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Noch Fragen?

Antworten (31)
6,5 was?
Gast
ich denke sie meinen den HbA1c-Wert - also den Langzeitwert der einen Überblick über die letzten 120 Tage abdeckt.
Bis zu HbA1c 7,5% ist noch alles in Ordnung.
Nicht nur (u.a.) Mr. Gockle sondern auch duckduckgo verweisen mit bis zu 75000 Suchergebnissen darauf hin
Amos, könnte es sich evtl. um 6,5 mmol/l (entspr. ca. 117mg/dl), und damit um eine ggf. behandlungsbedürftige Diabetes handeln?
Auch wenn Du kein Diabetologe warst, finde ich Deine Frage nach dem 'Was' nicht wirklich zielführend.

Ernsthafter Tipp, Gast: meldeDich hier an, erkläre Dich mit Deiner Angabe vll. etwas genauer, und Du wirst möglicherweise geholfen!
Da es sich hier um eine typische Idiotenfrage handelt, ist eine Antwort nicht notwendig. Alle mir bekannten Diabetiker wenden sich an einen ortsansässigen Medizinmann, nicht an zweifelhafte Foren.
Nick Umjo hat die Frage ganz gut beantwortet. User aus Dortmund oder schlimmer noch jener aus Langendreer beschimpfen den Fragesteller gar als Idiot. Nunja, der geneigte Leser wird schon erkennen können wer denn hier der wahre Idiot ist, aber ob der es selber merkt?
Man muß kein Diabetologe sein, um Blutzuckerwerte zu beurteilen. Ohne Einheit macht es aber keinen Sinn. Selbst die schlauen Laien hier können sich nicht auf HbA1c oder mmol/l oder mg/dl einigen.

BTW: Es heißt DER Diabetes (mellitus).
Im Übrigen scheint jemand, der bei einer Blutzuckererkrankung gleich nach einem Diabetologen ruft, weder von der Krankheit noch der Tätigkeit eines niedergelassenen Allgemeinmediziners etwas zu verstehen.
Und zu guter Letzt: hätte mir - als von der Ärztekammer Westfalen-Lippe zugelassener Notfallarzt - ein Sanitäter bei einem Diabetiker 6,5 zugerufen, hätte ich ihn aus dem RTW geschmissen.
Amos,
gibt es auch nicht-niedergelassene Allgemeinmediziner?
Schweben die noch?
Ja, gibt es.
Amos,
»Und zu guter Letzt: hätte mir - als von der Ärztekammer Westfalen-Lippe zugelassener Notfallarzt - ein Sanitäter bei einem Diabetiker 6,5 ...«
Das ist doch klar, selbst beim Eiskunstlauf läuft unter Note 8 gar nichts.
Allgemeinmediziner wird man nach Ablauf einer Weiterbildungszeit mit verschiedenen Fortbildungsgebieten und abschließender Prüfung vor einem Prüfungsausschuß der ÄK. Eine Niederlassung ist nicht erforderlich, aber meistens die Intention der Kollegen.
umjo: auch 117mg/dl als Nüchternblutzuckerwert sind noch nicht behandlungsbedürftig. Von einer Diabetes wird erst ab 126mg/dl (entsprechen 7mmol/l) gesprochen. Vor 2004 lag dieser Grenzwert bei 140mg/dl.

Die Antwort auf die Originalfrage lautet: Wenn mit 6,5 der Blutzuckernüchternwert in der Einheit mmol/dl gemeint ist, ist der Blutzuckerspiegel nach aktuellem Kenntnis- und Definitionsstand NICHT zu hoch. Man sollte allerdings von einer gestörten Glukosetoleranz ausgehen und den Wert "im Auge behalten".
Werde mich der laienhaften Diskussion über BZ 6.5 enthalten. Bekloppt!
ergänze: bei der ...
Gast
die Frage heißt korrigiert:
Ist bei 6,5 Löffel Zucker auf eine Tasse der Blutzuckerspiegel zu hoch?
Wenn die Tasse mit Blut gefüllt ist: auf jeden Fall!
Aber wir sollten aufhören, Onkel Amos zu ärgern ;-)
hp, Du hast natürlich Recht. Mit 'ggf. behandlungsbedürftig' wollte ich auch nur eine gewisse Grenzwertigkeit (evtl. Typ-2-Diabetes-Vorstadium) ausdrücken.
Schlampig formuliert.
Danke, aber dass ich "natürlich" Recht habe, halte ich dann doch für eine Übertreibung. Das "natürliche" Recht auf Rechthaberei überlasse ich gerne anderen hier ;-)
lt. der deutschen Diabetes-Gesellschaft gilt, dass man ab einem HbA1c-Wert von über 6,3 an Diabetes erkrankt ist.
Yep, aber dieser Wert ist wieder ein anderer als die vorher ausdiskutierten...
Gast
@karinwie: die Einen sagen so, die Anderen so.
Genauso ist das mit dem Kolesterin.
Vielleicht sollte man sich an dieser Stelle einfach mal darauf einigen, dass bei '6,5' der fragende Gast eine Bringschuld hat, nämlich genauere Infos.
Und das, bevor hier der Nicht-Diabetologe Onkel Amos (orig. hphersel) hochqualifizierte Fachkräfte aus dem RTW wirft, mich weiterhin ganz beiläufig als mehr oder weniger blöde hinstellt, und als Fachmann diese 'laienhafte Diskussion' für 'bekloppt' erklärt.
Anamnese bei einem medizinischen Laien...

Halte die Frage nach wie vor als ernsthaft, aber ungeschickt gestellt. Andererseits: wer verlangt mit welchen Recht vom Frager, ob er HbA1c, mmol/l, oder mg/dl gemeint hat? Kann doch durchaus sein, dass er nur die nackte Zahl irgendwie aufgeschnappt hat.
Lieber umjo, nochmals: Medizinmann im Umfeld befragen, wenn der Fragesteller das nicht macht, hat er Pech und schadet sich bewusst selbst.
Und meine Frage "6,5 was?" war also nicht sinnvoll? So, so ... Aber so geballtes Medizinwissen läßt mich in starre Ehrfurcht verfallen. Umjo: weiter so! Dann kann nichts mehr schiefgehen.
Amos, nun sei nicht so streng. Auch Hobbymediziner haben in dem heutigen Gesundheitssystem ihre Berechtigug.
Gast
Amos, ich erstarre auch gerade in Ehrfurcht vor dem geballten Ingenieurswissen, welches Primus und sein alter Ego Rayer hier nicht an den Tag legen. ;-)
Off Topic: Das kam mir gerade so unter.
Sorry, Das.
Für unseren Famulus umjo: 6,5 mg% BZ wären so niedrig, daß sie tödlich wären im hypoglykämischen Schock. Tip von einem Nicht-Diabetologen.