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Noch Fragen?

Ist Trump noch bei Verstand?

Nein, nicht nur ich frage mich das heute (eigentlich seit ein paar Wochen).
Diese Frage erscheint nun auch noch, sobald ich meine Mails abfrage - ja, ich hab immer noch AOL-
Die Pressekonferenz heute begrub ja wohl alle Hoffnungen, daß mit diesem Typ eine gewisse Berechenbarkeit zu machen sei.
Nun, man wird lernen, mit einem dreijährigen Trotzkind umzugehen. Die Vierjährigen sind dann unendlich weiter......
Frage Nummer 3000069963
Antworten (43)
Trump ist nur eine Marionette und hat als solche keinen Verstand.
Ein Kasper wäre mir da lieber gewesen...
Als Geschäftsmann hat Trump sich zu einem Milliardär hochgearbeitet, und nun ist er der Präsident der USA.
Er wird also von dem was ‘Verstand’ genannt wird, sehr viel haben.

Eine Marionette ist er ganz gewiss nicht, denn er macht was er will, nicht, was andere von ihm wollen.

Ob wir ihn leiden mögen oder nicht, interessiert ihn sicher nicht.
Siehe Link.
Eindeutige Antwort: Nein!
habe heute gelesen, dass führende Psychiater versuchen, ihm eine Diagnose zu stellen. Er ist eindeutig nicht ganz bei Verstand, regiert aber so ein mächtiges Land :(((
BTW: Zum Nachdenken. Deutschland einig Außenland. Hier kann jeder, deutsche Bürger ausgenommen, mit Duldung von Landes- und Bundesregierung, machen was immer er möchte. Willkommen in Deurabien, mir geht schon der Stift.
gerade wir Deutschen sollten viel Verständnis haben für die aktuellen Türken - sind wir doch vor gerade mal gut achtzig Jahren auf genau dem gleichen Weg schon mal vorangegangen.
Penner!
übrigens solitude: die da in Oberhausen zusammengekommenen sind, sind alle deutsche Bürger (bis auf den ganz vorne).
Ein guter Teil sogar deutsche Staatsbürger.
Oberhausen ist dieses Jahr wirklich nicht zu beneiden. Da trifft sich das ganze Gesocks und Pack in konzentrierter Form.

Ach ja, Solitude, Du bist so verbohrt, dass Du nicht mal merkst, wenn wir einer Meinung sind. Bei dem, was sich da gerade trifft, geht auch mir "der Stift".
Allerdings im Unterschied zu Dir nicht, weil es Türken sind. Sondern faschistoide "Führer"-Anhänger, die nach einem starken Mann und der Todesstrafe krakeelen.
was die Verbohrtheit und den geistigen Horizont betrifft, würdest Du in OB derzeit überhaupt nicht auffallen ...
Das ist mein Land, nicht dein Land.
Dass die, die in Oberhausen zusammen gekommen sind, alles Deutsche sein sollen, kann ich nicht glauben. Dann hätte man sich sparen können, Türken aus anderen europäischen Ländern (hauptsächlich aus den Niederlanden) mit Bussen zu dieser Wahlveranstaltung zu karren.
Dass die, die in Oberhausen zusammen gekommen sind, alles Deutsche sein sollen, kann ich nicht glauben. Dann hätte man sich sparen können, Türken aus anderen europäischen Ländern (hauptsächlich aus den Niederlanden) mit Bussen zu dieser Wahlveranstaltung zu karren.
wenn irgendjemand glaubt, ich überlasse MEIN Land unwidersprochen irgendwelchen Arschlöchern, egal, ob aus Bochum oder Ankara, dann hat der sich geschnitten.
@bh_roth: es mag durchaus sein, dass da auch niederländische oder belgische Bürger dabei waren. Dann reduziert das entsprechend den Anteil der deutschen Bürger.
>wenn irgendjemand glaubt, ich überlasse MEIN Land unwidersprochen irgendwelchen Arschlöchern<
.
Ungewohnt heftige Worte von dir, lieber Ing.
Da fordern also deutsche Staatsbürger lauthals die Todesstrafe für Andersdenkende. Auf deren staatbürgerliches Verständnis und deren Grundgesetztreue brauchen wir wahrlich nicht stolz zu sein.
Es ist kein Geheimnis, dass ich gegen doppelte Staatsbürgerschaften bin. Diese Ansammlung von Türken mit Doppelpass geben mir Recht.
Nach deutschem Wahlrecht ist es Staatsbürgern Deutschlands, die im Ausland leben kaum möglich an einer deutschen Wahl teilzunehmen.
Es sei denn, sie hätten noch einen Zweiwohnsitz in Deutschland, bzw. würden sich auf schriftlichen Antrag in einem Wählerverzeichnis eintragen lassen und nähmen per Briefwahl teil.

In anderen Staaten, z.B. Polen und die Türkei, sieht das Wahlrecht vor, dass die Staatsbürger an solchen Wahlen in den Konsulaten und Botschaften teilnehmen können.

Wäre dies möglich und gäbe es ein Land in dem ca. 2,5% der Wahlberechtigten lebten, dann würden unsere Politiker auch dort um Stimmen kämpfen.

Den hier lebenden Türken das Recht auf eine eigene politische Meinungsäußerung abzusprechen ist zumindest genauso undemokratisch, wie die Gesetzesvorlage von Erdogan.
@bh_roth
1. Anscheinend hatte niemand etwas gegen doppelte Staatbürgerschaften, solange es keine Türken waren.
Die gab es nämlich durchaus, auch für nicht EU-Bürger.
Die ganzen Flüchtlinge aus den ehemaligen Ostblockstaaten, die hier eine deutsche Staatsbürgerschaft erhalten haben, behielten nämlich auch ihre alte.
Die haben bis heute, wenn sie wollen einen deutschen und einen polnischen Ausweis.
2. Wenn Ing sich auch für ihn ungewöhnlich drastisch geäußert hat, war dies doch nur die Reaktion auf Solitudes "Das ist mein Land, nicht dein Land".

Nein, das Land gehört nicht denen, die am lautesten brüllen.
@ Skorti

"Anscheinend hatte niemand etwas gegen doppelte Staatbürgerschaften, solange es keine Türken waren."

Es gibt vereinzelt Gründe für eine doppelte Staatsbürgerschaft, das wurde hier schon dargestellt. Aber das Prinzip der Einwanderung ist doch, dass sich jemand entscheidet, hier zu leben. Das geht auch mit Aufenthalts- uund Arbeiterlaubnis. Wer die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt, soll sich im Regelfall 100-%ig zu diesem Land bekennen, wer das tut, braucht keine zweite Staatsbürgerschaft. Wozu braucht ein in Deutschland geborenes Kind die türkische Staatsbürgerschaft? Auf diese Weise kommen die nachfolgenden Generationen niemals richtig hier an, weil die sich die Rosinen picken können. Alle Vorteile und Leistungen hier mitnehmen, und wenn sie mal straffällig geworden sein sollten, setzten sie sich einfach ab. Das ist ungerecht.

Es geht auch nicht speziell gegen die Türken, nur wurde hier eine Volksgruppe nach dem Gießkannenprinzip inflationär mit der deutschen Staatsbürgerschaft beglückt, die im Grunde ihres Herzen immer Türken bleiben wollen, aber die Vorteile gerne nebenbei mitnehmen. Denen ist es egal, wer hier Bundeskanzler ist, ihr Herz schlägt für den türkischen Präsidenten. So funktioniert Integration nicht. Für das Wort "Heimat" gibt es keinen Plural.
damit wir uns nicht missverstehen: ich verteidige nicht das Pack, das sich in OB getroffen hat und die Todesstrafe fordert. Ich kritisiere, dass sich die Türkei auf dem Weg in eine Diktatur befindet (und eigentlich dachte ich, dass der Verweis auf den deutschen Weg von vor 80 Jahren deutlich genug war).
Auf der anderen Seite ist mir die Türkei eigentlich herzlich egal. Sollen die doch zuhause machen, was sie wollen.

Und ja, wer einen deutschen Pass beantragt, der sollte sich als Deutscher fühlen, ohne allerdings seine Wurzeln leugnen zu müssen. Es gibt gute Gründe, seine alte Staatsbürgerschaft zu behalten, die sind ganz praktischer Natur (ich meine gehört zu haben, dass Türken ohne türkische Statsbürgerschaft vom Erbe ausgeschlossen sind). Oder sie liegen darin, dass man einfach keine Wahl hat (mein "Original"-Staat entlässt mich einfach nicht. Punkt.).

Ach ja, man kann gegen Starmax sagen, was man will, aber in einem hatte er recht: auf einen groben Klotz gehört manchmal ein grober Keil.
Und da es nicht das erste Mal war, dass mir jemand das Recht abgesprochen hat, in meinem Land zu leben und es statdessen für sich beansprucht, musste sein Status einfach mal mit klaren Worten festgehalten werden.
Ich bin nicht niemand. Ich habe etwas gegen eine doppelte Staatsbürgerschaft. Und es ist mir shice-egal, ob das ein Türke ist oder ein Pole oder ein Vietnamese. Ich kann auch keinen Sinn darin sehen. Für mich strebt derjenige einen Doppelpass an, der die Tür zu seinem eigentlichen Heimatland nicht ganz zuschlagen möchte, sich also ein Fluchttürchen aufhält. Wenn er sich dieses Türchen aufhalten möchte, für eine einfache Rückkehr irgendwann, braucht derjenige auch keinen deutschen Pass.
.
Sollte ich irgendwann einmal die österreichische Staatsbürgerschaft beantragen, dann habe ich mit der deutschen abgeschlossen. Punkt.
@ ing793

"Und ja, wer einen deutschen Pass beantragt, der sollte sich als Deutscher fühlen, ohne allerdings seine Wurzeln leugnen zu müssen."

Natürlich muss hier niemand seine ausländischen Wurzeln kappen. Aber warum gibt es diese Probleme nicht mit den Millionen Deutsch-Russen, die hier leben? Oder den Deutsch-Polen? Die Türken haben vielleicht ein religiöses Sendungsbewusstsein, dass sie hier nicht so richtig ankommen lässt.
religiös-nationalistisches Sendungsbewusstsein
@bh_roth: ich will es mal vorsichtig ausdrücken:
die deutsche Geschichte hat eindeutig und völlig unmissverständlich gezeigt, dass es nicht schaden kann, sich ein Hintertürchen offen zu halten.
@dorfdepp: dass es mit den Deutsch-Russen keine Probleme gäbe, das ist mir dann doch neu - aber ich lasse mich da gerne belehren.

Und ich habe kein Verständnis dafür, alle über einen Kamm zu scheren. Ich habe jetzt mehrfach, nicht nur in diesem Thread sondern auch in früheren Diskussionen versucht, zum Ausdruck zu bringen, dass mir die Fähigkeit zu differenzieren nicht abhanden gekommen ist.
Ich schreibe eigentlich völlig unmissverständlich, dass ich mit einem (von mir aus ordentlichen) Teil dieser Menschen überhaupt nichts anfangen kann. Diese mir aber nicht den Blick für die anderen verstellen.

Und trotzdem kommt immer wieder ein Depp, der mir das Verhalten der ersten vorhält ...
@ ing793
Dir ist völlig klar, dass es in dieser Diskussion nur um einen bestimmten Typus geht. Trotzdem verallgemeinerst du wieder. So kann man nicht diskutieren.
Es ist doch schön, wer sich für die deutsche Staatsbürgerschaft entscheidet sollte dies zu 100% tun und sich von der alten verabschieden.
Auf die polnische kann man zum Beispiel erst seit 2009 verzichten, es ist ein nicht unbeträchtlicher Aufwand, mit beglaubigten Kopien etc. und kostet 360 Euro Bearbeitungsgebühr. Vor 2009 war der Verzicht gar nicht möglich.

Aber was mich am meisten irritiert, oft bekommen die Leute, die dies fordern, sentimentales Leuchten in den Augen, wenn die Nachfahren von deutschen Auswanderern in die USA, nach Russland, nach Argentinien oder wohin auch immer, auch nach mehreren Generationen eine Art Deutsch sprechen und sich als Deutsche fühlen. Das ist dann Heimatverbundenheit.
Könnte ein Mensch mit der deutschen und einer anderen Staatsbürgerschaft in der Bundeswehr dienen?
ing, du schreibst von Deutsch-Russen, Deutsch-Polen und Türken ...
Dann steht da, dass dir die Fähigkeit, differenzieren zu können, nicht abhanden gekommen ist. Im Geschichtsunterricht hast du wohl oft gefehlt. Und Deutsch war auch nicht dein Lieblingsfach!
Schwan, na, aber sicher doch.

Als mein zweites Kind auf die Welt kam, das ein Junge war, meldete sich diesmal das italienische Konsulat subito. Den Brief dazu lies ich mir von meinen Schwiegervater übersetzen. Da ging es bereits um den Militärdienst des neuen Babies. Bei unserer Tochter, die drei Jahre früher zur Welt kam, hörte ich von den Italienern nichts.
Nachtrag:

Wenn/falls mein zweites Kind Lust gehabt hätte (hatte es GsD) nicht, zum Bund zu gehen , hätte der Kleine das natürlich machen können. Ein in D geborenes Kind einer deutschen Mutter ist zunächst einmal deutsch, es sei denn, die Eltern wünschen es anders.
Moony,
gibt es da nicht einen Interessenkonflikt?

Wenn dein Sohn also Deutscher ist und gleichzeitig Italiener, und die beiden Länder Krieg gegeneinander hätten, für welches Land würde er dann kämpfen?
Seit 40 Jahren wohne ich nun in Frankreich.
Bin ich Franzose?
Bin ich Deutscher?
Wer weiss . . .
Eher Deutsch-Franzose!
Allerdings habe ich "nur" die deutsche Staatsbürgerschaft.
Ein Fehler? Ich weiss nicht so recht.
Wahlberechtigt bin ich
- nicht in Deutschland, da zu lange weg
- nicht in Frankreich, da kein Franzose!
Wählen darf ich bei den Europawahlen und bei den Bürgermeisterwahlen meines Wohnortes.
Allerdings überlege ich seit einer gewissen Zeit, die französische Staatsbürgerschaft zu beantragen, weil ich denke dass es an der Zeit ist, die Realität an die Gegebenheiten anzupassen.
Schwänchen,
da mein Sohn genauso wie ich Pazifist ist, in D kein Wehrdienst mehr verpflichtend ist und Italien kein kriegerisches Völkchen mehr ist, sehe ich diese Gefahr in keinster Weise.
Im Zweifelsfall wird Kind Nummer 2 immer für D sein, hier ist er aufgewachsen und sozialisiert, er spricht ja noch nicht einmal italienisch, im Gegensatz zu seiner Schwester.
Moony,
damit ist meine Frage:

‘Könnte ein Mensch mit der deutschen und einer anderen Staatsbürgerschaft in der Bundeswehr dienen?’

leider nicht beantwortet.
Vielleicht ist meine Frage in diesem Strang nicht richtig platziert.
Daher werde ich mit dieser Frage einen neuen Strang eröffnen, da mich dieses Problem interessiert.
@ Schwan:
Doch, mein Sohn könnte in der Bundeswehr dienen. Punkt. Als Deutscher darf er das, und selbst wenn er noch dazu die italienische Staatsbürgerschaft hätte, dürfte er.
Vielen Dank, moonlady.