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Gast

Könnte man nicht alle Autos mit einem GPS-Chip versehen, und so alle Tempo- und Parksünder automatisch erfassen?

Frage Nummer 47288
Antworten (9)
Könnte man. Es gibt nur ein klitzkleines Hindernis: Die Datenschutzgesetze. Und die Beweislast. Während bei Parksünden die Halterhaftung gilt, gibt es bei Bußgeldern die Verursacherhaftung. Wie soll denn herausgefunden werden, wer das erfasste zu schnelle Fahrzeug gefahren hat?
Lieber Blöd-Gast, GPS Chips können nur empfangen, aber nicht senden. Beim Hirn verteilen gerade auf dem Klo gewesen?
@Bellicosa-Clown, natürlich würde jeder Autofahrer verflichtet diese Daten beim TÜV mit auswerten zu lassen.
Das Recht sich nicht selber zu belasten wird dann aufgehoben,
die Verjährung von Verkehrsdelikten wird dann auch auf 3 Jahre angehoben,
die Routendaten werden zum Abgleich an das BKA geschickt um Bewegungsprofile zu erstellen und
die Halterhaftungs fürhen wir gleich mit ein.
Mal ganz davon abgesehen, dass es dann praktisch von jedem Autofahrer Bewegungsprofile gäbe ... noch viel "glasiger" als Facebook wäre das- nur unfreiwillig ... ne, ne ... das braucht man nicht. Was kommt dann als nächstes - ein Chip unter der Haut, um Verbrechen schneller aufklären zu können?
Technisch ist heute fast alles moeglich. Ja, man koennte per GPS alle Fahrzeuge erfassen. Die Insassen aber nicht. Das wird in eurem Ueberwachungsstaat Deutschland zwar auch bald folgen, aber bis jetzt isset halt noch nicht moeglich. Mamsaw hat Recht.

Seit 14 Jahren lebe ich in einem Land, in dem ich nahezu alle Freiheiten habe. Radarkontrollen gibt es nicht. Geschwindigkeitsbeschraenkungen werden von den Kraftfahrern zwar registriert, aber komplett missverstanden. Wir koennen links und rechts ueberholen. Wo halt gerade Platz ist. Motorraeder auf dem Gehweg sind kein Problem, wenn die Strasse gerade verstopft ist. Chaos herrscht bei uns trotzdem nicht. Die Polizei wird sich jedenfalls fuer das kleine Gehalt, das sie bekommt, nicht den Ar... aufreissen ;-))
@sunnyboy: Das ist nicht nur technisch möglich, sondern wird schon praktiziert. Fahrzeugtracking ist kein Geheimnis. Viele Spediteure haben diese Boxen in ihren Fahrzeugen verbaut, gekoppelt an das digitale Kontrollgerät. So kann der Fuhrparkbesitzer und sein Dispatcher jederzeit seine Fahrzeuge verfolgen, online, in der Firma auf dem Bildschirm. Auch in Hochwertfahrzeugen der Verleihfirmen ist das schon eingebaut, um Diebstählen vorzubeugen.
Theoretisch kann jeder, das nötige Kleingeld vorausgesetzt, sich so ein Gerät in sein Fahrzeug einbauen (lassen).
Könnte man. Aber nicht in Deutschland. Die Politiker wollen schließlich wiedergewählt werden,
Ach ja - Venezuela, das "gelobte Land"....
Lieber sunnyboy - schau mal hier nach.
Und du wirst feststellen: "In Venezuela gibt es 50,76 mal mehr tödliche Vekehrsunfälle als in Deutschland (im Verhältniss zur Anzahl der Fahrzeuge)."
Vielleicht doch lieber ein paar Kontrollen?
Ja, das könnte man. Dann würde wohl endlich wieder mehr politisch über unsinnige Geschwindigkeitsbegrenzungen und Parkverbote gestritten, da es ja nicht mehr die mehr oder weniger einfachen Umgehungsmöglichkeiten von sinnfreien Verkehrsvorschriften gibt.

Allerdings gibt es natürlich auch sehr viele sinnvolle Verkehrsregeln. Was diskutiert werden müsste:
- Wieviele Behindertenparkplätze muss es vor öffentlichen Gebäuden geben im Verhältnis zu den ausgestellten Behindetenparkausweisen.
- Wo sind Kurzparkzonen sinnvoller als Parkverbote
- Soll für jedes Fahrzeug eine Parkflächenabgabe oder flächenabhängige Parkgebühren eingeführt werden (um kleinere Fahrzeuge zu favorisieren)?
- Geschwindigkeitsbegrenzungen sind viel stärker an die tatsächliche Gefahrenlage anzupassen nicht nach dem Motto "Einmal Geschwindigkeitsbegrenzung immer Geschwindigkeitsbegrenzung" nur weil z. B. zwei Selbstmörder an einen Brückenpfeiler gefahren sind ist das noch lange keine gefährliche Strecke.