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Noch Fragen?

Ist ein toter Zahn wirklich tot? Was bedeutet das genau? Muss der dann nicht raus?

Frage Nummer 27831
Antworten (5)
Wenn die Wurzel des Zahns abgestorben ist, dann kann in diesem Zahn kein Schmerz mehr gespürt werden. Bei einer Wurzelbehandlung wird genau dies bezweckt. Wenn man Pech hat, fällt der Zahn irgendwann von allein heraus, aber es ist besser, den eigenen Zahn zu behalten. Er verrottet ja nicht, wenn er gut behandelt wurde.
bei einem sogenannten toten zahn wurde mit einer zahnwurzelbehandlung der nerv bzw. die nervenstränge des zahnes abgetötet, d. h. man hat in diesem zahn kein schmerz- und kein druckempfinden. solange er gut im zahnfleisch verankert ist, muss er nicht gezogen werden.
Ein Zahn wird als "tot" bezeichnet, wenn die Nerven und Gefäße, die der Versorgung dienen, absterben. Manchmal wird das lange nicht bemerkt, oft kommt es aber zu Beschwerden. Wenn sich der Zahn entzündet, dann kann es sein, dass er gezogen werden muss, um nicht den Rest des Gebisses in Mitleidenschaft zu ziehen.
Wenn der Zahn mit einer guten Wurzelfüllung versorgt und aufgebaut ist, besteht kein Grund, dass dieser Zahn nicht ein Leben lang halten kann. Oft muss ein solcher Zahn wegen der Substanzverluste aber mit einer Krone, gelegentlich auch mit einem Wurzelstift (kein Implantat) und einer Krone versorgt werden!
Richtig, ein Zahn nach einer Wurzelbehandlung kann ein Leben lang im Kiefer bleiben, es gibt nur einen Schönheitsfehler: Weil er nicht mehr über die Wurzel versorgt wird, verändert er seine Farbe.