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Noch Fragen?

Ich möchte meine Uhr loswerden und habe eine Frage. Wie hoch ist im Durchschnitt die Gebühr bei einem Pfandleiher?

Frage Nummer 24813
Antworten (4)
Wie wäre es, Sie gehen zu verschiedenen Pfandleihern in Ihrer Stadt und lassen sich mal Preise für die Uhr nennen.
Wenn du die Uhr wirklich "loswerden" im Sinne von Verkaufen willst, ist ein Pfandleiher kein günstiger Weg. Dessen primäres Geschäft ist - der Name bringt das zum Ausdruck - das Beleihen der Gegenstände. D.h., du erhältst gegen deine Uhr als Pfand einen bestimmten Betrag geliehen, der deutlich unter dem Wert der Uhr liegt. Zu einem bestimmten Zeitpunkt musst du die Uhr wieder auslösen, sprich: das Geld zzgl. Zinsen und Gebühren zurück zahlen. Erst wenn du das nicht tust/kannst, wird die Uhr versteigert bzw. verkauft - was für dich immer ungünstiger ist, als sie gleich zu verkaufen, weil vom Erlös empfindliche Beträge an Zinsen, Gebühren, Versteigerungskosten etc. abgehen.
Wenn du die Uhr wirklich loswerden willst, dann verkaufe sie direkt und geh nicht zum Pfandhaus. Die GEbühren dort werden schon in den erreichbaren Preis eingerechnet. Denn beim Nichteinlösen will er ja dennoch mit Gewinn verkaufen können. Von 5 % beim Auslösen musst du auch ausgehen.
Das kommt auf den Pfandwert an: Bis zu einem Pfandwert von 300 € zahlst Du pro Monat 2,50 % Gebühren und 1 % Zinsen. Wenn Du für deine Uhr also einen Pfandkredit von 100 Euro bekommst, zahlst du monatlich 2,50 Euro plus Zinsen. Über der 300-€-Marke werden die Gebühren zwischen den Parteien frei ausgehandelt. Nach 3 Monaten ist der Pflandleiher zur Versteigerung verpflichtet.