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Noch Fragen?

Ist es den Menschen in Deutschland ernst mit den Massnahmen gegen den Klimawandel?

Eben hörte ich in den Tagesthemen, dass gemäss einer (repräsentativen?) Umfrage 62 % der Befragten nicht bereit sind, einen Beitrag zu leisten, der 50 Euro im Monat überschreitet.
Gleichzeitig werden Verbote abgelehnt und Anreize befürwortet. Als Beispiele für Anreize wurden günstigere Bahnpreise und Zuschüsse zu E-Autos genannt.
Ich fand die Ergebnisse deprimierend.
Kann mit mit dieser Art der Unterstützung überhaupt irgend ein Politikwechsel zum Klimaschutz erreicht werden?
Frage Nummer 3000126025
Antworten (42)
Nein. Natürlich geht das nicht.
Die Bevölkerung wird da ein wenig verdummt. Klimawandel kostet SEHR viel. Und sehr viel mehr als es sich die Bevölkerung vorstellen kann. Es wird weh tun, kein Malle mehr und kein E-Auto.
Es wird keine Verbote geben, ganz einfach weil es diese allesfressende Infrastruktur nicht mehr gibt!
Wir werden Soylent Green essen und die Schlacht um die letzten Ressourcen wird stattfinden.
https://www.youtube.com/watch?v=VYYaWZd_QkA
Wieviel Klimaschutz bekommt man denn für 50,- €? Erst mal müsste geklärt werden, ob Kosten für den CO2-Ausstoß wirklich zu einer Reduzierung desselben beitragen.

Als die Kosten für Benzin erhöht wurden, um den Verbrauch zu senken, ist der Verbrauch nicht gesunken, weil die Leute, die auf das Auto angewiesen sind, schon vorher nicht zum Spaß herumgefahren sind, das Autofahren wurde nur teurer, vor allem für die Pendler. Die es ich leisten können, fahren weiterhin ihre Kinder mit dem SUV zur Schule. Der Effekt steuerlicher Lenkungswirkung ist somit gleich Null. Das gilt auch für eine CO2-Steuer, die wird auch nicht dazu führen, dass wir im Winter weniger heizen, weil wir jetzt schon sparsam sind, es wird nur teuer, ohne dass es dem Klima etwas nutzt.

Das wissen die Leute, deswegen sehen sie derartige Maßnahmen, die dem Staat nur mehr Einnahmen bringen, aber nichts in der Sache bewirken, skeptisch. Bei der Höhe an Steuern und Abgaben, die die Deutschen zu leisten haben, wären finanzielle Erleichterungen sicher ein guter Anreiz.
Wasch mich, aber bitte mach mich nicht nass ! Das scheint mir die momentane Devise zu sein.
Windkraftanlagen werden verteufelt, die Nord-Süd Stromtrasse wird bekämpft. Ob über- oder unterirdisch, egal, es ist ein Übel. Die Zeiten, in denen man im Ruhrgebiet keine Wäsche aufhängen konnte, scheinen vergessen zu sein.
Günstige Bahnpreise währen ein Anfang, mit der E-Mobilität sehe ich mehr Probleme als Lösungen.
Musca, mehr als sinnloses Zeug zu blubbern hast Du leider nicht drauf.
Zuerst muss man die 50 Tacken haben.
Hat aber nicht jeder.
Und MEINE Beiträge, die ich leiste und geleistet habe, sind mehr als genug.
Es gibt smarte Möglichkeiten.Jedes neue Mehrfamilienhaus wird mit einem Blockheizkraftwerk versehen. Das gilt auch für Altbauten bei einem Heizungsaustausch. Diese BKHW funktionieren wie eine normale Heizung, liefern aber quasi nebenbei und kostenfrei Strom. Ergo, viele kleine dezentrale Kraftwerke. Mit der überschüssigen Energie könnte man Wasserstoff produzieren, man bräuchte keine Energie- und Rohstoff fressenden E-Accus.
Die Technik gibt es schon lange, aber warum sie sich nicht durchgesetzt hat, darauf hat bestimmt Deho eine Antwort.
es gäbe natürlich auch die Möglichkeit, in den Wüsten Afrikas riesige Parabolspiegel zu installieren.Wesentlich effektiver als Solarzellen. Warum wird das nicht gemacht?
Vielleicht weiß Deho eine Antwort.
Musca:
Du bist zwischen belustigend und peinlich.
Weshalb sollte man riesige Parabolspiegel in Afrika aufstellen? Dort ist es doch sowieso warm.
Und dann piepst du rum wegen Erderwärmung, willst die Erde aber noch mehr heizen.

Vielleicht riesige Kühlschränke auf Grönland aufbauen zum Ausgleich?
zebra
Solange du nix verbrennst, heizt du die erde mit parabolspiegeln nicht weiter auf. das geht aus dem energieerhaltungssatz hervor. genauso kannst du die erde mit kühlschränken auch nicht abkühlen.
Ach, Tom, das war ja jetzt eine gute Lehre. Kühlschränke in Grönland lassen das Wasser also nicht wieder gefrieren und Eisberge erzeugen? Na, das ist ja neu.
Und Parabolspiegel in der Sahara erzeugen keine Wärme? Ja, was tüdelt Musca denn so rum?

Kaufe dir doch ein Blockheizkraftwerk. Das heizt im Sommer und kühlt im Winter.
Es gibt b reits Parabolkraftwerke, die auch sehr gut funktionieren. Den Grund dafür, dass diese nicht in großem Maße (Desertec) genutzt werden, hat ing 793 kürzlich genannt: Es fehlt am politischen Interesse zur Umsetzung.

Wir bräuchten weltweit also andere Politiker. Aber woher soll man die nehmen?
Lieber Demo,
das erste Kraftwerk der Welt, das »Parabolic Solar Reflectors« benutzte um eine ganze Kleinstadt zu versorgen, begann 1982 in White Cliffs (NSW), Australia.

Es wurde stillgelegt, weil es sich nicht rentierte, und ist heute ein Museum. Es liegt also nicht an den Politikern sondern an den Betreibern, die einen Profit machen müssen. Kohlebetriebene Kraftwerke sind bis heute unschlagbar.
White Cliffs .

Der Unterschied zwischen euch und mir ist, dass ihr nur etwas nachplappert, was irgend ein Arsch gesagt oder geschrieben hat. Ich war dort selbst.
@dschinn: Genau das meinte ich: Jeder hat "50 Tacken" im Monat.
Solange es aber das Kriterium ist, für den Klimaschutz ausdrücklich nur Geld zu verwenden, für das man auch nach langem Nachdenken gar keinen anderen Verwendungszweck kennt, besteht doch faktisch überhaupt keine Neigung, etwas zum Klimaschutz beizutragen.
Insoweit bin ich bei musca. "Wasch mich, aber mach mich nicht nass" trifft die Situation somit ganz gut.

Und jede Partei, die für den Klimaschutz eintritt, muss bei Massnahmen, die lenkend eingreifen, die entsprechende Quittung von den dschinns dieses Landes fürchten.
Ach ja unser Angeber aus der australischen Wüste. Schau mal was Wiki zu Deinem Palaver meint. Von wegen Aussieland und die Ersten.

Da Dein Englisch meist nicht ausreicht, hab ich Dir noch die deutsche Fassung angehängt.

White Cliffs Solar Power Station was Australia's first solar power station. It is located at White Cliffs, New South Wales, which was chosen as it has the highest insolation in New South Wales, and in 1981 when the station was constructed had no grid connection.

Die White Cliffs Solar Power Station war Australiens erstes Solarkraftwerk. Es befindet sich an den White Cliffs in New South Wales, die aufgrund der höchsten Sonneneinstrahlung in New South Wales ausgewählt wurden, und hatte 1981, als die Station gebaut wurde, keinen Netzanschluss.

Australiens erstes Solarkraftwerk bedeutet leider nicht, dass es das erste weltweit gewesen wäre. Dazu ist der Wüstenstaat zu unbedeutend.
Hier noch was zur Geschichte.
Und noch eine kleine Rechnung, die zeigt, wie realitätsfremd es ist, überhaupt darüber nachzudenken, Parabolspiegel in den Wüsten Afrikas aufzustellen:
In White Cliffs wohnten zur Zeit des Experimentes 103 Menschen. Sie benötigten 14 Kollektoren. Das sind ca. 0,14 Kollektoren pro Einwohner.

Um nun mal nur von eurem deutschen Land auszugehen mit 83 Millionen Einwohnern, das würde bedeuten, dass ihr in Afrika 11,6 Millionen Kollektoren aufstellen müsstet.
Und dann müsste die Sonnenenergie in Strom umgewandelt werden, und dann in einem dicken Kabel nach Deutschland transportiert werden.
Und dann würdet ihr wieder jammern, dass der Strom dreimal so teuer wurde.
Ach rayer, dein Neid auf mich und meine australischen Landsleute ändert nichts an der Tatsache, dass White Cliffs die erste Kleinstadt der Welt war, die total mit Solarenergie betrieben wurde.
Jetzt wird aus dem Amateurlehrer für Deutsch auch noch ein Amateurmathematiker.
Dein Deutsch ist schon Scheiße.

Beispiel gefällig?
""Und dann"" müsste die Sonnenenergie in Strom umgewandelt werden,
""und dann"" in einem dicken Kabel nach Deutschland transportiert werden.
""Und dann"" würdet ihr wieder jammern, dass der Strom dreimal so teuer wurde.

Und dann? Bleibt mir nur ein Muhahah.

Nicht aufgepasst in der 4. Klasse Grundschule. Ständige Wiederholungen sind in Aufsätzen zu vermeiden.

Lass das mit der Mathematik, Du kannst ja noch nicht einmal die 4 Grundrechnungsarten.
Was hätte man auch machen wollen? Die alten Dieselgeneratoren weiter betreiben? Stromanschluss hatte man ja nicht.
Kleinstadt mit 103 Menschen? Das ist ja noch nicht mal ein Dorf. Da spricht man noch von einer Ansiedelung. Muhahah
rayer,
du kannst dir deine deutschsprachige Wikipedia anal einführen. Ich habe sie fünfmal verbessert, und dann die Lust verloren noch andere Fehler auszumerzen. Ihr Deutschen seid eben ein ungebildetes Volk.
Und was wir Australier als City (Stadt) bezeichnen, geht dich einen Dreck an.

Aus deinem copy & paste [Zitat]: »Es befindet sich an den White Cliffs in New South Wales … » ist eine falsche Übersetzung.
White Cliffs ist eine Kleinstadt und man lebt in einer Stadt und nicht an ihr.
Vielleicht lebst du ja an Frankfurt. Wen kümmert’s?

Und nun gute Nacht, du bist immer wieder gut dafür, mich schmunzeln zu lassen.
Ob der Antwort des Kandidaten Jobses gab es nur ein allgemeines Schütteln des Kopfses.
Schau mal australisches Dummerle. Irgenwo kommt der Name ja her.

HISTORY OF WHITE CLIFFS.

By 1890 the settlement grew to be named White Cliffs, the name derived from the surrounding countryside with the white underlying sandstone outcrops along the escarpments of the hills contrasting from the rusty red topsoil typical of this area.

Auch hier exklusiv die Übersetzung für Dich Englischamateur.

Ab 1890 erhielt die Siedlung den Namen White Cliffs. Der Name leitet sich von der umliegenden Landschaft mit den weißen Sandsteinfelsen entlang der Hügel ab, die sich vom für diese Gegend typischen rostroten Mutterboden abheben.

Seit wann lebt man in Sandsteinfelsen? Wobei die 103 Irren da leben ja in ihren Opallöchern.
Es mag sein, dass wir nur das nachplappern, was wir irgendwo gelesen haben, aber da wir das Gelesene auch verstanden haben und den Unsinn herausfiltern, ist das nicht so schlecht. Im Beruf habe ich auch nur das nachgeplappert, was ich im Studium gelernt und verstanden habe, das hat gereicht. Wer dagegen nur einmal ein Kraftwerk gesehen hat, ist noch lange kein Energieexperte.

Kalifornien hat in den 1980er Jahren Parabolspiegelkraftwerke gebaut. Danach hat das Interesse nachgelassen, weil Öl billiger war. Mit mehr Weitsicht könnten sie heute unabhängig von fossilen Brennstoffen sein.

Der Niedergang des Desertec-Projekts ist ein Beispiel für Versagen von Wirtschaft und Politik. Es hätte eine Win-Win-Situation werden können. Für uns, weil wir klimaneutralen Strom bekommen hätten, für die Nordafrikaner, weil sie daran verdienen könnten, Arbeitsplätze schaffen und sogar noch Meerwasserentsalzungensanlagen zur Trinkwassergewinnung hätten bauen können. Blühende Wüste.

Die Wirtschaft hat das zu halbherzig betrieben. Selbstverständlich war alles durchgerechnet, die Erzeugung und der Transport hätten funktioniert. Dann kam der „Arabische Frühling“, die politische Situation wurde unsicher, man ist abgesprungen und hat auf Solar- und Windenergie gesetzt.

Die Parabolspiegel-Technik wäre zum damaligen Zeitpunkt zwar teurer als die vorhandene Technik gewesen. Aber diese Art der Energiegewinnung ist speicherfähig und damit im Gegensatz zur Solar- und Windenergieerzeugung grundlastfähig. Ich schätze, dass uns der Ausstieg aus der Kernenergie und die Abschaltung der Kohlekraftwerke am Ende teurer kommt.
Wäre sich Europa einig gewesen und hätte das Projekt durchgezogen, ständen wir heute besser da, und die Afrikaner auch, das würde auch zur viel beschworenen Senkung der Fluchtursachen beitragen.

Da schließt sich der Kreis zur Ausgangsfrage: Was ist uns der Klimawandel wert? Wie ich schon schrieb, erhöht eine CO2-Steuer nur die Einnahmen des Staates, verringert aber nicht den CO2-Ausstoß in nennenswertem Maße. Für die Energiewende zahlen wir schon mit die höchsten Strompreise, daher finde ich die in der Frage genannten Vorwürfe eher dreist.

Und den Ausspruch in diesem Zusammenhang „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“ finde ich weiterhin unpassend, wenn man nur nass gemacht werden soll, ohne dass der Pelz gewaschen wird.
rayer, da du ja seit der 4. Klasse Grundschule nichts mehr gelernt hast, hier eine Wiederholung, die man immer wieder anbringen muss, um dumme Menschen wie dich zu erreichen:
Man lebt in einer Stadt, nicht an ihr.
Deho:
Du hast von meinem Beitrag auch nur herausgefiltert, was du lesen wolltest. Ich habe White Cliffs besucht. Du nicht. Das macht weder dich noch mich einen Energieexperten.

Es ging mir in meiner Antwort nicht um irgendein Kraftwerk, sondern darum, dass in Australien das erste Mal eine ganze Kleinstadt mit Solarenergie versorgt wurde.
Ansonsten sind wir beide ja einer Meinung: Kohle- oder Ölkraftwerke arbeiten billiger.
Du bist sogar so doof, dass Du nicht mal bemerkst ich habe die englische Wiki verlinkt.
Und seit wann "lebt" ein Kraftwerk in einer Stadt? Muhahah
[Zitat]: »Seit wann lebt man in Sandsteinfelsen?«

Und nun ist genug mit deiner Dummheit und deinem copy & paste. Suche dir einen deutschen Bekloppten, mit dem du zotteln kannst. Mich hast du für heute genug belustigt.
Klatsch an die Wand.
Was ist denn hier los? Ist das Zebra etwa der Schwan und ihr ärgert euch immer noch mit dem rum?
Tja Deho, da hast du mal einen richtig guten Beitrag geliefert. Denn es würde funktionieren. Die Betonung liegt im Konjunktiv, was tatsächlich passiert ist mir mittlerweile scheißegal, meine Kinder sind sehr Taff, die schaffen das .
Meinen Terrier möchte ich noch überleben, ihn nicht alleine lassen, mehr nicht.
Bei dem Thema wird immer wieder gerne vergessen, den Preis den der gemeine Bürger für sein Kilowatt Strom bezahlt ist mehr als kostendeckend. Nur will der Staat und auch die Energiewirtschaft verdienen, nach Möglichkeit exorbitant. Das ist mit erneuerbaren Energien leider nicht möglich und der Umweltschutz wird mal wieder dem Mammon geopfert. Es müsste aus der Bevölkerung so viel Druck entstehen, dass die Politik nicht mehr anders kann als die Energieriesen zum Umstellen zu zwingen.
Druck erzeugen, genau das ist es,.
Was mich wirklich deprimiert ist das hier vorhandene Wissenspotential, und dass, was man daraus machen kann.
Ahso, das Umdenken bezahlt dann der Verbraucher?
Die Medien überschlagen sich von dieser mehr als unwichtigen Hochzeit und der noch vielmals unwichtigeren Hanni???? und hier geht es um 50€/Monat die ich auch noch nicht mal für diesen Scheiß spenden würde. easy come and easy go.
Tja, HansWurst: Da kommst Du nach fast einem 3/4 Jahr mal wieder hier vorbei, und siehe da: 'Zebra' war mal 'Schwan', und einige User hier springen noch immer mit mehr oder weniger Verve über die vom genuinen Nachkommen der Aborigines, ähhm, dem -in HH grandios gescheiterten- Ex-Hamburger Druckereleven ausgelegten Stöckchen.

Hau' rein, vielleicht hast Du ja auch noch 'ne Antwort auf die Frage von Stechus!?
Wenn jeder Vordenker dieser Welt jemals in so einer Umgebung wie dieser WC gewesen wäre, würden wir heute noch auf Bäumen leben.
Wenn wir noch auf den Bäumen leben würden, hätte dieser Planet die Probleme nicht.
@rayer, ich gebe Dir absolut recht in diesem Punkt.
Wann war das eigentlich wo sich dieser komische Mohammed das vom Jesus abgeguckt hat wie es ordentlich läuft?
Weil es gerade zum Thema passt:

Zwischen Januar und März sind enorme Strommengen aus Windenergie nicht verbraucht worden. Die Übertragungsnetzbetreiber mussten 3,23 Milliarden Kilowattstunden abregeln, teilte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in Berlin mit. Es sei mehr Energie erzeugt worden, als über die vorhandenen Leitungsnetze in die Verbrauchszentren transportiert werden konnte. Für die Netzbetreiber sei die Abregelung von Energie - das sogenannte "Einspeisemanagement" - die letzte zu wählende Maßnahme, um das Netz zu stabilisieren.

Mit den 3,23 Milliarden Kilowattstunden Strom hätte man jedoch vieles bewegen können, kritisiert der BDEW. Mit dieser Strommenge könnten sechs Millionen E-Autos ein Vierteljahr lang fahren oder 100.000 Haushalte ein Jahr lang beheizt werden. Der Verband forderte, den Ausbau der Stromnetze schnell voranzutreiben. Solange jedoch mehr Erneuerbaren-Strom produziert werde als die Netze aufnehmen können, sollte die Politik etwa in Ladesäulen oder Power-to-Gas-Technologien investieren, so der BDEW.

Autorin: petra.sorge@wsj.com
Dazu fallen dem Cineanisten sofort zwei Filmtitel ein:
- Vom Winde verweht
- Denn sie wissen nicht, was sie tun
Heute beantwortet die Politik die Frage mit dem Massnahmepaket zum Klimaschutz.
Viele Kompromisse, die keinem wehtun.
Aber auch nicht viel bis nichts bringen.

Jedes Volk hat die Regierung die es verdient.
Liebe Stechus, ich gebe Dir uneingeschränkt Recht in Bezug auf Trägheit und Halbherzigkeit unserer Regierung.
Andererseits habe ich ein bischen Hoffnung auf unsere Jugend. Menschen wie Greta Thunberg oder Kapitänin Rackete haben wirklich was bewegt.
Vielleicht wären junge, taffe Frauen in der Politik besser aufgehoben als testosterongeschwächte Männer, oder Frauen im Spätklimakterium ?
In unserer Tageszeitung war diese Woche eine wirklich sehr treffende Karrikatur:
Im Hintergrund lag gemütlich ausgestreckt eine sehr gr0ße, bräsige Katze mit Deutschlandhut und einer sehr kleinen Tafel in der Hand, auf der "Rettet das Klima" stand.

Und vor ihr tuschelten die Politiker sinngemäß "... es weiß noch keiner, wie sie reagiert, wenn klar wird, dass das Fell nass wird ..."

Nun, mit dem heute beschlossenen hauchzarten "Nichts" an Maßnahmen wird das Fell jedenfalls nicht nass. Allerdings hat es auch Null Effekt.
Wofür die da 18 Stunden verhandelt haben, will mir nicht in den Kopf. Warum braucht man solange, wenn man sich einig ist, Nichts zu tun? Oder gab es Streit darüber, auf welche Weise genau man Nichts tut?