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Noch Fragen?

Ist Warenwirtschaftssoftware Freeware zu empfehlen?

Warenwirtschaftssoftware Freeware steht im Raum, weil sie so billig ist. Ich bin mir aber nicht sicher, ob es so eine gute Idee ist, sie zu verwenden.
Frage Nummer 295
Antworten (5)
Das kann ich mit einem ganz klaren "Das kommt drauf an" beantworten. Wie bei allen Softwareprodukten muss man überprüfen, welches Produkt welche Funktionen beinhaltet und ob man diese Funktionen benötigt. Darüber hinaus muss man über die Kosten für die Einführung (Installation) und den Betrieb (Wartung, Schulung, Betreuung) nachdenken. Kostenlose Software ist in Anbetracht der Gesamtkosten nicht immer zwingend günstiger.
Wenn Ihnen aber die Software zusagt, der Funktionsumfang ausreichend ist und die Gesamtkosten akzeptabel sind, spricht eigentlich nichts gegen den Einsatz von kostenloser Software.
Im Prinzip muss man immer sagen, dass kommerzielle Software in der Regel einen größeren Funktionsumfang hat und wegen des Supports vorzuziehen ist, wenn man erst wenig Erfahrung hat. Auch für ein-Mann-Unternehmen gibt es inzwischen Lösungen, die das Budget nicht ruinieren.
Freeware hat aber den großen Vorteil, dass sie so gut wie immer quelloffen ist. Das stellt sicher, dass der Hersteller keine Hintertürchen integriert hat, und macht die Software viel anpassbarer. Außerdem hat Warenwirtschaftssoftware Freeware in der Regel weniger gravierende Sicherheitslücken.
Warenwirtschaftssoftware Freeware ist aber nicht immer automatisch Freeware, wenn das draufsteht. Viele Programme sind nur zur privaten Nutzung Freeware und kosten bei gewerblichem Einsatz hohe Lizenzgebühren. Wenn man das übersieht, gibt schnell Ärger mit der Gewerbeaufsicht.
Viel Richtiges und Wichtiges wurde hier bereits gesagt.
In erster Linie sollten der Funktionsumfang und die Bedienung ausschlaggebend sein, denn man arbeitet mit so einer Software jeden Tag und es ist auf Dauer nur ärgerlich und hinderlich, wenn man damit nicht alles erledigen kann oder wenn es zu umständlich ist.

Außerdem ist technischer Support und aktive Weiterentwicklung auch sehr wichtig sind. Das könnte bei Freeware evtl. problematisch sein.

Es gibt definitiv kommerzielle Lösungen, die das Budget nicht ruinieren (wie stellen so eine her ;-) ), so dass solche Programme nicht von Anfang an ausgeschlossen werden sollten.

Man muss sich ausreichend informieren und dann entscheiden.

Einige Fallen wurden bereits erwähnt. Eine häufige Falle ist, Software als Jahreslizenz. Das wird oft nicht unbedingt transpartent gemacht, daher sollte man auf sowas unbedingt achten.

Aber es gibt auch Hersteller, die diesen Weg unverschämt finden und andere Wege gehen.