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Noch Fragen?

Katzen verhalten sich ja oft sehr unsozial. Worin ist das begründet, gibt es da Erkenntnisse?

Frage Nummer 30222
Antworten (10)
Das ist relativ einfach zu erklären. Katzen sind halt von Natur aus Einzelgänger. Das haben sie von ihren wilden Vorfahren geerbt. Die einzigen wilden Katzen, die im Rudel leben, sind meines Wissens nach die Löwen. Bei Hunden ist es ja genau umgekehrt. Wölfe sind Rudeltiere, weswegen auch Hunde gerne im Rudel, also Familie, leben.
Das tun sie nicht. Wie kommst Du darauf? Hast Du schon mal eine große Menge Hauskatzen z. B. auf einem Bauernhof beobachtet? Es gibt eine strenge Hackordnung und sehr viele soziale Kontakte. Sie sind halt nicht so deutlich wie bei Hunden, aber es sind sicherlich keine unsozialen Tiere.
"Hunde haben ein Herrchen, Katzen Personal" - das ist doch nicht unsozial....jedenfalls nicht aus der Sicht der Katzen.
Sie sind eben eigenwillig, haben ihren eigenen Kopf, machen was sie wollen, denn es gehört ja alles von A bis Z ihnen - wenn man was von einer Katze will, nimmt sie das zur Kenntnis und kommt irgendwann darauf zurück. Deswegen mag ich sie, und warum Katzen so sind, hat ja mein "Vorschreiber" schon bestens beschrieben.
Wir vor gesagt, sie sind Einzelgänger und Solitärjäger. Daraus ein unsoziales Verhalten abzuleiten ist absurd. Man kann tierisches Verhalten nicht mit menschlichen Maßstäben beurteilen und abstruses sozialpädgogisches Wunschdenken nach einer heilen Welt übertragen. Das einzig unsoziale Wesen in unserer Fauna scheint mir eher der Mensch zu sein.
Unsozial würde ich definieren als: Sie organisieren ihr Leben nicht in einer Gemeinschaft. Das ist bei Katzen, wie schon gesagt, naturgegeben. Das heißt nicht, dass sie generell feindselig gegenüber anderen Wesen wären, das wäre sozusagen asozial. Menschen dagegen sind sehr sozial - daher gibt es unter ihnen auch viele soziale Konflikte.
Sie sind keinesfalls unsozial, wobei man vorher eigentlich den Begriff definieren müsste. Meine Altkatze hat meinen Neuzugang regelrecht angelernt. Sie hat die Jungkatze zum Hofgang abgeholt, mitgenommen auf die ersten Streifzüge, Mäusejagen beigebracht (das ist zwar rudimentär vorhanden, kann aber verfeinert werden), in die Vorteile der Katzentoilette eingeführt und die Katzenklappe erklärt. Das finde ich schon ganz schön sozial. Mittlerweile bringt sie der Jungkatze sogar bei, wie man Türen öffnet
@Rrankewitz: mit Verlaub, deine Thesen zu sozialem Verhalten kommen mir abenteuerlich vor. Das "Leben in einer Gemeinschaft zu organisieren" bedeutet für mich Rücksichtnahme auf mein gesamtes Umfeld, meinen Lebensraum. In der Tierwelt funktioniert das wunderbar, bei steigender Population sinkt das Nahrungsangebot, automatisch sinkt die Geburtenrate. Nur bei Menschen ist diese logische Konsequenz außer Kraft gesetzt. Kein Wesen außer dem Menschen verpestet und vergiftet seine Umwelt mehr als nötig, ich kann daher nichts soziales am menschlichen Wesen erkennen
das kann ich nicht behaupten dann katzen sich unsozial verhalten. sie haben nur ganz andere sozialstrukturen als menschen oder hunde. sie sind nicht in engen rudeln verbunden, sondern streunen lieber allein. dies hängt mit dem jagdverhalten von katzen zusammen.
Katzen sind eben von ihrem Wesen und von Natur aus ausgesprochene Einzelgänger. Man findet sie nicht in Herden und Scharen, wie z.B. Hunde und Pferde. Sie machen ihr eigenes Ding und sehen Artgenossen eher als Konkurrent und Feind und nicht als Partner.
Katzen sind nicht unsozial. Sie sind Einzelgänger, kommen sehr gut als Einzeltiere zurecht und brauchen nicht zwingend die Gegenwart anderer Katzen. Das macht sie unabhängig, aber nicht unsozial. Das Verhalten der Katzen ist gut erforscht und es gibt viele Bücher mit Haltertipps.