User Image User
User Image User

Noch Fragen?

Gast

Knurren gegenüber einer Bezugsperson

Habe hier eine sehr heikle Frage: Seit einiger Zeit fängt unser fast drei jähriger Rüde meinen Mann an anzuknurren. Ich kenne weder die hintergründe von meinem Hund noch warum er das tut. Wie gesagt, macht er nur bei meinem Mann. Mich akzeptiert er so wie ich bin. Wie letztens ein Fall; unser Hund war unten und wurde irgendwie vergessen. In der Nacht fragt mich mein Mann wo der Hund ist. Ok, wir rufen und er kommt von unten hoch, im vorbeigehen brummelt er mein Mann an und z mir kommt er ans Bett und pienst mich leise an, legt sich und war zufrieden. Jetzt beobachte ich, das es immer schlimmer wird gegenüber meinem Mann. Wenn er knurrt setzt er ihn vor die Tür oder schickt ihn auf den Balkon. Bitte um eine vernünftige Antwort. Danke
Frage Nummer 3000140557
Antworten (14)
Eventuell ist dein Mann krank? Krebs oder ähnlich?
Es gibt Hunde, die können das riechen....
Wenn dein Mann über 40 ist sollte er zum Arzt gehen. Am besten gleich zum Urologen. Hunde können Krebs riechen, auch ohne übung. Das verändert ihr verhalten.
Buebchen
Eine weitere Möglichkeit: Dein Mann behandelt euren Hund vielleicht die letzte Zeit anders als früher oder es gab eine Situation zwischen den beiden, die sich der Hund als unangenehm gemerkt hat. Sprich mal mit deinem Mann.
Übrigens: Wie kann man seinen Hund irgendwie unten vergessen? Und wie kommt man auf die Idee, dass man Knurren kuriert, wenn man ihn vor die Tür setzt oder auf den Balkon schickt? Besser mal Herrn Rütter kontaktieren?
Knapp 3 Jahre alt bedeutet wohl, der Rüde will das Rudel übernehmen.
Hallo, ich bin auch der Meinung, dass es sich hier um einen "Putschversuch" handelt. Der Hund ist ein Rudeltier und in einem Rudel geht es immer um Rangordnung. Der Hund MUSS seine Menschen immer als ranghöher akzeptieren, sonst können Probleme entstehen. Als unser Hundemädchen bei uns einzog, empfahl uns unsere Nachbarin (eine Hundetrainerin) die Bücher von Jan Fennel: "Mit Hunden sprechen" und "Mit Hunden leben".
Frau Fennel erklärt leicht verständlich und sehr anschaulich, mit vielen Beispielen, wie Hunde "denken" und agieren.
Sie hat ein einfaches aber sehr wirkungsvolles 4-Punkte-Programm entwickelt, mit dem man die meisten Probleme in den Griff bekommt - OHNE Geschrei, Gewalt "Willenbrechen" usw. Wichtig - man sollte es konsequent beibehalten, auch wenn einem am Anfang manches evtl. etwas seltsam vorkommt. Ich kann es nur empfehlen!
Mayday , Mayday , Mayday...höchste Alarmstufe. Der Hund versucht die Rangfolge zu regeln !! Offenbar bist Du Alpha, ich vermute, Du gehst Gassi, du fütterst, Du bestimmst die Regeln. Das scheint der Hund zu akzeptieren, immerhin.
Wichtig ist es jetzt, dem Hund seine Rolle zuzuweisen. Er ist weder Alpha, noch Beta, er ist der letzte im Rudel.
Mein Rat: wenn es irgendwie geht, sollte Dein Mann mit dem Hund Gassi gehen, ihn füttern per Hand (klinkt komisch, wirkt aber). Eine positive Autorität aufbauen.
Negative Autorität (vor die Tür setzen) verstärkt die Aggression des Hundes nur , und bringt gar nichts.
Deswegen ist ein aktives , positives Mitwirken unumgänglich, d.h. das Alphaweibchen muss dem künftigen Betamännchen auch die Chance lassen.
Ich hoffe, eine vernünftige Antwort gegeben zu haben.
Jemand eine Krankheit zu unterstellen, oder auch "nur" zu prognostizieren, ohne ihn zu kennen, das ist unverschämt.
Du meinst sicher jemandEm.

Wer sich ein bisschen mit Hunden auskennt, der weiß, dass der Hinweis auf eine Krankheit keineswegs eine unverschämte Unterstellung ist.

Es ist erwiesen, dass Hunde auf Erkrankungen ihres Menschen reagieren. Kann man alles ergoogeln, bevor man sich zu Unrecht echauffiert.
So ist das Musca. Als einer der wenigen, die sich mit Hunden auskennen musst Du noch Kritik einstecken. Hättest mal den Gockel bemüht, um Dir die Weisheit anzulesen. Das weiß doch jeder Gockel, dass Hunde knurren, wenn Herrchen krank ist. (Ironie)
Hunde können im Prinzip auch Krankheiten am Geruch erkennen. Und man kann Hunde darauf trainieren, dass sie dies kundtun. Ohne ein solches Training wird das aber nichts, denn sie wissen ja nicht, was sie da eigentlich riechen.

In diesem Fall ist die Panik-Mache in den ersten beiden Beiträgen also völlig deplaziert.
Streng genommen erfüllt sie sogar einen Straf-Tatbestand.
Wurde eigentlich alles schon gesagt: Krankheit! ... Rangfolge!
Beides sollte man ernst nehmen.

Sollte es die Rangfolge bei Hunden sein; Das ist eigentlich relativ einfach zu beheben. Den Hund ausarbeiten!

Ich habe vorher schon geschrieben, das ich 2 Hunde habe. Einer ist "normal" gross/klein, der andere ist eher ein Pferd von der Grosse her. Beide sind sogenannt Kampfhunde:

Ausarbeiten; da werdet ihr EUREN Weg suchen müssen. Bei mir geht das so: Hund an die Kette (Keine Leine ist stark und flexibel genug), (Elektric) Bike, den Hund links und auf geht es. Rennen, laufen - der Hund gibt die Geschwindigkeit vor , ich gebe die Richtung und den Abstand zu mir vor - ja mit der Kette.

Das ganze geht, je nach Wetter und Tagesform des Hundes, zwischen 2 und 6 km, bis er (fast) nicht mehr laufen kann. Dann wird er "gerettet", das heisst, etwas Eis, Wasser, eine Pause. Dann geht es weiter - nach, entweder sitzt mit auf dem Bike oder aber läuft noch.
Da wir das recht regelmässig machen, er kennt das Rennen (macht ihm absolut spass), er kann sehr gut mit auf auf dem Bike fahren.
Nach einer guten Tour is er jedenfalls 1-2-3 Tage recht wackelig auf den Beinen (sicherlich sowas wie Muskelkater) und alles ist ok. Danach wird das ganze wiederholt.

Wie man einen Hund "abarbeitet" - muss jeder jeder für sich und den Hund selber entscheiden. Meine Hunde sind leider and Bällchen und Stöckchen nicht interessiert, aber Bike fahren war schon "immer Pflicht".
Wichtig ist die "Rettung" wenn der Hund "kaputt" ist. Da muss man eben eine Weg finden, wie man das in sein Leben "irgendwie" einbaut. Bei mir ist es viele male, Bier trinken fahren. Halber Weg - Bier Pause, da gibt es Eis und Wasser und dann wieder weiter/ nach Hause - da gibt es auch wieder Eis und Wasser.
Die "Rettung" ist der Punkt, wo selbst "harte" Hunde wieder "klein" beigeben, geht übrigens auch mit Leckerlies. Jedoch nach langem rennen, bei Temperaturen von rund 30C und auch erheblich mehr, sind Wasser/Eis angebrachter als irgendwelches trockenes Futter.

Mein grosser rennt übrigens immer noch, wenn literweise weißer Schaum aus dem Mund sprüht - das ist der Punkt, wo ich ihn spätestens stoppe. Der andere Hund, ist einer "Rettung", eine inzwischen eine alte Dame. Die rennt nicht mehr viel, aber liebt Bike fahren und auch sehr submissive, von Natur aus.
Als fuer meine Grossen: der ist erheblich stärker wie ich - da muss ein gutes Einverständnis herrschen, fuer alles, was ausserhalb des Grundstückes passiert, sonst geht er mit mir wohin er will - und das ist nicht das was ich will.
Beide sind sehr gute Schutz und Wachhunde, d.h die greifen auch zu, wenn sie eine Gefahr erkennen - können aber auch Kommando "ausschalten, allerdings NUR VOR dem Zugriff" und beide gehen nicht gehen nicht gegen Frauen und Kinder ohne "Waffe , wie Gehstöcke ....".
Oh ja, und die haben beide schon mehrfach "zugegriffen".
In Kurz, zumindest mit dem großen - geht nichts, was er nicht "will" und dieses "Will" muss in die richtige Richtung gelenkt werden, in die Erziehung und täglichen Umgang einfliessen.
sorry, aber mir geht es nur um das Wohlbefinden eines Hundes, nicht um esoterische Weltanschauung.
Meine Erfahrungen habe ich nicht von Google, Alexis oder von wem auch immer, sondern aus eigenen Lebensumständen, sprich: mit Hunden und Katzen aufgewachsen.Natürlich kann man Hunde auf alles mögliche konditionieren, sofern sie die entsprechenden Anlagen besitzen. Aber das erfordert sehr viel Arbeit für beide, Mensch und Hund. In Eurem Fall ist es relativ einfach.
Deswegen meine große Bitte, arbeitet mit dem Hund gemeinsam. Stichwort ist arbeiten, und gemeinsam.
Spurensuche im Garten, ne Wurstspur finden, und schon ist man der King, der Alpha.
"Ok, wir rufen und er kommt von unten hoch, ". Zitat Ende.
Warum ? Warum ihn nicht unten lassen? Warum ihm nicht zeigen, dass er, der Hund , das letzte Glied in der Gemeinschaft ist ?
Weil unsere, ach so erfahrenen Hundehalter, nicht kapiert haben, das ist kein Kind, das ist ein Hund.
Wobei, mancher Hund hat es besser als das Kind.