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Noch Fragen?

Kennt jemand ein Hausmittel gegen die Katzen-Allergie. Bin Katzenhalter und will sie aber behalten.

Frage Nummer 4137
Antworten (4)
Du hast eine Eiweißallergie, reagierst also auf das Katzeneiweiß im Speichel der Katze, die sich ja den halben Tag lang leckt. So eine Allergie sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, es können auch Folgesschäden wie zum Beispiel Asthma entstehen. Man kann versuchen über eine Hyposensibilisierung das Immunsystem entsprechend zu schulen, nicht mehr auf diesen eigentlich ungefährlichen Reiz überzureagieren. Das dauert allerdings bis zu drei Jahren und die Erfolgsaussichten sind mit 30-40 Prozent eher mager. Vielleicht ist keine Katze zu halten die bessere Therapie.
Ich kann Dir von diesem Vorhaben nur abraten. Du kannst chronisches Asthma bekommen und unter Umständen kann es sogar lebensgefährlich für dich werden, wenn Du weiterhin mit einer Katze zusammenlebst. Die Anwendung von Hausmitteln ist da nur ein Versuch, den Du mit deiner Gesundheit bezahlen kannst. Aus medizinischer Sicht solltest Du die Katze abschaffen und Dir Medikamente verschreiben lassen.
Von Hausmitteln gegen eine Katzen-Allergie habe ich noch nichts gehört. Trotzdem könntest Du Deine Katze behalten, wenn Du zum HNO gehst und eine Desensibilisierung machen lässt. Zwar sagen einige Ärzte, dass es bei einer solchen Allergie nicht hilft, aber ich selbst bin das beste Beispiel. Ich habe das 3 Jahre durchgezogen und heute, nach 6 Jahren, lebe ich mit meiner Katze ohne Beschwerden.
Ich weiß ja nicht, welche Symptome deine Katzen-Allergie hervorruft. Ich habe mal gelesen, dass Huflattich als Tee oder Sirup sehr hilfreich sein soll bei Atembeschwerden. Gegen die verstopfte Nase hilft bei mir immer Tigerbalsam. Bei juckenden Augen hilft eine Augenspülung mit warmem Wasser. Aber lass dich lieber trotzdem mal auf die Stärke deiner Allergie untersuchen.