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Noch Fragen?

Kann eine gesunde Volkswirtschaft ohne Wachstum leben?

Immer wieder hört man, dass unbegrenztes Wachstum auf die Dauer nicht möglich sei. Wie könnte man es ersetzen? War auch der Sozialismus auf Wachstum angewiesen?
Frage Nummer 24906
Antworten (2)
Natürliches Wachstum ist ein normaler Vorgang. Es kann auch abnehmen, bei schrumpfender Bevölkerung. Der heute vergewaltigte Begriff des Pseudo-"Wachstum" ist ausschließlich dem Zinseszins, also dem Kapitaldienstanteil geschuldet. Dieser führt im Endstadium zum völligen Abheben der Geld- von der Waren-/Dienstleistungsmenge. Dieser Debitismus (Schuldensystem) erzwingt ständig neue Verschuldung, um Altforderungen befriedigen zu können, notfalls mit Betrug, wie wir an diversen Bankprodukten der Neuzeit leicht erkennen können. Die Sozialisten waren auch nicht schlauer, selbst in der Zwangsbewirtschaftung gab es diese Zinsen.
Das Hauptproblem sind die teilweise unsinnigen Definitionen der Volkswirtschaftslehre. Beispiel: Wenn der Nachbar und man selbst den eigenen Rasen mäht, ist das volkswirtschaftlich ohne belang. Wenn man es hinbekäme keine Abgaben zahlen zu müssen, und man mäht den Rasen der Nachbarn und umgekehrt jeweis gegen Zahlung von ca. 1,1 Billionen Euro, wäre das deutsche Bruttosozialprodukt verdoppelt und unser Wirtschaftswachstum läge bei 100%!

Ebenso wächst eine Wirtschaft rechnerisch allein dadurch, dass sich die Preise durch Inflation erhöhen. Man muss also nur für eine stetige Inflation sorgen, dann hat man immerwährendes Wachstum, selbst wenn sich sonst gar nichts ändert.