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Noch Fragen?

Ich setzte mich zur Zeit mit Heizmöglichkeiten auseinander, muss auch bald zum Schluss kommen, weil der Hausbau ansteht. Wie würdet ihr euch entscheiden? Argumentiert bitte mit Vor- und Nachteilen.

Frage Nummer 16053
Antworten (7)
Gast
ich würd eine erdwärmepumpe nehmen. nachteil:sehr teuer in der anschaffung
vorteil:umweltfreundlich,geringe heizkosten
Ich würde - wie Serafine - auch versuchen, mich von "äusseren Einflüssen" (=potentiellen Preistreibern) unabhängig zu machen.

Gas- und Öl-Vorräte sind begrenzt, das ist heute schon klar. (Daher wird der Preis in den nächsten 20 Jahren explodieren.)

Elektro-Heizung ist unrentabel (- ich gebe zu, geurteilt nach meinem Bauchgefühl).

Als Alternative bliebe evtl. noch Pellets - allerdings (weil in den nächsten Jahren sicherlich viele diese Alternative wählen werden) wird auch hier der Preis enorm steigen.

Bei Erdwärme gibt es meines Wissens nach zwei Varianten:
Tiefenbohrung und Heiz-"Schleifen" unter dem Garten.

Dabei würde ich eher zu den Heiz-Schleifen tendieren, da die (hoffentlich) etwas günstiger sind als die Tiefenbohrung. (Diese Bohrungen sollen um die 10.000 Euro pro Stück kosten, und manchmal muss wohl aufgrund der Boden-Beschaffenheit mehrfach gebohrt werden.)

Ich hoffe, das hilft Dir weiter...

Lg, Daniel
Egal wie Du Dich entscheidet, je mehr Geld Du jetzt in die Heizung, Wärmepumpe, Wärmedämmung usw. steckst, um so niedriger sind nachher die Heizkosten, um es mal ganz platt auszudrücken.
Ich denke in letzter Zeit verstärkt über ein Pellet betriebenes Heizungssystem nach. Ich wäre gerne unabhängiger von den Energieversorgern. Allerdings befürchte ich, dass der Preis für die Pelletanschaffung sicherlich auch steigen wird und zudem höher versteuert! Bin mir noch nicht sicher, aber vielleicht wäre es auch eine Alternative für dich!
wenn wir nochmal bauen könnten, würde wir uns für eine holzpellets-heizung entscheidenn. die ist co2-neutral und auch preislich im annehmbaren bereich. auch die pellets sind im vergleich zu anderen brennstoffen relativ preisgünstig. derzeit haben wir gas - leider.
Das Heizsystem muß zum Objekt passen. Sind Bohrungen auf Grund der Geologie nicht erlaubt , macht es keinen Sinn über Erdwärmesonden nachzudenken. Die alternativ möglichen Flächenkollektoren benötigen große Grundstücke. Wird das Haus sehr gut gedämmt sein, kann man mit einer Luftwärmepumpe heizen. Es sollte klar sein, daß Wärmepumpen immer mit Strom heizen und der Energieversorger sich im Liefervertrag Ausschaltzeiten sichert, d.h., wenn mittags alle kochen schaltet er den Strom für die WP ab, daher ausreichend große Pufferspeicher vorsehen. Pellets sind eine gute Alternative, die Anlagen sind aber aufwändiger in der Wartung und man benötigt im Vergl. zum Öl ca. die 3-fache Lagerkapazität, ist der Platz vorhanden? Eine Gasbrennwerttheme mit thermischer Solaranlage mit Heizungsunterstützung ist kein Fehler, wenn ein Gasanschluß vorhanden ist. Ein Mini-BHKW ist auch interessant, es produziert Strom, den man selbst nutzen oder verkaufen kann, diese Anlagen kann man sogar leasen.
bei einem Neubau ist die Sache doch einfach: auf Niedrigenergiehaus-Standard dämmen, winddicht (Blower-Door-Test machen lassen), Lüftung mit Wärmerückgewinnung, Brauchwassererwärmung in den warmen Monaten mit Solarthermie. Ansonsten einen wassergeführten Pelletofen (keine Heizung, da teuer), Pufferspeicher fürs Warmwasser......fertig.