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Noch Fragen?

Ich wußte nicht, daß die "Grünen" eine Kapitalistenpartei ist, die nur noch Reichen Fleischkonsum gönnt.

Link Oder nur noch Körner aus eigenem Anbau vom Balkon?
Frage Nummer 3000051433
Antworten (26)
Wagyu für alle!
Und ich wusste nicht, dass man reich sein muss um das Kilo Hähnchenschlegel für 3,99 oder das Kilo Schweinenacken für 4,90€ sich gönnen zu können. Die Preise stammen aus Deinem Lieblingsdiscounter.
Es ist letztendlich eine Frage der Prioritäten.
Das derzeitige Preisniveau für Fleisch ist nur realisierbar über Massentierhaltung an der Grenze (auf welcher Seite auch immer genau) zur Tierquälerei und Lohndumping in den Schlachtereien an der Grenze (auf welcher Seite auch immer genau) zur Ausbeutung (über dubiose Werkverträge mit osteuropäischen Sub-Sub-Subunternehmern).

Will ich die Situation für Mensch und Tier verbessern, müsste ich Massentierhaltung und Werkverträge eigentlich verbieten. Das nutzt aber wenig, weil dann alles im nicht reglementierten Ausland passiert.
Also denken die Grünen darüber nach, das Fleisch, das dabei produziert wird, zu verbieten.
In meinen Augen ist das noch nicht zu Ende gedacht, weil man dem Fleisch nicht ansieht, wie es produziert wurde.

Ziel dabei ist weniger, aber besseres Fleisch für alle. Das hat nichts mit Kapitalismus sondern mit Ökologie zu tun. Aber das wusstest Du ja ohnehin schon.
mittlerweile kotzt mich die reaktionäre Stimmung hier an. Stimmungsmachern empfehle ich daher , mal die schweinsledernen Slipper gegen Gummistiefel auszutauschen, und einen Tag auf der Hühner- oder Schweinemast zu verbringen und mit Hand anzulegen.
Das hat nichts mit politischer Gesinnung zu tun, die Ernährung unserer Nachfahren wird mit diesem Raubbau nicht gewährleistet sein.
Ich stimme dir zu musca und ergänze: in dem Schweinestall können einige gleich drin bleiben.
Die Frage hätte genau so von einem Hartz4-Empfänger mit fehlenden Kochkenntnissen stammen können.
Rayer, kleiner Tipp, wenn du die Frage nicht verstehst, einfach mal die Klappe halten.
Bitte, haltet Friede.
Musca, wenn dich das hier ankotzt, dann geh doch in anderes Forum. Ich würde es verkraften. Ich finde jedenfalls die Fragen von Amos gut.
Versteh ich echt, dass manche nur hier sind um rumzupöbeln. Wer ein sandsack nicht besser zum agressionsabbau? Tut man gleichzeitig was für die Gesundheit.
@Zombie: da hast Du aber ein eigentümliches Verhältnis zu dem Begriff "Frage".
Wenn Du nur mal in diesem Thread darauf guckst, wirst Du zwar irgendwo im Kleingedruckten ein Fragezeichen erkennen - aber im Wesentlichen ist es eine Aussage.
Es ist kaum einmal wirklich eine "offene" Frage dabei, über die man diskutieren könnte (Du weißt schon: "diskutieren", das ist das, wo man sogenannte Argumente austauscht, sich vielleicht überzeugen lässt, zumindest aber den anderen respektiert, halt noch so altmodisch linker Kram für Gutmenschen).
Amos nutzt diese "Fragen" (s.o.) zur Präsentation seines festgefügten Weltbildes, das sich seit seiner Abiturzeit nicht mehr verändert hat.
Ich habe nichts gegen eine konservative Weltansicht. Es gibt dieses schöne Bild: "konservativ sein bedeutet, das Feuer weiterzureichen, nicht die Asche zu konservieren"

Das mit dem Feuer kann ich hier nicht erkennen und für die mit der Asche habe ich wenig Verständnis. Gehörst Du da wirklich zu?
Man sollte Menschen, die gezwungen waren, ein Notabitur abzulegen, nicht derartig deklassieren. Herkunft ist hierbei keine Quantität, sondern Qualität. Das bitte ich zu berücksichtigen.
Ing. Die Intention von den Grünen ist zwar löblich, aber ein mindestpreis sorgt nur dafür, dass die fleischkonzerne bei unveränderter Tierhaltung mehr verdienen. Deswegen finde ich einen mindestpreis nicht sinnvoll.
Gast
Ich halte das für Effekthascherei! Die Grünen haben doch keine wirklich eigenen Themen mehr und sind im Einheitsbtei der Parteien untergegangen. Nun sucht man krampfhaft nach irgendwelchen Themen. Wer zum Einen wirklich gutes Fleisch, zu einem vernünftigen Preis haben will und zum Anderen die gierigen Konzerne nicht unterstützen möchte, kauft direkt beim Bauern. Das Gleiche gilt doch für Milch und Eier. Ich zahle weniger oder gleich viel direkt im Landhandel und das Geld geht dort hin, wo die Arbeit geleistet wird. Wenn die Grünen oder sonst wer hier ein gutes Konzept hätten, würde ich den Hut ziehen. Aber dieser gebeutelte Wählerstimmenfang ist schon sehr schwach!
Liebster Hackus, was machen den bitte die paar Millionen Menschen, die nicht in der Nähe eines Hofladens oder eines Bauernhofe mit Direktverkauf hausen?
"denn" Sorry!
Gast
Lieber Machine, das ist doch der Anreiz ein Konzept zu entwickeln, wie die Landwirte von den Großkonzernen unabhängiger werden und direkter vermarkten können. Über Genossenschaften eigene Vertriebsketten eröffnen und das erst mal staatlich fördern, statt Milch zu subventionieren oder Ausgleichszahlungen zu leisten. Wirtschaftlich ist das nachhaltiger und damit reguliert sich auf Dauer auch der Markt.
Und sonst?
Gast
Ich zahle auch gern etwas mehr, wenn ich dafür wirklich frisches Fleisch, Mich, Eier etc. bekomme. Ich hab den Laden auch nicht um die Ecke, dafür fahre ich auch 15 KM. Aber ich sehe nicht mehr ein für bestimmte "Marken" z.B. die Milch mit dem Bären drauf 1,19 € zu zahlen und der Landwirt bekommt unter 0,30 € dafür. Das halte ich für unfair und die Milch vor Ort schmeckt besser und das für 0,75 € /L. Da zeigt man dir u.U. sogar die Kühe, die die Milch abgeben, leider auch die Kälber, die man später isst. Ich hätte größte Lust darauf mit ein paar Landwirten so eine Kette aufzuziehen. Kleine aber feine Läden, immer alles frisch und Preise wie im Supermarkt. Ich hab das mal mit einem Landwirt durchgerechnet, das sieht richtig gut aus, aber du benötigst schon ein ordentliches Startkapital. Bis der Markt das akzeptiert und du u. U. eine erste Durststrecke überwunden hast können schon einige Monate ins Land ziehen. Da sehe ich einen echten Markt, einen grossen Mehrwert für alle Seiten und den Supermärkten bleibt jede Menge weiteres Geschäft. Das wäre für die Landwirtschaft ein Knaller, da rechnet sich die harte Arbeit wieder.
Amen!
Gast
Z.B so was hier:

http://www.hof-drepper.de/index.php?toplvl=lm

Solche Läden in Großstädten mit Belieferung von umliegenden Landwirten wären ideal . Der Gewinn direkt an die Landwirte und wir hätten mehr Sicherheit was wir essen und wie die Tiere aufgezogen werden. Das Optimum bekommen wir nie, aber wir haben das unter deutscher Kontrolle, zu deutschen Gesetzen. Kein Zeug von irgendwo her, wo man über drei Grenzen Gesetze verbiegt und mauscheln kann. Hier ist auch nicht alles Gold was glänzt, aber man ist näher dran und hat mehr Einfluß.
BTW: 15 km hin, 15 km zurück, 2 - 3 mal die Woche ...
Mensch hör' auf zu träumen, Du bist doch auch nicht mehr der Jüngste.
Gast
Stimmt! Aber hab vor 6 Jahren noch mal mit Kältetechnik neu aufgesetzt und habe gerade die zweite Firma in Wetzlar eröffnet.
Wer aufhört zu träumen, hat keine Ziele mehr.
Zombijaeger
Du bist da einem kleinen Irrtum erlegen. Ich habe die pseudo Frage schon verstanden, nur Du, im Unterschied zum Rest der Welt, meine Antwort nicht.
Hackus, ich glaube nicht, dass dein Modell zur Fleischversorgung funktioniert. Dass man mit gutem Fleisch auf Supermarktpreise kommt, ist wahrscheinlich möglich. Aber mit diesem Modell kann man den Bedarf nicht decken.
Dazu müsste unser gesamtes landwirtschaftliches System in ganz Europa umgekrempelt werden. Und ich bezweifle, daß man noch genug Leute findet, die bereit sind, eine kleinere Landwirtschaft zu betreiben, auch wenn am Ende ein Verdienst dabei herauskommt.