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Noch Fragen?

Ist Tischfußball eine ernst zunehmende Sportart? Irgendwie legen die Kicker mittlerweile so einen Ehrgeiz an den Tag....

Frage Nummer 55924
Antworten (7)
Ja, das Aufwärmen der Handgelenke ist schon hartes Training.
Hallo? Klar ist das ernst zunehmen! Der Sport erfordert nicht nur ziemliches Feingefühl, sondern auch extremes strategisches Vorgehen! Wer auch nur annähernd daran zweifelt, hat noch nie richtig gekickert. Dann könnte man ja gleich Tischtennis infrage stellen, ist ja dasselbe in grün!
Nun ja, das ist eine Frage der Definition, was Sport ist. Schach und Segelfliegen gelten als Sport. Beim Schach sitzt man stundenlang herum und bewegt alle 5 min einen Arm, aber strategisch ist es. Beim Segelfliegen sitzt man stundenlang reglos in einer engen Kiste und rührt ein wenig mit dem Steuerknüppel herum. Die Strategie besteht dabei, die Aufwinde zu finden. Dann könnte auch Mathematik Sport sein, weil man dabei einen Stift bewegt und dabei sogar noch denken muss.
natuerlich ist es Sport. Bei den Stadtmaennchen.de gibt es sogar eine Mindfreaks-Denksport-Ecke, in der sich Dara nie aufhaelt, weil ihr dat Denken imma so schwer fallen tut :-))
sie floertet lieber mit rocktan und konfuselus, anstatt meine Denksportecke mit guten Aufgaben zu beleben :-((
Das ist ja wohl das unwichtigste Spiel auf diesem Planeten! Ehrlich gesagt, geht mir das ziemlich auf die Nerven. Für mich gibt es nur noch zwei Dinge, die unwichtiger sind: Männersynchronschwimmen (obwohl der Witz hier wenigstens halbwegs unterhält) und Fingerskateboard (die dööfste Erfindung seit es Skater gibt).
Ich oute mich jetzt mal, und gebe zu, dass ich das schon mal ernsthaft betrieben habe. Angefangen hat das, nachdem wir in der Dienststelle 2 dieser Geräte angeschafft haben. Auch zuhause hatte ich dann einen Turnierkicker. Schnell wurden dann Meisterschaften ausgetragen. Einer meiner Kollegen war damals (ein gerade abgesetzter) deutscher Meister im Tischfußball im "Einzel". Irgendwann frage er mich, ob ich nicht Lust hätte, mit ihm im Doppel auf Meisterschaften zu spielen. Wir trainierten hart und intensiv, und gewannen ein Turnier nach dem anderen in den kleinen umliegenden Kleinstädten, bis mir dann die Zeit dafür ausging.
Deshalb ist meine spezielle Einstellung zu der Frage: Ja, es ist ein Sport. Vielleicht sogar ein Hochleistungssport, weil man nach einem Turnier etwa so fertig ist, wie nach einem Marathon-Lauf. Die Sportbekleidungen sind durchgeschwitzt, die Handschuhe durchgewetzt, die Reaktionsfähigkeit nimmt im Verlauf des Turniers ständig zu, was ungeheure Energie kostet.
Ich gehe davon aus, dass sich einige einschlägige Sportarten nur über einen sehr langen Zeitraum etablieren können. Das ist in jeder Kultur der Fall. Tischfußball scheint immer mehr um sich zu greifen und im Endeffekt kann hier auch Hans Klaus aus Nonamehausen glänzen. Die Turniere nehmen stetig zu. Also warum nicht olympisch, wenn ein breites Interesse besteht?