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Noch Fragen?

Antworten (50)
Gast
nö, full korrekte Lehrer
Multiplikator X Multiplikand

abba kommutativ!!
Gast
schalt mal die Webcam ein. Dann sehen wir es.
Wie? Was? Welche Webcam?
In diesem Fall war der richtige Rechenweg die Aufgabe, nicht das richtige Ergebnis. Das kann man unterschiedlich bewerten. 5x3 ist additativ nun mal 3+3+3+3+3, und nicht 5+5+5. Daran ändert auch das Kommunikativgesetz leider nichts.
Gast
wie WC-Ente schreibt - Lehrer voll korrekt.
Man sollte mal den Schüler dahingehend untersuchen woher dieses Abarbeiten (seitenverkehrt) kommt. Verständnisprobleme, oder ein kleiner Schelm?
Gast
dorfdepp,nochmal zurück auf "Los" und lesen was ich geschrieben habe!
Entschuldigung, der Rest wurde unterschlagen. Nach dem Kommutativgesetz müsste die Aufgabe in 3x5 umformuliert werden. Das war aber nicht der Fall.
Wir haben früher Multiplizieren gelernt, nicht Addieren. Wenn ich 12 x 12 rechnen will, fange ich ja nicht an, 12 mal eine 12 untereinander zu schreiben, um sie dann zu addieren.
@ WC Ente.
die Antworten haben sich überschnitten, quack!
Der hier dargestellte Fall ist ein Beispiel für moderne Pädagogik. Wer später einmal Algorithmen entwickeln soll, muss mit dieser Denkweise vertraut gemacht werden. Was zu Kaisers Zeiten mit Tafel und Kreide gelehrt wurde, ist nicht falsch, taugt aber nicht allein für die Zukunft.
Gast
Amos, du hast gefragt: wo bin ich? Also - bin ich im Irrenhaus? Ohne die Koordinaten, ohne Hellseher oder Fernseher zu sein dachte ich, daß anhand von Bildern der (einer) Webcam es hilfreich bei der Lösung des Rätsels sein könnte
Komischerweise geht Multiplizieren im Kopf bei mir schneller als Addieren auf dem Block.
Ja Amos, aber ein Computer multipliziert schneller als du. Nicht weil er so schlau ist, sondern weil er so programmiert wurde. Ein Computer multipliziert nicht, er addiert, so wie in der Rechenaufgabe. Deswegen ist es wichtig, diese mathematischen Kenntnisse zu verstehen. Ich bleibe dabei, dass der Lehrer richtig entschieden hat.
Ja, so geht Rechnen. Wenn man es kann.
Amos, wer lesen kann und das Gelesene auch versteht, ist klar im Vorteil!
Da bist Du natürlich klar im Vorteil: ich als Aboriginee des Reviers bin mit Lesen, Schreiben und Verstehen nicht so vertraut. Wir verständigen uns hier auch überwiegend mit Didgeridoo, Pfeiftönen oder lautmalerischen Gesten.
Gast
so könnte Schäuble immer die schwarze Null erreichen
Die schwarze Null hat ihre besten Zeiten wohl hinter sich.
Peter Frankenfeld war nie lustig. Als Entertainer, ohne lustig zu sein, Grandios, aber auch nicht mehr...
Amos, warum immer gleich ausfallend?
Der LösungsWEG (und nicht die Lösung) ist und bleibt die 3 als Multiplikator und die 5 der Multiplikand!
Ergo 5 mal die 3.
Und dasGanze wird im Artikel so ausführlich wie nachvollziehbar erklärt.
Ob Du allerdings derzeit -aus diesem oder aber einem anderen Grund- im Irrenhaus bist, kann ich von hier aus natürlich nicht nachvollziehen ;-)
Wenn ja: Gibt's was Neues aus der Anstalt?
Nach dem Kommutativgesetz ist 3 x 5 dasselbe wie 5 x 3.
Ausfallend bin ich heute noch nicht geworden, kann aber noch passieren.
In der Algorithmenentwicklung gibt es kein Kommutativgesetz. Nur wie erklärt man das einem Arzt? Bei einer Operation werden sowohl Skalpell wie auch Nadel und Faden verwendet. Nur muss das in der richtigen Reihenfolge geschehen, das kann man nicht kommutativ vertauschen, obwohl am Ende der Operation (=Ergebnis) beides verwendet wurde.
Meines Wissens ist das Kommutativgesetz in der Mathematik noch nicht abgeschafft worden, oder irre ich mich? Dann gebe ich mein Abitur mit allgemeiner Hochschulreife wieder zurück.
Gewonnen. Ich geb's auf. Hab' mein Bestes versucht, aber es war wohl nicht gut genug.
Stimmt.
Aber das Kommutativgesetz ist eben genau hier nicht gefragt, sondern -ich wiederhole mich gerne- die Lösung anhand des korrekten Einsatzes von Multiplikator und Multiplikand.
Kann mich dunkel an meine gymnasiale Vergangenheit erinnern, wo der korrekte Lösungsweg und die richtige Lösung mindestens gleichwertig benotet wurden.
Mit 'ausfallend' meinte ich Dein Posting zu SQF: "Aboriginee des Reviers bin mit Lesen, Schreiben und Verstehen nicht so vertraut. Wir verständigen uns hier auch überwiegend mit Didgeridoo, Pfeiftönen oder lautmalerischen Gesten."
Und bitte: Behalte Deine Allgemeine Hochschul-Zugangsberechtigung!
@dorfdepp: Aufgeben gildet nich'!
Freunde der Sonne: ein kleiner Diskurs macht immer wieder Spaß!
@Amos: hab' ich's doch geahnt!
Diskurs... Warum noch mal fallen mir in dem Zusammenhang spontan Jürgen Habermas und Michel Foucault ein...
Das sprengt natürlich wieder meine Dimensionen. Habermas und Foucault sind mir bekannt, aber beschäftigt habe ich mich damit nicht.
Sind Philosophen wichtig? Hat irgendjemand etwas von ihren "Erkenntnissen"?
Philosophen sind deswegen wichtig, weil sie weit über unseren Tellerrand denken können. Wobei manche auch etwas verworren sind.
Wenn nicht einmal mehr ing793 den Unterschied zwischen reiner Mathematik und Algorithmenentwicklung kapiert, gebe ich endgültig auf.
Die Philosophenfrage habe ich neu formuliert, weil sie eigenständig ist, und ich davon ausgehe, dass dieser Thread morgen komplett gelöscht ist.
Weiterhin klinke ich mich erst einmal aus, weil bei jeder Antwort die Meldung kommt
Gast
Ist die mathematische Formel 5 * 3 =3 * 5 eigentlich falsch?
... die Meldung kommt: "Für diese Funktion müssen Sie angemeldet sein. Sie sind angemeldet." Dann gehe ich hoch auf das "Noch Fragen"-Level, meisten klappt es dann, aber heute nicht, da kommt diese Meldung immer wieder. Es nervt.
@ ing793
Wozu schreibt man, wenn es doch keiner liest? Es geht um den Lösungsweg. Der bildet die Anforderungen an die moderne Mathematik ab.
Wenn ich mich jetzt auch mal einmischen darf: Der Lehrer hat Recht. Der Schüler sollte 5 mal die 3 addieren. Und er hat 3 mal die 5 addiert. Das führt zwar zum gleichen Ergebnis, war aber nicht der geforderte Rechenweg. So kann ein Ergebnis als falsch bewertet werden, wenn der verlangte Rechenweg nicht eingehalten wurde. Wo ist denn jetzt das Problem? 3x5 ist ungleich 5x3, wenn es um den Weg geht, und nicht um das Produkt.
Nicht zu dritt, sondern mindestens zu viert!!
Das erklärt allerdings, warum bei manchem der Bühnenbeleuchter Schluss der Karriere war. Zu dumm.
Die Frage war wie viel ist 5 mal 3.
Nicht 3 x 5 oder 1 x 15 oder 2 x 7,5.
Die Reise ist das Ziel, nicht das Ankommen.
Der Lehrer hatte recht.
Ich erinnere mich an Prüfungen der Berufsausbildung. Dort war es wichtig, nicht nur das Ergebnis richtig zu haben. Nur, wenn auch der korrekte Rechenweg, der zum richtigen Ergebnis geführt hat, ersichtlich war, gab es die volle Punktzahl. Ich habe einmal eine Berechnung zeichnerisch gelöst, weil ich mich nicht an die notwendige Formel erinnert habe, und habe "Abzüge in der B-Note" kassiert.
Prüfungen!
Mein Vater erzählt immer gern die Geschichte seiner Prüfung zum Schriftsetzergehilfen in Hamburg.
Ein Katholik hat seine Karriere gerettet.
Er war Nr 61 und links saß neben ihm Nr 60.
Die Frage war »die Maße von DIN A4?«
Unglaublicherweise wusste er die Antwort nicht.
Schiel, schiel nach links und abgeschrieben.
Man ahnt es schon. Nr 60 wusste es auch nicht. Falsches Ergebnis abgeschrieben! Der Traum eines Prüfers. Nr 60 und Nr 61 beide falsch mit der gleichen Antwort. Geschnappt! Einer von den beiden fällt durch.
»Nr 60 hast du von Nr 61 abgeschrieben?«
»Nein, ich bin Katholik, und Katholiken schreiben nicht ab.«
Falsche Antwort zweimal. Durchgefallen.
Da der Schüler auch die nächste Aufgabe "falsch herum" gelöst hat - aber mit dem richtigen Ergebnis, frage ich mich, was da schiefgelaufen sein kann. Gerade im Englischen ist die Geschichte nämlich eindeutiger als im Deutschen: 5x3 wir im Englischen "Five times three" ausgesprochen, und damit ist eindeutig klar, was gemeint ist: 3+3+3+3+3. Entweder kann der Junge kein Englisch oder der Lehrer hat's schlecht erklärt. Das kommt bei Mathelehrern leider wesentlich öfter vor als befürchtet.
Amos, zu Deiner ursprünglichen Frage: Da der Lehrer den gewünschten Rechenweg vorgegeben hatte, kam es ihm nicht primär auf das Ergebnis an, sondern darauf, ob die Schüler den Rechenweg kannten. Das ist in etwa vergleichbar mit einer Situation in der Führerscheinprüfung, wenn der Fahrprüfer Dir sagt, Du sollst über die Autobahn von A nach B fahren. Wenn Du stattdessen über die Landstraße fährst, kommst Du zwar auch in B an, Du bist aber nicht über die Autobahn gefahren, der Prüfer weiß nicht, ob und wie gut Du auf der Autobahn fahren kannst und wird Dir den ersehnten "Lappen" vorerst nicht aushändigen. Und das völlig zu Recht.
Gast
@hphersel - sinngemäß habe ich das schon am 02.11. 17:54
geschrieben.
ja, das hast Du, und andere ebenfalls. Was ich aber neu in die Diskussion gebracht habe, ist der SPRACHASPEKT. Gerade im Englischen ist "five times three" eigentlich auch ohne Begriffe wie "Multiplikator" oder "Multiplikant" selbsterklärend, und deswegen verstehe ich nicht, wie der Junge den gleichen Fehler in zwei Aufgaben machen konnte.
Gast
@hphersel - das war ja mein Ansatz:
Lehrer hat Recht aber:
ist dies bei dem Kind ein Wahrnehmungsfehler oder Vorsatz?
Da der Test in USA stattfand halte ich das Sprachliche für Sekundär, da dann ja alle Schüler, oder zumindest mehrere so reagiert hätten - oder?
Zweifacher Fehler auch deshalb unerklärlich, da die schriftliche (!) Aufgabenstellung klar formuliert ist: "Use the repeated addition strategy to solve: 5x3", und "Draw an array to show and solve: 4x6"
Gast
nochwas - nur so:
einer meiner Soldaten schrieb im Unterricht alles mit. Von vorn alles akurat, schönste Schreibschrift. Irgendwann stand ich mal hunter diesem Soldat und war erstaunt. Analphabet, der dies ganz ordentlich zu kaschieren versuchte. Wußte alles auswendig - lernte Straßenschilder als Bilder ab zu speichern.