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Noch Fragen?

Ich möchte ein Wärmeverbundsystem installieren. Was muss ich bei der Installation beachten?

Frage Nummer 19703
Antworten (7)
Mit einem kommst Du nicht weit, da mußt Du schon Dutzende verwenden...
Ich rate ab: Innendämmung verschiebt den Taupunkt - und feuchte Wände sind optimale Wärmeleiter, also Energiefresser . Auch Außendämmung (nicht hinterlüftet) ist problematisch Kleinste Fehler reichen, um Schwitzwasser da zu erzeugen, wo es nicht hingehört. Schau Dir mal eine Mineralwolldämmung unter Dach, hinterlüftet, im Winter an: Naß! Und das muß vertikal ablüften können, statt in die Wolle einzuziehen.
Stichwort: Wärmedampfdiffusionswiderstand.
Mißverständlich? Richtig: Die Oberfläche der Dämmung ist naß (und kann abtrocknen durch Hinterlüftung), nicht die Minerallwolle zur Gänze.
Du musst sichergehen, dass keine Wärmebrücken zur Innenseite hin entstehen. Ebenso muss man Luftschicht zwischen den einzelnen Segmenten lassen, um Feuchtigkeit eliminieren zu können. Du solltest aber kein Wärmeverbundsystem installieren, wenn du dich damit nicht auskennst.
Das eigentliche Anbringen ist weniger das Problem. Problematisch wird es erst, wenn du auf "Ecken und Kanten" triffst, also bei Fenstern und Türen. Machst du da Fehler, kann das schnell den kompletten Dämmeffekt zunichte machen. Unter diesem Link findest du eine Anleitung: http://www.expli.de/anleitung/haus-fassade-waende-selber-daemmen/materialien-fuer-waerme-daemmung-8507/
Traust du dir die Installation wircklich selbst zu? Also ich würde ja so etwas immer von einem Profi machen lassen. Lasse dir aber mal zu not ein PDF einer Webseite hier wo du sicherlich Infomationen bekommen kannst. http://www.iwu.de/fileadmin/user_upload/dateien/energie/espi/espi2.pdf
in den letzten Jahren habe ich ein knappes Dutzend kaputtgedämmte Häuser besichtigt. Alle mit außenliegendem Wärmedämmverbundsystem, alle mit teils massivem Schimmelbefall nach (!!!) der erfolgten Dämmung. Die Ursachen waren unterschiedlich, aber es zeigt doch, daß man vor Beginn einer solchen Maßnahme die vorhandene Bausubstanz gründlich analysieren und auf geeignete Materialien zurückgreifen sollte.Da selbst von "Fachfirmen" teils eklatante Fehler in diesem Bereich gemacht werden, würde ich von Eigenleistungen als Laie dringend abraten.
Hallo Mush_war23,
Du findest zu diesem Thema einiges im Netz. Grundsätzlich gibt es bei der Montage eines Wärmeverbundsystems genaue Abläufe was den Aufbau an der Fassade betrifft. Unterschiede findet man dennoch z.B. beim eigentlichen Dämmstoff. Hier kann die Fassadendämmung mit Styropor oder auch mit einem mineralischen Dämmstoff wie z.B. Glaswolle oder auch Steinwolle erfolgen. Dazu sollte jeder, der seine Fassade dämmen möchte, die Vor- und Nachteile der Dämmstoffe kennen. Erst dann sollte man sich daran machen, die Materialien für die Fassadendämmung auszuwählen und zu kaufen. Hier können sich große Unterschiede im Preis je m² (Quadratmeter) Fassadendämmung ergeben. Ein günstiger Anbieter für Fassadendämmung ist EU-Baustoffhandel.de, hier findest Du auch eine gute Beschreibung wie man eine Fassadendämmung selber macht, was man alles benötigt und auf was man achten muss. Ich hänge den Link für die Montageanleitung Fassadendämmung mal ran. Also, informieren hilft.