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Noch Fragen?

Ich möchte, nach einem unverschuldeten Unfall, den Unfallwagen verkaufen. Wie kann ich trotz dieses Makels einen akzeptablen Preis erzielen?

Frage Nummer 40560
Antworten (11)
Indem du beim Händler bei Neukauf eine Inzahlungnahme erfragst, da gibt es die berühmte Schwacke-Liste für an- und Verkauf.
Privat erhältst du dann oft wesentlich mehr, denn es gibt Spezis, die aus zwei halben wieder ein ganzes Fahrzeug machen. Die finden sich oft unter den Mechanikern in den Service-Werkstätten deiner Marke.
Oder du gehst gleich zu einem freien Kfz-Sachverständigen, die nach einer Liste den Schaden - und den Wertverlust - schätzen. Dies muss die Versicherung dann plus Nebenkosten begleichen (MwSt nur im durchgeführten Reparaturfall). Den Restwert erfährst du dort auch.
Erkundige dich, was die Reparatur des Schadens kosten würde. Je nach dem Verhältnis der Kosten zum Fahrzeugwert könntest du überlegen, den Wagen vor dem Verkauf wieder herrichten zu lassen. Kein Käufer trägt gerne das Risiko dafür, dass die Unfallspuren tatsächlich zu beseitigen sind (und zu welchem Preis). Du müsstest ohne Reparatur also womöglich einen Preisnachlass einräumen, der deutlich höher wäre als die Reparaturkosten.
Für das Erzielen eines akzeptablen Preises ist es vollkommen egal ob der Unfall unverschuldet war oder nicht.
bh-roth: Ich finde deine Anmerkung richtig, aber auch drollig. Die Fragerin möchte doch nur darauf hinweisen, dass sie n i c h t zu blöd ist zum Autofahren, gleichwohl Hilfe in der für sie neuen Situation sucht. Und das in bestem Deutsch - allein das sollte dich doch milde stimmen...
@starmax: Lisa ist ein Zombi. Deshalb keine Gnade! ☺
Darüber hinaus könnte man sich darüber streiten, ob die beiden Kommas notwendig sind.
Aha, soso. Die interpunktion halte ich rein gefühlsmäßig für möglich und richtig, aber die Mehrzahl von Komma ist definitiv Kommata! ;-))
@starmax: schau mal kurz da nach.
Kommt auf den Unfallschaden an. Im Ausland wird zwar weniger Wert darauf gelegt, ob der Wagen in einen Unfall verwickelt war, aber dort sind die Preise insgesammt niedriger. In Deutschland musst du beweisen, dass der Schaden nicht sicherheitsrelevant ist, um gute Preise zu erzielen.
Es kommt auf die Größe des Schadens und auf die Automarke an. Im Ausland (in erster Linie Osteuropa) sind Reparaturen in Werkstätten viel preiswerter als bei uns, auch für Einheimische. Deshalb kann es sich bei einem teuren Schaden durchaus lohnen, den Wagen in´s Ausland zu verkaufen.
Oh jeh, um einen Unfallwagen im Ausland zu verkaufen, muss man ihn erst einmal dorthin transportieren und dann ein Netzwerk an Aufkäufern kennen. Ich gehe einmal davon aus, dass das nicht der Fall ist. Sie können ja versuchen, mit ihrem Unfallwagen nach Polen zu fahren, um den Preis zu testen. Was wohl der Zoll dazu sagen wird?
@JacowaXY: Da möchte ich mal eben wissen, was der Zoll damit zu tun hat, dass ich mein auf mich zugelassenes, fahrbereites Fahrzeug mit TÜV nach Polen fahre? Und wenn ich es auf einem Transportanhänger nach Polen fahre, geht den Zoll das auch nichts an.
Und wenn ich das Fahrzeug in Polen verkaufe, geht ihn das immer noch nichts an. Weil es sich ja um mein Fahrzeug handelt, welches mehrfach in Deutschland versteuert wurde. Also?
Auch, wenn ich nur nach Polen oder wohin auch immer damit fahre, um es dort kostengünstig reparieren zu lassen- wieder hat der Zoll damit nichts zu tun.