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Noch Fragen?

Ist der Dalai lama eigentlich beliebter als der papst?

hab so den eindruck.
Frage Nummer 25683
Antworten (6)
Hoffentlich!
Er hat ja auch mehr (oder weniger GEGEN sie) gemacht!
mir ist er um Klassen symphatischer als dieser reaktionäre Papst. Wären also schon zwei Meinungen, ob das für eine repräsentative Meinungsumfrage reicht?? Selbst wenn, wem oder was nützt es ??
Mir sind beide gleich wurscht. Wieso sollte ich irgendeinen religiösen Führer toll finden?
Ja, der Kalendersprüche aufsagende Dauerlächler, den selbst Hausfrauen aus Kleinduckenstedt noch verstehen können. Der ist beliebt weil man so chick mit ihm Spiritualität vorgeben kann. Dran halten tut sich dennoch niemand. Aber es klingt halt so angesagt asiatisch-weise. So modern und transzendent, endlich ein religiöses Oberhaupt, das sich auch von Bill Gates privat einladen lässt. Das ist echte Menschenverbundenheit. Dass der Mann sein eigenes Volk nahezu unterdrückt interessiert keinen.
Der Papst ist halt uncool und weltfremd. Obwohl er das Selbe (in grün) sagt, was aber dann nicht so cool asiatisch klingt.
Ernsthaft: Ich respektiere jeden, der wahrhaftig zum Buddhismus gefunden hat (ebenso wie ich wahre Katholiken respektiere). Aber BELIEBTER sollte in religiösen Dingen nicht der Maszstab sein. Und eine gewisse Skepsis gegenüber denjenigen, die meinen DIE GANZE WAHRE WAHRHEIT zu kenen, ist immer sinnvoll.
Der Dalai Lama ist Buddhist und weil der Buddhismus eigentlich keine richtige Religion sondern eher eine Weltanschauung ist, ist er auch lockerer und dem Zeitgeist näher. Der Papst steht einer mehr oder weniger konservativen religiösen Instanz vor und je nach der Person, die dieses Amt ausfüllt, kann er beliebt sein oder nicht. Johannes XXIII, Johannes-Paul I waren beispilesweise beliebt beim Volk, auch Johannes-Paul II, obwohl er konservativer war. Na und unser Benedict, als ehemaliger Chef-Inquisitor, kommt halt nicht so an.
Wenn diese Frage nicht so oberflächlich und gedankenlos wäre, könnte man darauf eingehen. So bleibt nur eine allgemeine Betrachtung. Die katholische Kirche und somit auch der Papst fühlen sich dem Inhalt der Bibel verpflichtet, nicht irgendeinem Beliebtheitsranking oder dem sogenannten Zeitgeist.