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Gast

Kann ich ohne Probleme aus meinem Arbeitsverhältnis gehen?

Hallo,

Ich wurde bei einem Betrieb in einer hohen Position eingestellt, hatte den Vertrag unterschrieben und bis heute noch nicht unterschrieben zurück bekommen. Den Vertrag (hatte da noch probezeit) hatte ich dann mit einer Kündigungsfrist von 2 woche gekündigt. Dann hatte mich die Leitung gebeten ob ich es mir nicht noch anders überlegen könnte. Ich habe gesagt nur noch als teilzeit, ich möchte meinen neuen Vertrag haben und natürlich nur für einen gewissen Stundenlohn.
Ich bin immer noch in der Probezeit, aber hatte mein Lohn statt zum 15. erst heute 23. bekommen, habe meinen Vertrag immer noch nicht unterschrieben zurück bekommen. Ich habe jetzt ein sehr sehr gutes neues Angebot von einem anderen Unternehmen bekommen, aber könnte dort schon in einer Woche anfangen. Wie kann ich dieses Unternehmen verlassen, muss ich trotz allem eine Kündigungsfrist einhalten?
Frage Nummer 3000129305
Antworten (11)
Kommt drauf an...
Was war das für eine hohe Position?
Leuchtturmwärter?
Die einzige "hohe Position", die ich mir bei Dir vorstellen kann, ist Kranführer.
Ansonsten bekommt man keinen "Lohn" und keinen nicht unterschriebenen Vertrag zurück. Und vor allem weiß man, was zu tun ist.

Also für den Kranführer: Du hast doch bereits gekündigt, am Ende dieser zwei Wochen ist Schluss und Du kannst woanders hin.
Oder hast Du das wieder zurückgenommen?
Dann musst Du neu kündigen. In der Probezeit heißt das zwei Wochen Kündigungsfrist.
Kranführer... schade, bin ich nicht drauf gekommen.

Aber mal ernsthaft, ich wette 5 Öcken auf "Gruppenleiter" bei einer "Callcentermafia".
Also grundsätzlich dürften die genauen Regelungen zu den Kündigungsfristen im Arbeitsvertrag oder im Tarifvertrag festgehalten sein. Falls da nichts steht, dann gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Das bedeutet während der Probezeit zwei Wochen.

Allerdings gibt es immer auch die Möglichkeit sich mit dem Arbeitgeber zu einigen. Über einen Aufhebungsvertrag kann man so auch ohne Kündigungsfrist aus einem Vertrag. Denn nur wenige Arbeitgeber haben ein Interesse daran einen unmotivierten, abwanderungswilligen Arbeitnehmer zu halten, der bestenfalls Dienst nach Vorschrift leistet, schlimmstenfalls plötzlich erkrankt.
Was hab ihr es immer so eilig bei einem neuen AG anzufangen. Auf gute Leute, besonders in leitender Position wird entweder gewartet oder man wird rausgekauft. Beim Kranführer kenn ich mich allerdings nicht aus.

Und für den Herrn Besserwisser. In der Schweiz gibt es den Begriff Gehalt eigentlich nicht, alle bekommen Lohn. Vom CEO bis zum Lageristen wird Lohn ausgezahlt.
Kleine Korrektur.
Nur um Missverständnissen vorzubeugen.

Und für den Herrn Besserwisser. In der Schweiz gibt es z. Bsp. den Begriff Gehalt eigentlich nicht, alle bekommen Lohn. Vom CEO bis zum Lageristen wird Lohn ausgezahlt.
und in England sagt man glaube ich "wages" und in Frankreich "salaire".
Das hat in D ähnliche Relevanz wie die Bezeichnung in der Schweiz.
ing793,
hier mal wieder eine kostenlose Englischstunde.
»Wages« entspricht dem Lohn.
»Salary« entspricht dem Gehalt.
»Remuneration« entspricht beidem.
Wegen der fehlenden Relevanz in Deutschland gibt es ja auch die Begriffe wie Lohnbüro, Lohndumping, Lohnsteuer, Lohnstopp, Lohndrücker, Lohnaufwand, etc. Ich frage mich ernsthaft, warum heißt es nicht Gehaltsbüro, Gehaltsdumping, Gehaltssteuer, Gehaltsstopp, Gehaltsdrücker und so weiter, wenn das Wort Lohn in Deutschland irrelevant ist?
Hungerlohn fällt mir da ein.
Hungergehalt?