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Gast

Kann man einen Mietvertrag machen, in dem keine Miete verlangt wird, aber nur die Nebenkosten enthalten sind?

Unsere Tochter und unser Enkel wohnen mit in unserem Haus. Sie haben im ersten Stock Küche, Bad, Stube und Schlafstube. Da sie Friseurin ist und sehr wenig Einkommen hat, möchten wir keine Miete verlangen, aber die Betriebskosten bezahlt sie monatlich. Wegen der Unterstützung vom Jobcenter sollen wir einen Mietvertrag machen.
Frage Nummer 109508
Antworten (12)
Ja. Man kann seine Kinder und Enkel im eigenen Haus sogar umsonst wohnen lassen. Meine Oma zahlte in unserer Einliegerwohnung weder Miete noch NK. Geht alles.
Sicher kann man einen solchen Mietvertrag abschließen.
Das zuständige Finanzamt wird dem Vermieter jedoch Mieteinkünfte in Höhe der ortsüblichen Vergleichsmiete als Einkommen unterstellen.
Ich habe noch Jahre nach meinem Studium im Haus meiner Mutter gewohnt: keine Miete, kein Finanzamt. Merkwürdig.
Kann man.
Und man kann rein theoretisch auch wie Amos "Glück" haben und die faktische Steuerhinterziehung bleibt unbemerkt.
Da aber der MV in diesem Fall bei der ARGE vorgelegt werden soll würde ich mcih mal nicht darauf verlassen dass kein Datenaustausch stattfindet ...
Wo liegt das Problem????? 1€ Miete zzgl. Nebenkosten, und schon ist die Sache geritzt.
Das Problem liegt darin, daß die Arge einen Mietvertrag sehen möchte, sicher um die Leistungen für das Wohngeld zu ermitteln. Völlig unabhängig davon ob gar keine Miete, ein Euro Miete und ob Nebenkosten oder nicht gezahlt werden, besteht ein Mietvertag.
Somit fallen Einkünfte an, die einer Besteuerung unterliegen können. Ist die Miete geringer als die ortsübliche Vergleichsmiete, dann setzt das Fianzamt diese als Mieteinnahme an.
Abgesehen davon ist es möglich, daß Sozialabgaben, wie z:. B. der Krankenversicherungsbeitrag auf die Mieteinnahmen erhoben werden, z. B. wenn der Vermieter über seinen Partner im Rahmen der Familienversicherung mit krankenversichert ist.
Dann ist quasi ihr Vater am Arsch weil er seine Tochter Mietfrei wohnen lässt (zzgl Nebenkosten die sie ja beim Amt geltend machen kann)und sie Grundsicherung vom Amt bezieht????
Ich war aber berufstätig und lebte mit meiner Mutter in häuslicher Gemeinschaft. Dafür interessiert sich das FA nicht.Und keiner fiel der ARGE zur Last.
Amos, Du schwafelst wieder nur dummes Zeug. Lies, was Alex und miele schreiben und kümmer Dich um Buttermilch. Deine Beiträge sind zu mehr als 90 % entbehrlich!
In meinen Augen gibt es zwei Möglichkeiten:
entweder ist es eine eigenständige Wohnung, die man auch an Dritte vermieten kann. Dann macht man einen "richtigen" Mietvertrag mit einer einigermaßen ortsüblichen Miete. Dann wird die Miete in den Bedarf eingerechnet, sie bekommt vom Jobcenter einen entsprechenden Zuschuss, Du musst es als Einkommen versteuern.
oder es ist eben keine eigenständige Wohnung. Dann lebt Ihr in "häuslicher Gemeinschaft" und sie hat eben keinen Anspruch auf einen Miet- oder Nebenkostenzuschuss.
Jede anderweitige Konstruktion ist Missbrauch der Sozialgesetze. Das mag ungerecht klingen, aber es ist Alltag von Millionen von Menschen, dass sie für ihre minderbemiitelten Kinder (oder auch Eltern) aufkommen muss und die Gemeinschaft erst eingreift, wenn das nicht mehr möglich ist.
@status-quo
Du faselst was nach, ohne zu wissen, um was es geht. Hauptsache du glaubst mal wieder auf Amos einprügeln zu können. Die Fälle von Miele und Alex liegen vermutlich vor 2004 und sind in der Zwischenzeit hinfällig. Du kannst deine Eltern, Kinder oder Geschwister so lange mietfrei wohnen lassen, wie du möchtest. Das FA interessiert sich dafür nicht. Weder beim Vermieter in Sache angenommener Miete noch beim Mieter als geldwerter Vorteil. Bei der Sache mit dem Jobcenter geht es vermutlich eher darum, die Leistung zu berechnen. Wegen der Nebenkosten braucht es einen Vertrag, in dem die Miete dann mit 0 angesetzt wird und die Nebenkosten nach Abrechnung.
Daß status-quo viel Mist erzählt, ist mir bekannt. Da er früher als Bester, konfusius und andere Sockenpuppen auftrat, kann ich das einsortieren.