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Antworten (8)
Genau geeignet so wie jede andere Fremdsprache auch. Ich persönlich halte Englisch aber für wichtiger.
Französisch ist schon geeignet, aber Englisch einfach im "Leben" wichtiger. Zudem fällt Englisch den Kindern meist leichter, da sie durch Pop- und Rockmusik schon ziemlich vertraut sind mit der englischen Sprache. Du musst auch mal schauen, was als erste Sprache an der weiterführenden Schule überhaupt angeboten wird. Bei uns geht nämlich nur Englisch oder Latein!
Ich selbst hatte ab der 5 Französisch als erste Fremdsprache. Das war alles problemlos. Ab der 7 kam dann Englisch als zweite Fremdsprache dazu. Als wir in der Oberstufe zusammen mit den Schülern Unterricht hatten, die die Sprachen andersrum gelernt hatten, war bei uns noch ein deutlicher Französisch-Vorteil, jedoch kein Englisch-Nachteil erkennbar. Als Grund vermute ich, neben der kleineren Lerngruppengröße, die Präsenz der englischen Sprache in Kultur und Medien.
Es ist egal, welche Fremdsprache man für Kinder wählt. Da sie noch total offen sind für alles, werden sie jede Fremdsprache schnell erlernen. Mein Sohn ist viersprachig aufgewachsen, er hat am Anfang zwar alles durcheinander geworfen, hat aber mit vier Jahren Englisch, Deutsch und Finnisch gesprochen, mit ein bisschen Italienisch dabei.
Als Muttersprache für zig Millionen Menschen hat Französisch sich jedenfalls seit Jahrhunderten bewährt. Da wird es schon nicht zu schwer sein, und schon gar nicht für ein Kind, dem Deutsch als Muttersprache auch nicht zu schwer war. In meinen Augen hängt das alles viel mehr vom jeweiligen Alter ab als von der Reihenfolge - bis ca. vier Jahre saugen die lieben Kleinen alles auf, was sich bietet, auch mehrere Sprachen auf einmal. Daß sie erst später richtig lernen, wie man das alles ordentlich trennt, ist nicht so schlimm und wiegt den gewonnenen Vorsprung nicht auf.
... wenn man aber erst in der Schule (mit ca. 10 Jahren) anfängt, dann mag es Vorteile geben, wenn man mit der richtigen Sprache anfängt - bei mir war das Latein. Jawohl. Davon habe ich sowohl bei Englisch als auch bei Französisch profitiert. ja, sogar für meine Muttersprache Deutsch habe ich durch das Grammatik-Training profitiert.

Das gilt aber nur unter der Annahme, daß man mehr als eine Fremdsprache anpeilt. Wer nur eine Fremdsprache lernen und praktizieren will, der kann heute nur noch Englisch wählen. And that's that!
Ich würde Englisch, Spanisch, Chinesisch und Hindi vorziehen....
Denkbar besser als Englisch, das keine nachvollziehbaren Regeln und eine außerordentliche plumpe Aussprache aufweist. Außerdem ist es aus pädagogischen Gründen für ein Kind nicht ratsam, das vermeintlich einfachere Englisch als erste Fremdsprache zu lernen, sofern es wirklich einfacher ist.
Das Englische geht neben seinen germanischen Anteilen auch auf das Französische zurück. Insofern ist es auch in Hinblick auf das Englische als Zweit- oder Drittsprache sinnvoll, Französisch zuerst zu lernen.