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Noch Fragen?

In den 1970er Jahren wurde die Betonierung deutscher Großstädte ja kräftig vorangetrieben. Wie findet Ihr das: Fluch oder Segen?

Frage Nummer 20209
Antworten (10)
Fluch !
Na, schlimmer ist es in Bangkok, Hongkong, Tokio (jetzt sowieso, wo dort Kaninchen ohne Ohren zur Welt kommen). Wie dort bis zu 17 Mio Menschen am Tag mit Wasser, Strom und auch sanitär versorgt werden, ist weder Fluch noch Segen, sondern schlicht ein Wunder...
Manches wir mittlerweile zurückgebaut, also abgerissen. Abr ob die heute gebauten Glaspaläste in dreißig Jahren auch noch stehen werden? Es ist wie bei jeder Modde: Was seinerzeit gaaaaanz toll war, wird ein paar Jahre später nur noch kopfschüttelnd zur Kenntnis genommen...
Fluch!
Mir kommt die Frage irgendwie leicht suggestiv vor...
"Immer mehr Regenwald wird abgeholzt, wie findet ihr das - gut oder schlecht?"
eben in dieser Zeit gab es auch den Werbespruch der Betonindustrie: "es kommt darauf an, was man damit macht". Leider hat man nicht immer auf diesen Spruch geachtet. Trotzdem hat dieser Baustoff seine Berechtigung und hat nicht zuletzt zu einem enormen Wirtschaftswachstum beigetragen.
Fluch.
Aber es passiert ja heutzutage eine Menge in die andere Richtung. Zunehmende Begrünung, weniger Flächenversiegelung.
Ich sehe es eher als Fluch, allerdings glaube ich auch, dass es ganz einfach noch mit dem Wiederaufbau Deutschlands in Verbindung stand. Mit Beton ließ sich vieles schnell hochziehen und es war wesentlich günstiger, als andere Baustoffe wie Pflastersteine.
Zitat: "Beton, es kommt darauf an, was man daraus macht."
Meiner Meinung nach ist das eher Fluch. Jede Stadt braucht einfach eine grüne Lunge. Das triste Grau wirkt sich nicht gerade positiv auf die Psyche aus. In den letzten Jahren wurde ja auch verstärkt wieder angefangen, diese Anlagen zu begrünen. Wenn man sich die neuen Konzepte betrachtet, dann geht der Trend auch eindeutig zum ökologischen Städtebau.