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Noch Fragen?

Kinder / Eltern

Sind Kinder ihren Eltern was die Anforderungen des Lebens angeht überlegen? Falls ja - weiss jemand (Fach-) Literatur/Studien/Statistiken zu diesem Thema?
Frage Nummer 39009
Antworten (14)
Was sind denn bitte "die Anforderungen des Lebens"?
Diejenigen des soziale Lebens kannst du ja wohl nicht ernsthaft hinterfragen....
Also: nein - und nein.
Notorische Leserbriefschreiber und gelangweilte Rentner bitte zurückhalten. Allen anderen: Danke für eine konstruktive Antwort.
Ich als Nichtrentner und unerfahrener Leserbriefschreiber muss dich leider um Entschuldigung bitten - aber konstruktivere Antworten als die obige auf eine unsinnige Frage mit abstruser Grundlage sind derzeit leider aus.....
Und genau das finde ich eben schade. Meine Überlegungen (weil Beobachtungen) sind, dass z. B. 15jährige Kinder ihren seinerzeit 15jährigen Eltern oft überlegen sind, genauso wie 30jährige Kinder ihren seinerzeit 30jährigen Eltern, usw.. Aber mit eigenen Mitteln bin ich bei dieser Frage nicht mehr schnell genug weitergekommen und hab sie deshalb in diese Wissenscommunity gestellt in der Hoffnung auf neue Antworten/Überlegungen dazu.
Kannst du das näher ausführen? Ich kann nicht entdecken, inwiefern heute 15-jährige denen von vor 30 Jahren pauschal überlegen sein sollten? Die Lebensumstände haben sich gewandelt, und in einigen Punkten mag sich die jüngere Generation leichter tun oder aus dem Erleben heraus ein Expertenwissen haben, das ihre Eltern seinerzeit nicht hatten. Dafür hatten die Eltern, als sie 15 waren, anderes Wissen und andere Fähigkeiten. Umgehen können mit Smartphone & Co ist nicht alles.
Dann hättest du deine Frage anders stellen müssen.
Erstens: Fünfzehnjährige sind keine Kinder, sondern Jugendliche.
Und ein Vergleich der Fähigkeiten wäre dann auf "Jugendliche (bzw. Kinder von heute) im Vergleich zu ihren Eltern in diesem Alter zu ihrer Zeit" anzustellen - unter der Prämisse, dass sich die "Anforderungen des Lebens" damals und heute überhaupt vergleichen ließen.
Um es mal mit einem Beispiel zu untermauern: Als meine Mutter 25 war, hatte sie bereits die Verantwortung für zwei Kinder und meinen pflegebedürftigen Opa und ihr Leben im Griff. Ich habe im selben Alter noch Unterstützung von meinen Eltern bekommen, noch mal den Studiengang gewechselt, mit nur ungefährem Plan, wo es hingehen soll, und wenn sich Überlegenheit an Lebenstüchtigkeit misst, wären die Kochkünste und Finanzplanungen und die Organisiertheit meiner Mutter den meinen weit voraus gewesen. Sie war die Reifere von uns beiden - daran ändert auch nichts, dass ich früher als sie mit dem Computer umgehen konnte.
@bifu70: Da hast du Recht - Das Smartphone von heute ist sowas ähnliches wie der Walkman von 1979, der Fernseher der 50er oder das Radio der 30er Jahre. Ich meine, es gibt so eine Art Evolution (nicht im Darwinschen Sinn), dass Kinder zeitlebens oft besser mit den grundsätzlichen Anforderungen des Lebens (eine möglichst gute Schulbildung erzielen, ein Freundesnetz aufbauen, einen Beruf finden und erfolgreich ausüben, eine feste Beziehung führen, selbst eine Familie gründen und Kinder aufziehen, in Würde altern, etc.) zurechtkommen als ihre eigenen Eltern jeweils seinerzeit. Und zu deiner zweiten Antwort: Das ist genau das, was ich meine, und ich finde super wie es bei dir gelaufen ist (nicht ironisch gemeint!). Allerdings glaube ich, dass es mehrheitlich eben genau nicht so läuft und frage mich, ob das stimmt und was dann der Grund dafür sein könnte.
@Alex64: Anstatt nun zum dritten Mal nicht auf meine Frage einzugehen oder deine Antwort zu begründen, würde es mir viel mehr weiterhelfen, wenn du meiner Frage mit Wohlwollen begegnen könntest, lieber antworten und deine Antwort auf begründen würdest.
Tja - hättest mal (anstelle zweimal über nicht-konstruktive Antworten zu mosern) deine Frage neu und besser formuliert ...
Ansonsten bin ich definitiv nicht deiner Ansicht ("Ich meine, es gibt so eine Art Evolution (nicht im Darwinschen Sinn), dass Kinder zeitlebens oft besser mit den grundsätzlichen Anforderungen des Lebens .... zurechtkommen als ihre eigenen Eltern jeweils seinerzeit. ") - sondern sehe es genau gegenteilig.
Und was ist deine Begründung?
Ich meine, so eine Art Stagnation bzw. sogar Rückentwicklung (nicht im Darwinschen Sinn) dergestalt zu beobachten, dass Kinder zeitlebens oft schlechter mit den grundsätzlichen Anforderungen des Lebens (eine möglichst gute Schulbildung erzielen, ein Freundesnetz aufbauen, einen Beruf finden und erfolgreich ausüben, eine feste Beziehung führen, selbst eine Familie gründen und Kinder aufziehen, in Würde altern, etc.) zurechtkommen als ihre eigenen Eltern jeweils seinerzeit.
Und im Gegensatz zu dir liefere ich sogar gerne noch eine echte "Begründung" meiner Meinung mit: Den Familien (und damit den Kindern) wird heute ein Zuviel an staatlicher "Betreuung" geboten.
dass Kinder zeitlebens oft besser mit den grundsätzlichen Anforderungen des Lebens (eine möglichst gute Schulbildung erzielen, ein Freundesnetz aufbauen, einen Beruf finden und erfolgreich ausüben, eine feste Beziehung führen, selbst eine Familie gründen und Kinder aufziehen, in Würde altern, etc.) zurechtkommen als ihre eigenen Eltern jeweils seinerzeit.

Wie kommst du darauf???? Meine Mutter hatte früher Kinder als ich, hatte eher eine feste Partnerschaft.....Ich finde, dass du bei deiner ganzen Überlegung Äpfel mit Birnen vergleichst: Vor 30 Jahren gab es noch keine Smartphones - also konnte die Jugend damals damit auch noch nicht umgehen und tun sich die älteren von heute teilweise schwerer. Andererseits finden die nen Weg auch noch ohne Navi... Es ist immer eine Frage, wie man sich Veränderungen der Zeit stellt und was man will .
Die Frage muss damals an mir vorbeigegangen sein. Gut, dass sie Ariette wieder an die Oberfläche geholt hat! Eigentlich war das ja ein Zwiegespräch zwischen dir und Alex64. Aber hier ist meine Meinung (die eines nicht gelangweilten Pensionärs):
Ich bin der Meinung, dass Kinder mir ganz sicher nicht überlegen sind. Ich bin mit dem Ohr am Puls der Zeit, und mache jede Entwicklung mit, suche mir aber auf Grund meiner Lebenserfahrung die Dinge aus, die mich weiterbringen. Und diese Lebenserfahrung ist es, die mich von einem Jugendlichen unterscheidet. Ich kann alles, was ein Kind oder Jugendlicher kann, kann aber erkennen, was gut für mich ist, und was nicht (--> Lebenserfahrung), und ich kann einiges, was Kinder heute nicht mehr lernen.
Nein, Tom, ich kenne leider keine einschlägige Literatur