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Noch Fragen?

Ist Brautmode eigentlich zeitlos, oder unterliegt die auch gewissen Modetrends? Was ist denn im Moment so absolut in und out für ein Brautkleid?

Frage Nummer 13156
Antworten (9)
Da man so ein Teil nur ein mal tragen sollte, ist das eigentlich ziemlich wurscht. Die Braut trägt war ihr gefällt.
Ich sag's mal so: Das rüschige Brautkleid von Prinzessin Diana, das damals noch über Jahre kopiert wurde, würde sich heute keine Frau freiwillig mit der Kneifzange überziehen lassen. Je schlichter und eleganter das Kleid, desto zeitloser ist es auch. Generell gilt: Helle Farben wie Ceme sind immer in und Trend ist immer das, was zur Braut passt. Auch der Schleier bleibt "in".
Grüß Dich, na sicher gibts da auch gewissen Trends. Sie orientieren sich im Allgmeinen an der Mode, z. B. waren in den Achtzigern Brautkleider mit Schulterpolstern und riesigen Puffärmeln total in (erinnerst Du Dich an das Kleid von Lady Diana?). Das ist heutzutage absolut out!
Definitiv Out:
ausladende Puffärmel
Schleife am Po
Vorne kurz- hinten lang

IN - Farben:
champagner, klassisch weiß eher seltener, weil es viele Frauen blass macht.

Alles weitere ist Geschmackssache. Es scheint aber einen Trend zu geben hin zu schlichtem Stoff ohne Perlen - Stickerei - Schleifchen - Blümchen und ähnlichem.
Deine Frage ist zwar schon ein wenig älter, aber in 2013 ist Tüll total angesagt.
Unheimlich viele Designer nutzen dieses durchsichtige, leichte und netzartige Gewebe. Die Kleider sehen traumhaft schön aus!
Das Brautkleid von Diana ist aus den frühen 80er Jahren, soweit richtig. Es repräsentiert aber in keinem Fall die Brautmode aus dieser Zeit, die Kleider sahen damals ganz anders aus. Würde die Aussage „typisches Brautkleid der 80er“ zutreffen, wäre es kaum so aufgefallen. Der Stil nimmt eher die Kleider ab Mitte der 90er Jahre vorweg, in denen ausladende Röcke und wuchtige Ärmel tonangebend waren. Einfach mal ein großes Kleid versuchen, das Tragegefühl ist wunderschön. Und – glaubt es oder nicht – so ein wuchtiges Kleid gibt einem das Gefühl von Sicherheit. Dianas Brautkleid als Monstrum oder Ungetüm zu bezeichnen zeugt nur von Neid.
Wer hier behauptet, sich ein solches Kleid nicht mal mit einer Kneifzange anziehen zu wollen, ist hier falsch. Aus eigener Erfahrung weiss ich allerdings, daß das tragen von richtig großen Brautkleidern je nach Witterung zu einer Tortur werden kann.
Ich finde ein Brautkleid mit Puffärmeln und Rüschen immer noch sehr elegant! Ich habe Ende der 80er Jahre geheiratet, in einem Brautkleid von Pronuptia, es gab mir das Gefühl eine Prinzessin zu sein! Ein ausladendes Rockteil, mit vierstufigen Volants unter dem ich einen großen Reifrock trug, gepaart mit einer engen Taille und großen Puffärmeln, es gibt nichts anmutigeres. Natürlich ist es anstrengender ein schweres Kleid zu tragen und sich darin zu bewegen, aber wer schön sein will muß leiden. :) Eine raffinierte Schleife zierte das hintere Rockteil. Nach Jahren sage es immer noch mein Traumkleid! Schaut mal in die Geschichte der Mode, Barock, Rokkoko, es bleibt unverwechselbar! Warum sollten Puffärmel aus der Mode sein? Sie sind es nicht, gerade heutzutage beliebter denn je, schaut mal auf das Oktoberfest, fast jedes Mädel trägt zum Dirndl eine üppige Bluse mit Puffärmeln und Rüschenbesatz!
Juliska mit ihren PUFFärmeln wird vermutlich gleich wiederkommen, um hier was zu verkaufen.
Hoffentlich nicht das was ich denke . . . .
Bitte keine Angst, ich habe zum Thema geschrieben und mein Brautkleid werde ich nie verkaufen.