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Noch Fragen?

In letzter Zeit wird mir das Geld immer knapper, ich weiß so gar nicht, wo das hinführen soll. Nun habe ich mir überlegt, dass ich versuchen könnte, meine Lebensunterhaltungskosten zu senken. Wie könnte das gehen?

Frage Nummer 15935
Antworten (9)
Nach versteckten Fixkosten suchen und abschaffen. Also Kosten die garantiert jeden Monat anfallen, die Du Durch Dein Verhalten nicht beeinflussen kannst. Diese sollten so niedrig wir irgendwie möglich sein.
Analysieren Sie, aus welchem Grund das Geld immer knapper wird. Klingt so, als ob Sie irgendwo ein Leck hätten. Sobald Sie ausschliessen können, dass sich da jemand unbefugt bedient, überprüfen Sie die Fixkosten. Ist Ihre Miete gestiegen? Ein Umzug kann Sie wesentlich entlasten. Oder schaffen Sie das Auto ab, wenn Sie auch mit Bus/Bahn wegkommen. Brauchen Sie wirklich drei Handys? Und wie steht es mit Zeitungen/Zeitschriften? Die kann man auch u.U. im Café lesen. Usw, usf...
Mach es wie Peter Zegat, der Schuldenberater. Stelle die Einahmen den Ausgaben gegenüber.
Und kauf keinen Schnaps mehr in kleinen Mengen an der Tankstelle.
Einnahmen und ALLE Ausgben möglichst genau aufstellen, auch Kleinigkeiten wie Frisör, Kinobesuch und vielleicht mal ein Bier nicht vergessen. Dann sieht man recht schnell, wo das Geld ausgegeben wird, und wo womöglich Einsparpotentiale sind.
Generell: Einnahmen erhöhen (Mehr arbeiten, Zweitjob, Trödelverkauf ebay, Flohmarkt)
und/oder Ausgaben senken (weniger kaufen, essen, mehr Wasser trinken, viel schlafen). Unnützes abschaffen, wie schon beschrieben.
Meine Tipps:
1. Wohnung: auf gute Dämmung achten. Ich muss nur 5-max.10 Tage im Jahr die Heizung überhaupt anstellen und bekomme Geld zurück von der NK Abrechnung.
2. Steckerleisten mit richtigen Schaltern benutzen. Nur Fernseher; Fernseher mit DVD Player, Computer extra etc. Notebook statt Desktoprechner nutzen spart viel Strom.
3. Waschmaschine vom Strom trennen nach der Wäsche und Trocknen nur wenn es unbedingt sein muss
4. Zeitungsabos kündigen, Sky kündigen. Dokus laufen auch versteckt auf den 3. und auf N-TV.
5. Prepaidkarte kaufen OHNE automatische Aufladung. Als mein Handy kaputt ging habe ich ein vertragsfreis Nokia für 60 Euro geholt (Bluetooth, Minikamera etc.)
6. Versicherungen durchforsten. Altes Auto ggf. nur Haftpflicht oder wenigstens Selbstbeteiligung erhöhen.
7. Strom- und Kfz Tarife vergleichen und ggf. wechseln
8. Krankenkasse ohne Zusatzbeitrag nehmen solange es geht
9. 2-Phasen Einkauf: Erst bei Aldi, dann im richtigen Supermarkt..nicht umgekehrt
Drei Schritte zum Ziel:

1) Die Ausgaben genauestens ermitteln: Alle Ausgaben in "Kategorien" einstufen wie z.B. Miete, Nebenkosten, Strom, Gas, Autoversich., KFZ-Steuern, Lebensmittelgeld, Telefon. Um den Bedarf für Lebensmittelkosten genau zu ermitteln, unbedingt 1 oder 2 Monate alle Kassenzettel sammeln.

2) Dann die variablen Kosten (z.B. Lebensmittel) budgetieren, also eine mtl. Obergrenze setzen. Dieses Geld mtl. an die Seite schaffen (z.B. sep. Konto, Briefumschläge o.ä.) und auch nur hierfür ausgeben. Das Geld für die Fixkosten bleibt dann auf dem Kto. Nach Abzug der ges. Ausgaben dass dann verbleibende Geld per Dauerauftrag z.B. auf ein Sparbuch verschieben.

3) Die verbleibenden Fixkosten sollten auf Einsparpotentiale untersucht werden. Z.B. Wechsel Handytarif, KFZ-Versicherung, Stromanbieter, Verzicht auf Festnetz...

Fazit: Am Ende gibt man sein Geld einfach gezielter aus. Und wenn man die Budgets einhält, kann auch jeden Monat Geld aufs Sparbuch..
Zuerst einmal würde ich dir vorschlagen, ein Haushaltsbuch zu führen. Darin trägst du sämtliche Ausgaben, die du tätist ein. Am Ende des Monats ziehst du Bilanz und entscheidest, welche Posten du einsparen könntest. Bei den verbleibenden versuchst du preiswerter einzukaufen (z.B. auf Angebote achten).
Ich halte ja immer noch das Führen eines Haushaltsbuches für die beste Maßnahme, die monatlichen Ausgaben langfristig zu senken. Erst wenn man alle Ausgaben detailliert notiert, bekommt man nämlich wirklich einen Gesamtüberblick darüber, was man tatsächlich so nebenher ausgibt. Erst dann kann man anfangen, konsequent überflüssige Ausgaben zu reduzieren.