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Noch Fragen?

Inwieweit gehören Rechtsfragen zu den Aufgaben der Finanzbuchhaltung eines Unternehmens?

Frage Nummer 30664
Antworten (5)
Die Kenntnis der fachspezifischen Gesetze und rechtlichen Zusammenhänge in der Finanzbuchhaltung gehören sicherlich zu dem zwingend notwendigen Wissen eines Buchhalters.
Das sehr ich genau so. Es gibt schließlich strenge und sehr komplizierte Regeln und Vorschriften zur Buchhaltung. Die sollte man gut kennen. Das kennzeichnet eine guten Buchhalter aus.
Die Buchhaltung mus ja nach bestimmten Regeln gestaltet sein. Grundlegende Gesetze sind u.a. das Umsatzsteuergesetz und die Abgabenordnung. Wenn es dort Änderungen gibt, dann müssen die natürlich auch beachtet werden. Außerdem gibt es Rechtsvorschrigten, wann eine EÜR bzw. eine Bilanz gefordert ist.
Zumindest im Finanzrecht müssen die Buchhalter sich gut auskennen. Also welche Ausgaben wo vermerkt werden müssen, was in welche Abteilung gehört und was abgesetzt werden kann oder nicht. Eine gute Buchhaltung weist dann am Ende des Steuerjahres auch auf Absetzungsmöglichkeiten hin.
Wenn überhaupt, dann höchstens im Rahmen der Klärung von bilanz- oder buchungstechnischen Fragen. Ob das allerdings ratsam ist, ist die andere Frage, denn Rechtsfragen erfordern Spezialisten. Von daher sollte ein Unternehmen für Rechtsfragen entweder eine eigene Rechtsabteilung oder Zugriff auf eine Anwaltskanzlei haben.