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Noch Fragen?

Antworten (12)
Ja, wenn "man" das nötige Wissen hat!
NEIN!!! NIE!!
Ich bin Fachmann, hier ist meine adresse.
... natürlich OHNE http.... ;-)
Möchte man auf eigene Faust seinen Rechner reparieren, kommt es darauf an, wie gut man sich auskennt. Als Laie hat man schlechte Chancen, weil Elektronik eigentlich immer gleich aussieht - egal, ob defekt oder funktionsfähig. Und ein Computer besteht nur aus Elektronik und einigen Bauteilen, die ohnehin ausgewechselt werden müssen, wenn sie kaputt sind.
Wenn man einen Rechner reparieren will, hat man als Laie eigentlich nur eine Chance, wenn es um ein Hitzeproblem geht. In diesem Fall reicht es, die Lüfter zu reinigen und der Computer läuft wieder. Ansonsten bräuchte man wenigstens die grundlegenden Kenntnisse über den Aufbau des Computers.
Als Laie sollte man es gar nicht erst versuchen. Einige Bauteile, wie das Netzteil, stehen wegen der Kondensatoren sogar dann noch unter Spannung, wenn sie vom Netz getrennt sind. Das kann sogar lebensgefährlich werden. Außerdem sind sich viele nicht bewusst, dass die Garantie verloren geht, sobald man das gute Stück für eine Reparatur öffnet.
Wer das Internet bemüht um diese Frage zu stellen kann das sicher nicht!
Nein, die "Garantie" ist natürlich nicht automatisch futsch, nur weil jemand das Gehäuse öffnet! Das hätten Hersteller zwar gerne ist aber lange schon juristisch geklärt. Auch der Einbau von Zubehör verhindert keinerlei gesetzlichen Gewährleistungsansprüche.
Ein Hersteller kann nur versprochene Leistungen (eben Garantien) einschränken, die über die gesetzlichen Ansprüche hinausgehen.
Die Garantie kann der Hersteller einschränken wie er will. Die kann auch verfallen, wenn man den Computer öffnet oder erweitert. Garantie ist eine freiwillige Leistung des Herstellers!
Die Gewährleistung kann der Händler dagegen nicht einschränken. Auch nicht wenn das Gerät geöffnet wurde/erweitert wurde. Der Computer gilt dabei als Consumergerät, welches vom Anwender erweitert werden darf.
Schwierig wird es aber nach 6 Monaten, wenn Beweislastumkehr eintritt. Da kann der Händler dann drauf pochen, das der Kunde beweist, dass der Fehler bereits seit Herstellung (latent) vorhanden war.
MAN kann, aber MANchmal nur einmals, und dann nie wieder. Nichts für ungut. Joe
Man kann das lernen - auch als Laie. Aber ohne es zu lernen, kann man es nicht.

Und - komisch, aber meine Rechner gehen regelmäßig erst dann kaputt, wenn die Garantie (oder Gewährleistung, ist ja gut!) eh' schon vorbei ist. Und dann repariert es sich völlig ungeniert. Das kann übrigens auch ein schönes Hobby sein.
Bei einem Notebook würde ich davon abraten. Einen Desktop-PC zu reparieren ist, im Vergleich mit anderen technischen Geräten, eigentlich relativ einfach. Zum Lötkolben muss man dazu nicht mehr greifen. Eigentlich nur das defekte Teil austauschen, wobei die Anzahl der in Frage kommenden defekten Teile recht klein ist. Hilfe bei der Diagnose geben einem die ausgegebenen Fehlermeldungen, die Anzahl der Pieptöne beim Start, die Tatsache, ob sich der Prozessorlüfter dreht oder nicht, sowie spezielle Diagnoseprogramme.
Bei einem Notebook würde ich davon abraten. Einen Desktop-PC zu reparieren ist, im Vergleich mit anderen technischen Geräten, eigentlich sehr einfach. Zum Lötkolben muss man dazu nicht mehr greifen. Eigentlich nur das defekte Teil austauschen, wobei die Anzahl der in Frage kommenden defekten Teile recht klein ist. Hilfe bei der Diagnose geben einem die ausgegebenen Fehlermeldungen, die Anzahl der Pieptöne beim Start, die Tatsache, ob sich der Prozessorlüfter dreht oder nicht, oder spezielle Diagnoseprogramme.