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Noch Fragen?

Kirch gegen Deutsche Bank - Ist das fair?

In einem Interview äußert sich der Vorstandschef der Deutschen Bank negativ über einen Kunden, der am Rand der Pleite steht. Er bewahrt damit viele kleine Lieferanten vor Forderungsausfällen, die diese leicht in den Ruin hätten treiben können. Nun wird die Deutsche Bank verklagt und die Öffentlichkeit jubelt den Klägern zu. Ich meine, Rolf Breuer gehört dafür ein Orden verliehen (o.k., etwas überzeichnet). Ist es tatsächlich ehrenrührig, andere zu warnen, an ein marodes Unternehmen zu liefern?
Frage Nummer 70413
Antworten (6)
Darauf wirst du hier gewiß keine vernünftige Antwort kriegen - auch nicht von mir.
Sag mal, wer waren denn die "kleinen Lieferanten"?
Soviel ich weiß, hat Kirch Milliarden teure Filmpakete über mehrere Länder mehrfach an sich selbst verkauft...
Mir ist nicht bekannt, daß es sich bei der Kirchgruppe um ein marodes Unternehmen handelte. Vielmehr wurden die Schwierigkeiten erst durch Herrn Breuer ausgelöst.
Kategorie 3 Frage?
Kategorie 5.
Kirch war damals in enormen Schwierigkeiten wegen des Desasters mit Premiere. Hoffnungslos überschuldet. Ist aber für mich ein interessanter Gedanke, dass das in der Bevölkerung anders gesehen wird. Und natürlich hatte Kirch tausende kleine Lieferanten, vom Drucker bis zu Elektriker. und viele von ihnen gingen glücklicherweise nicht mehr in Vorleistung, weil der Scheneeball gestoppt wurde.
Du hast ein ausgesprochen eigenartiges Verständnis zum Vertrauensverhältnis einer Bank zu ihren Kunden. Außerdem bist Du gar nicht in der Lage zu beurteilen ob Kirch sich nicht auch aus dieser Lage heraus manövrieret hätte. Der alte Fuchs hatte schon mach andere Klippe überstanden.
Sicherlich würdest Du genauso viel Beifall klatschen wenn Deine Hausbank im Fernsehen erklären würde, dass man mit Dir keine Geschäfte abschließen soll
Ich habe noch einen Punkt vergessen.
Der Spiegel beschrieb vor einiger Zeit, welche vitlalen Interessen Herr Breuer an der Pleite von Kirch hatte