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Noch Fragen?

Ich muss mal eine dumme Frage loswerden wg. der Schweizer Franken.

Vorweg: Von der Geldpolitik habe ich keine Ahnung. Deshalb bitte nicht noch draufhauen. Im Stern Nr. 09.2015 lese ich, dass die Schweizer Notenbank bis Jan. d.J. 100 Mrd. Schweizer Franken hätte aufbringen müssen, um die Kopplung des Franken an den Euro weiterhin zu garantieren. Hat man nicht gemacht. Wohin wäre ggfs. das Geld geflossen, wo wäre es abgeblieben? Bitte mit einfachen, prägnanten (Müntefering)-Sätzen antworten, damit ich es auch verstehe.
Frage Nummer 106019
Antworten (6)
Man hätte damit Euro aufkaufen müssen, um den dadurch sinkenden SF-Kurs in der NJähe des steigenden Euro zu halten. Diese Maßnahme hätte, wie damals bei der Pfund -Spekulation (George Soros ./. Bank of England) Spekulanten auf den Plan gerufen, die dagegen gehalten und so diese Maßbahme zusätzlich verteuert hätten.

Soros hat damals, mit Rothschild-Geld ausgestattet, gewonnen.
Man kann den Wert e eigener Währung durch Verkauf (=Ankauf Fremdwährung. Nachfragesteigerung) nur absenken - nie steigern.
Dies gelingt nur durch Erhöhung des BSP, niedrige Steuern, Investitionsanreize, Ausbeutung der Bevölkerung etc.
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Reference #3.b6aa9d50.1424801319.8c7f623e
Die Schweiz hat ein Interesse daran, dass der CHF gegenüber den EUR nicht allzusehr steigt. Die Schweiz ist genau wie Deutschland ein exportorientiertes Land. Hauptabsatzmarkt ist die EU. Ein ständig steigender CHF würde schweizer Waren innerhalb der EU verteuern. Um dem entgegegenzuwirken hat die SNB am Devisenmarkt eingegriffen. Sie hat CHF verkauft (Das Angebot erhöht) und damit EUR gekauft (die Nachfrage erhöht). Das führt nach klassischer Volkswirtschaftslehre zu sinkenden Preisen beim CHF und steigenden Preisen beim EUR.
Hat aber nicht funktioniert: der Franken ist deutlich teurer geworden. Für einen Euro bekomme ich also weniger Fränkli. Und die Basler fahren nach D, weil sie dort billig einkaufen können.
Ich danke euch für eure Antworten. Ein bisschen schlauer bin ich geworden.