User Image User
User Image User

Noch Fragen?

Gast

Inklusion in Deutschland - Anbieter für Schulbegleitung

Liebe Mitlesenden,

ein Thema mit dem jeder etwas anfangen kann und auch betroffen ist. Der eine aktiv, der andere passiv. Inklusion in Schulen - Schulbegleiter die behinderte Kinder in die Schule begleiten.
In unserer Schule ist eine große Diskussion um das Thema entbrannt. Bremst es andere Kinder aus? Ich finde es bringt die Gesellschaft weiter - auch wenn es etwas "bremst", vielleicht ist aber genau das gar nicht verkehrt in dieser sehr schnellen Welt.
Viel mehr stelle ich mir die Frage wo diese ganzen Inkuionsbegleiter plötzlich herkommen? In meiner Nachbarschaft z.B. hat eine Filiale der myschoolcare eröffnet. Filiale ist vielleicht etwas viel gesagt, sie haben hier ein Büro (schaut mal den Standort auf der Seite an, ist schon etwas ab vom Schuss).
Andererseits, das Hauptgeschäft sind Menschen, die Inklusionskinder in die Schule begleiten.
Jetzt sitzen neben Lehrern und weiteren Personen (teilweise Dolmetscher) nun auch noch Schulbegleiter in der Schule rum. Wieso kann die Schule das ganze nicht direkt leisten? Das ganze ist mit enormen Kosten verbunden die wir alle tragen. Ich finde es schwer dort richtig Stellung zu beziehen.

Wie sieht das bei euch aus? Habt ihr auch Inklusionskinder? Was haltet ihr von überhaupt davon alle Schüler zusammen zu würfeln? Bringt es die Leute näher zusammen oder trennt es Schüler mit gute finanziellen Hintergrund noch mehr von Kindern an "normalen" Schulen die eh schon aufgrund der Immigrationen stark gebremst sind? Hat das Zukunft?

Grüße

Anna
Frage Nummer 3000100401
Antworten (11)
Liebe Mitschreibende,

was willste uns mit deinem Sermon sagen?

Nein, die meisten in Deutschland oder von uns sind nicht betroffen. Weder aktiv noch passiv.
Wie kann man von Inklusion eigentlich "aktiv" betroffen sein?

Dein Fragen am Ende des Textes verstehe ich auch nicht. Unterstellst du, dass Eltern mit "gute" finanziellen Hintergrund sich den Zugang zu Schulen ohne Inklusion erkaufen können?

Meine Meinung zu dem Thema geht dich nichts an.
Aber wahrscheinlich wird hier in Kürze ein netter Werbelink gepostet werden, der uns alle nicht erhellt.
der link war ja schon geschickt platziert, da musst nicht mehr drauf warten.
Bis eben hatte ich diese Bude noch nicht gekannt.
Ich wünschte, es wäre dabei geblieben

Grammatik, Interpunktion und mündlicher Ausdruck werden, leider, oft vernachlässigt.
Spannendes Thema. Wir haben auch ein Kind mit ADHS und Schulbegleiter in einer unserer Klassen. Erst fand ich es merkwürdig, inzwischen kann ich es aber verstehen. Es bringt nichts die Leute so hart zu trennen wie es bisher war.

Kritisch sehe ich allerdings tatsächlich das Lerntempo. Durch die eh schon teilweise unterdurchschnittlichen Bildungsstände einiger Schüler wird hier noch mal gebremst. Ich habe große Bedenken ob hier Privatschulen dann noch weiter Abstand bekommen und die Eliteschüler später diejenigen sind, die Inkludiert werden müssten. Schräg, aber ist wohl so. Die Zweiklassen Gesellschaft.
Kinder mit ADHS gehören auch zu den Inkludierten?

Seit wann waren die denn ausgegrenzt. Früher gab es Kinder mit ADHS in jeder Klasse. Die waren als Klassenclown integriert und gut.
Deine Antwort zeigt doch ganz klar wie ernst du ADHS nimmst. Wobei früher so gut wie jedes etwas aktivere Kind als ADS / ADHS abgestempelt worden ist - schlimmstenfalls auch sediert per Medikament.

Aber ja, ADHS kann schlimm sein und ein einen Begleiter notwendig(?) machen. Zumindest bei uns in der Klasse.
Was heißt hier früher wurde jedes aktiver Kind ...?

Die aktuelle Aussage auf adhs-deutschland.de lautet:
"ADHS ... ist die häufigste psychiatrische Erkrankung des Kindes- und Jugendalters. Aktuellen Prävalenzschätzungen zufolge sind in Deutschland ca. 5 % der Kinder und Jugendlichen im Alter von 3 bis 17 Jahren betroffen ..."
Also von 100 Kindern sind 5% also ca. 20 betroffen. Von diesen 100 Kindern sind statistisch ca. 50 Jungen. Von den 20 betroffenen (viermal mehr Jungen als Mädchen) sind 16 Jungen. Das ergibt bei Jungen eine ADHS-Verbreitung von 32%.
Das ist immer noch jeder etwas aktivere Junge.
Bei solchen Zahlen darf man sich nicht wundern, dass ein ADHS nicht sonderlich ernst genommen wird.

Was übrigens noch schlimmer ist, ich meine letztens gelesen zu haben, dass zumindest einige Mediziner Ritalin auch bei Kindern einsetzen wollen, die nur eine leichte ADHS-Erkrankung haben.
Warum auch nicht, es soll ja auch nur Depressionen und Herz/Kreislauf-Probleme und Schlafstörungen auslösen.
Es wäre mir völlig neu, dass nun auf einmal auch schon ADHS-Kinder zu den "behinderten" oder "gehandikapten" Kindern gehören sollten, die mit der Inklusion gefördert werden sollen. Das stellt diese Kinder in eine Ecke, in die sie wahrhaftig nicht gehören.
Dieser Thread dient nicht der Förderung der Kinder, sondern der Förderung der Schulbegleiter und deren gierige SEOs
Und wo würde bitte der Sinn darin liegen die unbekannte Webseite https://www.myschoolcare.de hier zu verlinken? Bei den Antwortzeiten der Page bringt das doch eh nichts :p

manoloxxl waarum machst du das?