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Noch Fragen?

Ist die bayerische Realschule wirklich schwerer, als in anderen Bundesländern?

Frage Nummer 24555
Antworten (5)
In den meisten Bundesländern und sogar in vielen Schulen kennt man das Gerücht, dass die eigene Schule viel schwerer war als alle anderen. Insgesammt ist es jedoch so, dass alle Bundesländer vergleichbare Lehrpläne haben und die Unterschiede möglichst gering gehalten werden.
Insgesamt haben die Schulsysteme in Bayern und Baden Württemberg immer noch den besten Ruf, da sie deutschlandweit die besten Ergebnisse erzielen. Aber darüber lässt sich natürlich auch streiten. Ich gehe allerdings schon davon aus, dass der Realschulabschluss in Bremen leichter zu erwerben ist als in Bayern.
Sie soll deutlich schwerer sein. Vor allem schwerer als in NRW. Das gilt aber auch für die anderen Schulformen. Berücksichtigen sollte man auch, dass es in Bayern private Realschulen gibt, die kostenintensiv sind und auf sehr hohem Niveau unterrichten.
Es ist auf jeden Fall bekannt, dass das Abitur in Bayern und Baden-Württemberg schwieriger zu erlangen ist als in anderen Bundesländern.
Das wird wahrscheinlich auch für die Realschule gelten.
Generell lässt sich sagen, dass die Anforderungen in bayerischen Schulen wie Gymnasium und Realschule deutlich höher sind und sind mit anderen Bundesländern überhaupt nicht vergleichbar. Bis zum Abitur werden hier mindestens 60 - 70 % der Schüler aussortiert. Es gibt einen extremen Selektionsdruck an Gymnasien aber auch an Realschulen. Schüler, die in anderen Bundesländern ihr Abitur oder ihre mittlere Reifeprüfung erfolgreich ablegen, würden in bayerischen Prüfungen krachend scheitern. Umgekehrt verbessern sich Schüler alleine durch den Umzug von Bayern in ein anderes Bundesland in der Regel deutlich. Nach 20 Jahren Erfahrung mit einem stark frequentierten Nachhilfeinstitut in Bayern kann ich als Norddeutscher nur sämtlichen Eltern dringend davon abraten, ihre Kinder in Bayern zur Schule zu schicken.