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Noch Fragen?

Immer hört man nur neues aus Griechenland. Aber nicht auch Irland bankrott? Wie sieht es da inzwischen aus?

Frage Nummer 41538
Antworten (5)
nein, die Iren hatten den Höhepunkt ihrer krise bereits vor zwei oder drei Jahren. Im Gegensatz zu den Griechen haben aber die Iren begriffen, dass sie sparen müssen und arbeiten hart daran, wieder aus der Krise herauszukommen.
Frag lieber: Wie sieht es dazwischen aus? Antwort: Alle stehen vor dem Euro-Abgrund, und morgen werden sie einen Schritt weitersein. Kein Witz.
Irland ist keineswegs bankrott. Es finanziert sich lediglich aus dem sogenannten Rettungsschirm, da sich am Kapitalmarkt (noch) keine Abnehmer für irische Staatsanleihen finden, da die Zinsen ebenfalls (noch) zu hoch sind. Allerdings nimmt die wirtschaftliche Erholung in dem Land an Fahrt auf und sie werden sich wohl bald wieder selbst finanzieren können.
Irland ist tatsächlich von der Kirse stärker getroffen als Griechenland. Doch weil es kliener ist, konnte hier schneller reagiert werden. Und ohne das politische Zaudern, das von den Medien hochgekocht wird, wäre auch Griechenland nicht so schlimm dran, wie es jetzt aussieht.
Es wird berichtet, dass nun nach den Gewerbeimmobilien auch die Eigenheime auf Irland "zusammenkrachen". Das soll vor allem im Bankenumfeld große Probleme geben. Die Europäische Zentralbank kauft irische Staatsschulden auf. Deutschland wird 28 Prozent der irischen Staatsschulden übernehmen...