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Noch Fragen?

Antworten (7)
Wenn eine Tonfrequenz mit der Eigenfrequenz eines Gegenstandes oder Bauwerks übereinstimmt, wird das Meaterial zu Schwinungen angeregt, dies kann tatsächlich zur Zerstörung führen. (Beispiel im Gleichschritt marschierender Soldaten auf einer Brücke)
Grundsätzlich ja, aber nicht nur hohe Töne.

Und, lieber Vorredner: Können Sie bitte ein Beispiel nennen, wo marschierende Soldaten eine Brücke zum Einsturz gebracht haben?
Das bezweifle nämlich nicht nur ich ...
Ein normales Glas nict, ein Kristallglas schon. Normales Glas hat keine STruktur, die einen Resonanzton hat. Bei Kristall ist die Struktur ordentlicher und es gibt genau einen Ton, der das Glas in so große Schwingungen versetzt, dass es kaputt geht. Menschliche Stimmen sind dafür aber nicht laut genug.
Die Millenium-Bridge in London ist zwar nicht eingestürzt, kam aber trotzdem am Eröffnungstag mächtig ins Schwanken. Auf Youtube gibt es auch Videos dazu. Und wurde die Regelung, den Gleichschritt vor Brücken zu beenden, nicht schon von den Römern eingeführt? Ich meine, mal irgendwas in der Richtung gehört zu haben. Und irgend einen guten Grund werden die ja wohl dafür gehabt haben...Und der Mythos, dass eine Opernsängerin ein Glas zerspringen lassen kann, gehört nun wirklich ins Reich der Märchen...
um glas zum springen zu bringen, kommt es weniger drauf an, dass der ton hoch ist, sondern er muss dieselbe frequenz haben wie das glas. das wird durch den ton in schwingung versetzt, die sich dann potenziert. schließlich bricht das glas. dass sopranistinnen das können, gehört übrigens ins reich der legende.
Ja, wobei es nicht so leicht ist, wie man es aus dem Fernsehen kennt. Der Ton muss exakt die Frequenz haben, mit der die Teilchen des Glases selbst schwingen. Diese Frequenz muss gehalten werden, sodass Glas und Ton im Einklang schwingen. Erhöht man die Lautstärke dann langsam, kann das Glas springen.
@Alex64, ich sehe gerade, ich schulde offensichtlich noch ein Beispiel, bitte sehr