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Noch Fragen?

Inwieweit wurden die Rechte für Mieter in den letzten 20 Jahren beschnitten?

Frage Nummer 38469
Antworten (6)
Köln hat dann doch schon wieder den Trainer gewechsel.
Die Rechte für die Mieter wurden in den letzten 20 Jahren kontinuierlich ausgebaut (Stichwort asymmetrische Kündigungsfristen, Begrenzung von Mietsteigerungen, Kündigungsgründe, Renovierungsklauseln etc.)
Mir ist kein einziger Punkt bekannt, in dem der Mieter schlechter gestellt wurde.
Ich war nie, bin nicht und werde auch nie Vermieter sein, und unter den gegebenen rechtlichen Voraussetzungen wundere ich mich über jeden, der das tut.
Das wird sich irgendwann rächen, weil Vermieter fehlen und es entweder zu wenige Mietwohunngen gibt oder die vorhandenen von Heuschreckenfonds verwaltet werden.
Das deutsche Mieterrecht ist meiner Meinung nach viel zu freundlich. Unsere Mieterin zahlt seit acht Monaten keinen Cent Miete und wir haben keine Handhabe gegen sie, außer den gerichtlichen Weg. Dieser dauert aber mindestens 1,5 Jahre. Wir sind kein Einzelfall und es kann nicht sein, dass es den Mietern so leicht gwemacht wird.
Auch als Vermieter sollte man seine Rechte kennen - warum habt ihr eurer Mietein nicht bereits vor 5 Monaten fristlos gekündigt und die Zwangsräumung betrieben??
Wer selbst zu dumm ist, seine Rechte wahrzunehmen braucht nicht über diejenigen schimpfen, die das tun.
Dass die Mieterrechte beschnitten wurden, kann ich nun eigentlich nicht bestätigen. Lediglich im Falle von Mietnomaden können Vermieter heute geringfügig schneller ihre Rechte durchsetzen. Ansonsten ist das Mietrecht doch eher noch mieterfreundlicher geworden. Beispielsweise müssen Wohnungen bei Auszug nicht mal mehr gestrichen werden, auch wenn das vertraglich fixiert wurde.
Die wurden in den letzten Jahren im Gegenteil sogar noch bestärkt. 2 Beispiele: 1. Während der Mieter nach wie vor nur eine Kündigungsfrist von 3 Monaten einhalten muss, staffelt sie sich für den Vermieter - je nachdem, wie lange der Mieter schon in der Wohnung wohnt. Bei mir wären es z. B. neun Monate. 2. Vertraglich vorgeschriebene Schönheitsreparaturen sind jetzt ungültig.