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Noch Fragen?

Ich mache gerade zum ersten Mal meine Steuern und würde gerne mal wissen was man bei dem Freibetrag für Schenkung angeben kann/muss!

Frage Nummer 42562
Antworten (5)
Frag Niebel, dann bist Du aus dem Schneider !
1. Regel:
die Steuerformulare haben viel mehr Felder als Du brauchst - es ist legitim und normal, einige (wenn nicht die meisten) leer zu lassen, weil nicht zutreffend
2. Regel
ein Freibetrag für Schenkung (gibt's da tatsächlich ein Feld für??) kommt dann in Frage, wenn Du eine Schenkung in beträchtlichem Ausmaß erhalten hast.
Er beträgt 400.000 Euro, wenn Du es von Deinen Eltern geschenkt bekommst, 200.000 Euro, wenn von Deinen Großeltern, 20.000 Euro in allen anderen Fällen.
3. Regel Ist die Schenkung größer als der Freibetrag, musst Du auf den darüber hinaus gehenden Betrag Steuern zahlen.
4. Regel
den Freibetrag gibt es einmal alle zehn Jahre
5. Regel
beim ersten Mal macht das besser der Steuerberater. Dem guckst Du auf die Finger und machst es ab dem zweiten Jahr selber.
Auf die Schenkungssteuer bezogen, gibt es Freibeträge, die erlauben, bestimmte Beträge zu transferieren, ohne dabei Steuern zahlen zu müssen. Das ist sehr wichtig für die eigene Finanzplanung, für das Finanzgebahren in der Familie. Deine Eltern planen offensichtlich die Verwaltung.
Ich glaube, da hast Du etwas falsch verstanden, denn Du meinst bestimmt den Freibetrag bei Schenkungen. Ein solcher Betrag ist frei von Steuern, was insbesondere bei Schenkungen innerhalb der Familie interessant ist. Aber einen Freibetrag an sich kann man nicht verschenken, zumindest habe ich das noch nie gehört.
Wie bei allem in Deutschland muss man auch auf "Einnahmen jeglicher Art" Steuern zahlen. So auch auf Schenkungen und Erbschaften. Allerdings gibt es einen gewissen Freibetrag, der vom Verwandtschaftsgrad abhängig ist. Kurzum: bis zu diesem Betrag dürfen Schenkungen getätigt werden, ohne dass Steuern dafür abgeführt werden müssen.