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Noch Fragen?

Kann man seine Berufsbekleidung im Rettungsdienst, privat gekauft, steuerlich am Jahresende absetzen, oder braucht man dazu das OK vom Chef?

Frage Nummer 44339
Antworten (5)
Berufskleidung, die eindeutig so ausgewiesen ist, kannst Du von der Steuer absetzen.
Was nicht geht, sind Sachen, die auch privat getragen werden können. Bei einem weißen Polo wirst Du Schwierigkeiten haben.
Dein Chef wird dazu nicht befragt.
an alle echten Sockenpuppen:
was er muss und in welcher Qualität er es tut sind zwei völlig verschiedene Dinge (oder warum kaufen sich Polizisten selber schusssichere Westen? Die der Dienstherr stellt, sind bestenfalls unbequem). Vielleicht will er nur ein bischen Auswahl haben, eine zweite Garnitur.
Ich habe im Krankenhaus Dienstkleidung bekommen, aber privat ergänzt habe ich sie trotzdem. Das ist legitim, durchaus nicht ungewöhnlich und wird steuerlich anerkannt.
Um die eigene Berufskleidung steuerlich absetzen zu können, benötigen Sie ausschließlich die Rechnung der Anschaffung. Da Sie diese selbst gekauft haben, ist das Einverständnis des Chefs nicht Voraussetzung für die Geltendmachung. Absetzbar ist jedoch nur die Berufsbekleidung, die ausschließlich dafür zu verwenden ist. Beispielsweise an Anzug, der auch Privat getragen werden könnte, ist nicht absetzbar. Eine Rettungsdienstjacke dagegen ohne Probleme.
Nein, man benötigt keine Freigabe durch seinen Arbeitgeber, wenn man privat gekaufte Dienstkleidung bei der Steuer absetzen möchte. Anders sieht es aus, wenn der Arbeitgeber einen jährlichen Betrag für Arbeitskleidung zahlt. Dieser ist dann allerdings auf der Lohnsteuerkarte (Lohnsteuerbescheinigung) aufgeführt.
wer eine Berufstätigkeit ausübt, bei der das tragen einer bestimmten Kleidung zur Pflicht gehört, der kann den Anschaffungspreis und auch die Reinigungskosten steuerlich geltend machen. Das ist Beispielsweise bei Ärzten, als auch bei Krankenschwestern, wie auch bei Postboten der Fall.
Die Berufskleidung beim Rettungsdienst gehört auch dazu.
Das ist bei der jährlichen Steuererklärung unter den Werbungskosten geltend zu machen.