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Noch Fragen?

Gast

Keine Therapie hilft mir und das Sozialamt sitzt mir im Nacken was soll ich tun?

Hallo, ich habe da mal ne Frage, die für mich sehr wichtig ist, ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Es geht darum, dass ich einen Waschzwang habe. Ich habe den schon seit ich denken kann, und ich bekomme ihn einfach nicht weg. Keine Therapien und keine Klinik konnten mir helfen, niemand. Ich muss dazu sagen, ich bin 24 und hab die Hoffnung nach all dem Jahren (also schon fast mein ganzes Leben) nie aufgegeben, aber jetzt frage ich mich, ob mir überhaupt noch wer helfen kann, ich denke nicht. Ich bin mittlerweile an dem Punkt, wo ich sage: "Es reicht, ich kann nicht mehr!" Wenn man sein Leben lang zu Therapeuten und Co. rennt und niemand einem helfen kann, dann hat das keinen Sinn mehr, weitere 24 Jahre nochmal das selbe zu tun. Ich habe jetzt nur ein Problem, das Sozialamt sitzt mir im Nacken, denn die wollen, dass ich mir einen neuen Therapie Platz besorge, ich hab denen das zich mal erklärt, dass das keinen Sinn mehr hat, aber die verstehen das einfach nicht, die wollen nur, dass ich wieder auf den Arbeitsmarkt komme. Dass mich diese Therapie Gespräche kaputt machen, weil jedes mal wieder alles aufgewühlt wird, und der Zwang sich nach den Gesprächen verschlimmert, raffen die nicht.
Jetzt meine Frage an euch, gibt es irgendeine Möglichkeit, dass man mich endlich in Ruhe lässt? Ob nen Attest, oder ein Gutachten, was auch immer es ist, Hauptsache die sitzen mir nicht mehr in Nacken, das macht mich fertig. Ich kann doch auch nichts dafür, dass mir keiner Helfen kann und, dieser Druck vom Amt, macht mich einfach nur fertig. Ich bitte euch herzlichst, mir nicht zu raten, doch nochmal zu einem Therapeuten zu gehen, ansonsten bin ich für alle Antworten offen.
Frage Nummer 3000055249
Antworten (9)
Hmmm, Deine Fragestellung ist sehr schwierig und die Lösung auch. Ich kann aus eigener Erfahrung sprechen da ich auch Suchtkrank bin und einiges durch hab. Das läßt einen nicht los, niemals.
Der Weg geht über deinen Kopf, leg dir das Hobby zu von dem du immer faszinierst warst und einiges an deinem Tagesablauf ändert und du nicht mehr an den Zwang denkst sondern den nach nach verdrängst durch die Aufgabe zu deinem Hobby.
Ich hatte 20 Jahre Wellensitiche, aber hinterher durch die Sucht hab ich mein Hobby vernachlässigt (die Tiere waren in sicherer Obhut).
Jetzt hab ich neue Vögel (Agaporniden, zwei Pärchen) und hab wieder ne Aufgabe über den Tag.
Vllt. ist das ein Anreiz für Dich deine Tagestruktur zu ändern und den Zwang zweitrangig werden zu lassen. (müssen ja keine Vögel sein).

Ich wünsch dir viel Stärke und Kraft und auch den Mut mit etwas Neuem anzufangen.

Viele liebe Grüße von Opal
Ich weiß zugegebenermaßen auch keine Antwort, hätte aber Anregungen, Zeit scheinst du ja zu haben. Du könntest mal forschen, ob es Behandlungen unter Hypnose gibt oder ob vielleicht Meditation wirkt. Ich meine damit, Alternativen zur Therapie zu finden, aber darum kümmern musst du dich selbst, das nimmt dir niemand ab.
Hauki, du bist ein verf**** Arschloch.
Gast
Clodelier, degenerierter Klapp-Pantoffel.
Sorry lieber Gast, es ist nicht das was du hören willst, das ist unangenehm , das fordert Überwindung und Eigeninitiative. Geh zu einem Arzt oder Therapeuten (ich scheiße auf deine Befindlichkeiten) und lass dich evt. krankschreiben oder dich für dauerhaft arbeitsunfähig erklären. Alternativ fiele mir noch ein Job in einer Wäscherei ein.
@ Musca
Falls es dir beim Lesen der Frage nicht aufgefallen ist, der Mann war schon in Kliniken und bei Therapeuthen und ist krank geschrieben. Außerdem har er schon gearbeitet, weil er schreibt, dass er wieder in den Arbeitsmarkt kommen soll. Den Vorschlag mit der Wäscherei finde ich absolut zynisch, was soll er dort machen, sich in die frisch gewaschene Wäsche legen?
sorry Dorfdepp, aber ich habe den Glauben an die hiesige Medizin noch nicht ganz verloren. Auch wenn ich einige Missbrauchsfälle kenne, kerngesunde Menschen mit 50-100% Erwerbsunfähigkeit, auch einem kranken Menschen könnte dieses Privileg zukommen.
Ja
Toller Film zu dem Thema: Besser gehts nicht mit Jack Nicholson. 2. Möglichkeit: Schreib Dir auf, wieviel Du für Wasser und Seife ausgibst und vergleiche das mit dem durchschnittlichen Verbrauch Anderer. Lohnt sich der Aufwand fürs Waschen?