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Antworten (4)
Labello versorgt die Lippen mit Fett, das der Körper auch selbst herstellen kann. Benutzt du den Balsam zu häufig, wird der Körper die Fettproduktion weiter zurückfahren und du wirst den Stift immer öfter brauchen. Der Begriff Sucht geht mir zu weit, aber es können Abhängigkeiten entstehen.
Im Labello sind keine Stoffe enthalten die eine körperliche Abhängigkeit verursachen könnten. Es besteht aber die Gefahr, in eine Art Kreislauf zu kommen. Je mehr die Lippen austrocken, desto eher greift man wieder zum Labello, der die Austrocknung der Lippen beschleunigt. Kurzzeitig ist er zunächst sehr angenehm. Ein Labello enthält sehr viel Feuchtigkeit, jedoch fehlt es den Lippen an den notwendigen Fetten, die die Feuchtigkeit "festhalten". Daher ist ein Labello kontraproduktiv. Wirklich süchtig kann man also von Labello nicht werden.
Wirklich süchtig kann man nach Labello nicht werden, da keine Inhaltsstoffe enthalten sind, die jemanden abhängig machen. Allerdings enthalten Labellos (und natürlich andere Lippenpflegestifte) viel Feuchtigkeit. Da die Lippen keine Schweiß- oder Talgdrüsen haben, sind sie auch nicht dazu in der Lage, Feuchtigkeit zu liefern. Deshalb haben viele Menschen gerade im Winter trockene und spröde Lippen. Wenn man nun einen Labello aufträgt, der viel Feuchtigkeit enthält, sind die Lippen nicht in der Lage diese Feuchtigkeit zu halten, da es ihnen an Fetten dafür fehlt und trocknen dann aus.
Die Lippen trocknen, je häufiger man Lippenpflegestifte benutzt, immer schneller und mehr aus. Daher benötigt man immer mehr und mehr Pflege und kann daher schon beinahe von einer Sucht nach diesen Pflegeprodukten sprechen. Einzige Konsequenz ist, dass man über die Zeit hinweggkommt und die Lippen vorübergehend spröde und ungepflegt läßt. Nach einer gewissen Zeit stellt sich der normale Hautzustand wieder ein.