noch Fragen?

Ich habe - unwissentlich - die Kindergeldgrenze überschritten, das kostet mich jetzt einiges an Geld. Wie könnte ich dagegen vorgehen? Mit Behörden- und Gerichtswegen habe ich mich bisher noch nicht auseinandergesetzt.

Frage Nummer 16180
Antworten (7)
Wenn dein Kind zuviel verdient hat und du nun kein Kindergeld mehr bekommst, hast du keine Handhabe. Einfach künftig besser aufpassen und dein Kind vor der Verdienstgrenze stoppen.
Am ehesten wird ein Steuerberater helfen können.
Unwissenheit hilft da nichts. Pech gehabt. Da hilft auch kein Klagen. Als Lehrgeld verbuchen.
Leider schützt Unwissenheit nicht vor Strafe. Unter bestimmten Umständen wirkt es aber Strafmildernd. Wenn Du das allein festgestellt hast, dann teile es der Kindergeldkasse mit. Ist wie eine Selbstanzeige.Eigentlich mußt Du dann nur den überzahlten Betrag zurück zahlen. Wenn die Kasse das erst merkt, wird es teurer. Weil dann meist ein Bußgeld erhoben wird.
Keine Panik!
Mach irgendwelche Kosten geltend, die Dein Bruttoeinkommen senken (Bspw. Werbungskosten).
Bei mir ging es um weniger als 100 € im Jahr.
Da die Damen von der Kindergeldkasse ziemlich arrogant waren, hab ich noch einen draufgesetzt:
In dem Bescheid stand: "Widerspruch schriflich...oder zu Protkoll der Geschäftsstelle."
Also bin ich hingegangen und hab denen den Widerspruch diktiert. Die waren nicht wirklich begeistert ;-)
Naja, für die Zeit, in der du die Grenze überschritten hast, wirst du das Geld verlieren. Du solltest nun aber sofort bei den entsprechenden Behörden nach den Formularen fragen, damit du den Anspruch nicht dauerhaft verlierst. Es ist durchaus möglich, dass du nur vorübergehend darauf verzichten musst.
Das einzige Mittel dagegen, was ich kennen würde, wäre, für das nächste Mal besser vorzubeugen. Denn Unwissenheit schützt in unserem System leider nicht vor entsprechenden Sanktionen. Über Exceltabellen kann man die Kindergeltbeträge leicht errechnen. In deinem Fall musst du damit rechnen, es zurückzahlen zu müssen.