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Noch Fragen?

Ich würde gerne Erfahrungsberichte hören, welches die Vor- und Nachteile davon sind, eine Gastherme einzubauen. Hat das jemand mal gemacht?

Frage Nummer 17073
Antworten (5)
Gasthermen werden i.d.R. im beheizten Raum aufgestellt, dadurch kurze Leitungswege und keine Abwärmeverluste. Durch den geringen Installationsaufwand sind auch die Monteurkosten vergleichsweise niedrig.
Ich würde aber immer zu einer Therme mit Brennwerttechnik raten..
Du wirst flexibeler in der Beheizung sein und weniger Kosten haben. Dazu kommt, dass du etwas Platz einsparen kannst. Nachhaltiger ist diese Art zu heizen auch. Nur kann es sein, dass du manchmal einige Sekunden Verzögerung hast, wenn du warmes Wasser haben willst.
Servus, wir haben vor ein Paar Jahren auch eine Gastherme in unser Haus einbauen lassen (es war früher mal ein unbeheizbares Wirtschaftsbegäude) und das hat ganz prima funktioniert. Der schnelle Einbau ist ein echter Vorteil, innerhalb von einer Woche war alles geschafft - Nachteile wüsste ich keine ;-)
Um gleich möglichen Missverständnissen vorzubeugen: Gasthermen dürfen ausnahmslos nur von einem dafür geschulten Fachbetrieb installiert und gewartet werden. Ich selbst schrecke vor Gas zurück, da es sich dabei um eine nicht ganz ungefährliche Materie handelt, wenn man nicht sachgemäß damit umgeht. Hab aber mal gehört, das Räume bei Gasthermen ausreichend gelüftet werden müssen
Eine Heiztherme unterscheidet sich von einem Heizkessel lediglich dadurch daß die Therme etwas kompakter ist. Die Leistung von Thermen endet bei ca. 60 kW. Somit sind Thermen auch für moderne Mehrfamilienwohnhäuser bis ca. 10 Wohnungen als Zentralheizung eine kostengünstige Alternative zum Heizkessel. Wegen des geringeren Wasserinhaltes der Therme muß bei größeren Heizungsanlage jedoch eine hydraulische Weiche eingebaut werden.
Für Einfamilienwohhäuser sind die Gasthermen ideal, wenn diese unter dem Dach installiert werden, kann sogar auf den Kamin verzichtet werden.
Für die dezentrale Beheizung und Warmwasserbereitung in Wohnungen sind Thermen ebenfalls sehr gut geeignet. Wenn die Leitungswege zu den Warmwasserzapfstellen nicht zu lange sind kann auf einen Warmwasserspreicher, eine Zirkulationsleitung und eine Zirkulationspumpe verzichtet werden, das Spart Energie und Investitionskosten, die Therme arbeitet dann als Durchlauferhitzer.