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Noch Fragen?

Ist Vereinsarbeit immer ehrenamtlich? Kennt sich da jemand aus und kann mir berichten?

Frage Nummer 24271
Antworten (6)
Nein.
Nein.
Vereinsabeit lebt im Wesentlichen von der Ehrenamtlichkeit, daher sind die weitaus meisten Tätigkeiten nicht entlohnt.
Ab einer gewissen Größe wird es immer wichtiger, dass sich jemand verlässlich und dauerhaft darum kümmert. Da kommen dann Trainer, Übungsleiter, Geschäftsführer ins Spiel, die bezahlt werden (Stichworte Übungsleiterpauschale, 400€-Job, FSJ-ler).
Von da zum Full-time-job ist es aber noch ein weiter Weg.
Fazit: wer im Verein mitarbeitet, tut dies, weil es ihm wichtig ist. Kann er eine Sache wirklich gut, so dass der Zeitaufwand ihn an einem normalen Beruf hindert, kann man über Bezahlung nachdenken (der Trend geht ganz klar in diese Richtung).
Vereinsarbeit ist NICHT immer ehrenamtlich. Es gibt genügend Vereine, bei denen so viel Arbeit anfällt, dass sie eine oder mehrere Personen auf Lohnbasis einstellen. "Verein" bedeutet ja nicht nur eine kleine Gruppe, da kann sich auch eine riesige Organistion wie Greenpeace hinter verstecken...
nein, nicht zwangsläufig. gerade große vereine beschäftigen hauptamtliche geschäftsführer sowie weitere angestellte, die die ziele des vereins umsetzen, die von allen mitgliedern des vereins mitbestimmt werden können. ehrenamtliche arbeit ist natürlich immer gern gesehen.
Das kommt auf den Verein an. Manche Vereine sind so groß, dass sie Vollzeitstellen anbieten können. Sogar bei Gemeinnützigkeit ist nicht immer jede Tätigkeit ehrenamtlich. Mittelgroße Vereine müssen da immer eine Gratwanderung machen. Bezahlte Stellen können das Ehrenamt verhindern.
Es ist fast immer ehrenamtlich, muss aber nicht. In vielen Vereinen gibt es eine Aufwandpauschale. Das kann eine Übernahme der Spritkosten sein oder auch anderes. Das trifft zum Beispiel für Tierschutzvereine zu oder auch die freiwillige Feuerwehr und das DRK.