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Noch Fragen?

Ist ein Doppelname (Nachname) für Kinder in Deutschland nicht mehr erlaubt? Wie ist das in den anderen europäischen Ländern?

Frage Nummer 27075
Antworten (7)
Doppelnamen für Kinder sind nicht grundsätzlich verboten. Hat ein Elternteil von Hause aus einen Doppelnamen und ist dieser der Familienname, dann hat auch das Kind einen Doppelnamen.
Aber durch Heirat, Scheidung oder sonstwie geänderte und so gedoppelte Namen dürfen nicht weitergegeben werden.
In anderen Ländern gibt es andere Regelungen. In Spanien ist es meines Wissens nicht unüblich, dass Kinder den Namen des Vaters wie der Mutter erhalten. Aber zu irgendeinem Zeitpunkt wird einer der Namen gestrichen.
Als ich vor einigen Jahren geheiratet habe, habe ich den Namen meines Mannes meinem eigenen hinzugefügt. Die Standesbeamtin teilte mir dann mit, dass nur der Name meines Mannes unser zukünftiger Familienname sei, unsere Kinder also nur diesen tragen werden. Einerseits ist das schade, andererseits sinnvoll. Sonst könnten ja ewig lange Namenskonstrukte entstehen.
ok, in einer Wissenscommunity soll man nicht mit Halbwissen um sich werfen, vielleicht sind die schlechten Bewertungen ja dem geschuldet.
Aber inhaltlich ist es trotzdem korrekt. Wie' s in Spanien funtioniert, kann man hier in Ruhe nachlesen.
Ich habe in Spanien gelebt, mein Sohn kam dort auf die Welt und hatte einen Doppelnamen. Den Nachnamen des Vaters und im Anschluss mein Nachname.
Als ich mit meinem Sohn jedoch nach Deutschland gezogen bin bekam er nur noch meinen Nachnamen da ich nicht mit seinem Vater verheiratet war. Wäre ich verheiratet gewesen hätte er hier in Deutschland nur den Nachnamen seines Vaters bekommen.
Tatsächlich ist die Namensdopplung für Kinder nicht mehr erlaubt. Damit sollten ellenlange Namensketten verhindert werden, wenn Eltern ihren jeweiligen Doppelnamen vererben möchten. In manchen anderen Ländern ist das noch gestattet, auch weil es dort nich so ausgenutzt wird, dass die Kinder leiden.
Ein doppelter Name ist auch weiterhin für Kinder in Deutschland erlaubt. Ebenso in anderen europäischen Ländern. Natürlich wird sich im Alltag des Kindes in der Regel einer der Namen durchsetzen, mit denen er angesprochen wird. Verbote sind mir nicht bekannt.
@JacowaXY: Lesen Sie doch einfach nochmal die Frage (und die schon gegebenen Antworten) dann verstehen Sie vielleicht,um was es hier eigentlich geht!