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Noch Fragen?

Ich verstehe nicht so ganz, wie eine aussergerichtliche Einigung funktionieren kann. Muss es denn in einem Rechtstatt nicht total akkurat zugehen, warum ist denn so etwas erlaubt? Für mich hört sich das irgendwie nach Korruption an.

Frage Nummer 15685
Antworten (6)
So eine Vereinbarung kann sehr nützlich sein. Man spart viel Anwalts und Gerichtskosten. Es werden Gerichte entlastet.hat Gültigkeit und die Fronten sind auch noch nicht so verhärtet. Es erfordert aber auch ein Maß Zutrauen zu dem Ombudsmann.
Wenn Du Dich mit Deiner Frau/Freundin über den Abwasch streitest, dann kannst Du den Streit bis vor's Gericht tragen und den Richter entscheiden lassen wer den Abwasch macht.
Ich könnt Euch aber auch außergerichtlich einigen.
Ich sage nur: "Maschendrahtzaun "
Nein, mit Korruption hat das ganz und gar nichts zu tun. Es ist im Gegenteil eine sinnvolle Einrichtung, um unsere Gerichte zu entlasten, die sind sowieso hoffnungslos überlastet. Viele Sachen muss kein Richter entscheiden, wenn sich die beiden gegnerischen Parteien einfach einigen. Manchmal setzen sie dazu z.B. einen Mediator ein.
Eine außergerichtliche Einigung ist für Fälle gedacht, deren Kläger sich auf eine moderate Lösung mit einem Mediator einlassen will. Wenn der Staat klagt, sieht die Situation schon wieder anders aus. An sich wird eine außergerichtliche Handlung bevorzugt, weil weniger Kosten entstehen und eben gar nicht erst geklagt wird, sondern eine Lösung gesucht wird.
Mit Korruption hat das überhaupt gar nichts zu tun. Es geht vielmehr darum, unnötige und sündhaft teure Gerichtsverfahren zu vermeiden. Bei der Einigung schließen die Parteien einen außergerichtlichen Vertrag, durch den der Streit ohne Gerichtsverhandlung beendet wird.